![]() | ![]() | |||
| Massie_99 | KevKev_1967 | |||
| Groß (1) Grodowski (1) | (1) Cerny (1) Opoku (1) Awoniyi | |||
| Arbeitssieg in Köln: FC Ingolstadt 04 ringt den 1. FC Köln mit 3:2 nieder Nach dem klaren 6:0-Erfolg in der Hinrunde war dem FC Ingolstadt bewusst, dass die Vorzeichen diesmal völlig andere waren. Der 1. FC Köln präsentierte sich deutlich stabiler, formstärker – und machte den Schanzern das Leben über weite Strecken extrem schwer. Am Ende stand dennoch ein 2:3-Auswärtssieg, der eher unter die Kategorie Arbeitssieg als Glanzleistung fällt. Früher Schock und lange Unterlegenheit Der Start verlief alles andere als geplant. Bereits in der 7. Minute brachte P. Groß die Kölner mit 1:0 in Führung. Danach spielte fast ausschließlich Köln. Ingolstadt fand kaum Entlastung, wurde tief in die eigene Hälfte gedrückt und wusste zeitweise nicht, wie man überhaupt aus dem Druck herauskommen sollte. Dann die große Möglichkeit zum Ausgleich: Elfmeter für Ingolstadt. Doch diese Chance blieb ungenutzt – der Strafstoß wurde vergeben, der Druck der Gastgeber nahm weiter zu. Umso überraschender kam der Ausgleich kurz vor der Pause: In der 45. Minute traf Václav ?erný zum 1:1 und rettete den FCI in die Halbzeit. Mutige Umstellung – und sie wirkt Zur zweiten Halbzeit reagierte Trainer Kev konsequent und stellte um. Kaya, Hedlund und Saracchi kamen neu ins Spiel, Zehnter, Ljubicic und ?erný mussten runter. Eine mutige Entscheidung – und sie zahlte sich aus. In der 50. Minute setzte sich Fatih Kaya stark durch, verlor kurz den Ball, eroberte ihn aber direkt zurück und legte quer auf Taiwo Awoniyi, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. 1:2 für Ingolstadt. Doch Köln ließ sich nicht abschütteln. Nur vier Minuten später, in der 54. Minute, tankte sich Grodowski trotz massiven Drucks durch die Ingolstädter Abwehr und glich zum 2:2 aus. Opoku entscheidet das Spiel Die entscheidende Szene folgte in der 60. Minute. Aaron Opoku, wie so oft unermüdlich unterwegs, sprintete allen davon und blieb eiskalt: Mit einem gefühlvollen Abschluss schlenzte er den Ball ins rechte Eck – 2:3 für Ingolstadt. Leiden bis zum Schluss In der verbleibenden Spielzeit spielte fast nur noch Köln. Ingolstadt zog sich komplett zurück, nach vorne ging praktisch nichts mehr. Es hieß: verteidigen, kämpfen, leiden. Die Schanzer parkten den Bus, warfen sich in jeden Ball und hielten dem Dauerdruck stand. Dann der erlösende Schlusspfiff. Fazit Kein schönes Spiel, kein dominanter Auftritt – aber ein enorm wichtiger Sieg. Ingolstadt zeigte Moral, reagierte taktisch richtig und bewies erneut, dass diese Mannschaft auch enge, unangenehme Spiele für sich entscheiden kann. Ein Sieg mit viel Glück, viel Kampf – und drei goldenen Punkten. | ||||

