1. FSV Mainz 05 – 1. FC Heidenheim 7:3



  • Feulner
    iLxBamBam

    2. Liga - 35. Saison - 4. Spieltag

    Stage (1)
    Pavlidis (3)
    Pléa (1)
    Hložek (2)
    (1) De Bruyne
    (2) Sørloth
    Zuschauer: 32.300

    S P I E L B E R I C H T

    4. Spieltag - 1. FSV Mainz 05 gegen 1. FC Heidenheim

    Topspiel in der 2. Liga unter Flutlicht zwischen den noch ungeschlagenen Tabellennachbarn. Die Mainzer mit dem wie von Trainer Feulner bestätigten fertigen Saisonkader gegen Heidenheim die heute erst Topstürmer Mateta abgegeben haben. Die Fans freuten sich schon auf ein Spiel auf Augenhöhe, das viel Spannung liefern sollte, aber gerade die erste Halbzeit sollte etwas völlig anderes werden.

    Schon früh in der Partie starteten die 05er einen Sturmlauf sondergleichen. Plea auf Pavlidis und der griechische Neuzugang steckt in seinem ersten Spiel für die Mainzer durch für Hlozek (6.), der die frühe Führung markiert. Kurz darauf der nächste Neuzugang im Doppelpass mit Hlozek und der Sechser Stage (11.) macht sein überraschendes Debüttor. Jetzt will aber auch der Grieche und Kamada bedient ihn mit einem schönen Lupfer. Pavlidis (19.) nimmt den Ball volley von der Sechzehnerkante und netzt zum 3:0. Nur drei Minuten später spielt Plea steil in den Lauf von Hlozek (22.), der per Lupfer das nächste Tor macht. Doch Pavlidis (27.) will wieder gleichziehen und schlenzt den Ball aus 17 Metern ins lange Eck. Der Sargnagel war dann wohl noch das 6:0 vor der Halbzeitpause. Erneut ist es Pavlidis (44.) nach Steckpass von Plea. Heidenheim spielte mit, aber entweder fehlte offensiv das nötige Glück oder Zentner und irgendein Abwehrbein waren dazwischen.

    Was man aber anerkennen muss, war die Moral der Gäste, die hier nicht aufgaben und versuchten in Halbzeit Zwei ein besseres Bild abzugeben. Sörloth (59.) tanzt im Strafraum der 05er Quansah und Stage aus, bevor er den Anschlusstreffer erzielt. Doch bei Mainz lief heute alles und fast postwendend stand Plea (63.) nach Zuspiel von Kamada frei vorm Tor und stellte den 6-Tore-Abstand wieder her. Doch Heidenheim wollte noch und erneut trifft Sörloth (70.), weil Tabsoba zu spät in den Zweikampf kommt. Auch der nächste Topstar der Gäste wollte sich noch in die Torschützenliste eintragen. Kevin den Bruyne (77.) spazierte durchs Mittelfeld und weil er nicht wirklich angegriffen wurde, hämmerte er den Ball aus der Distanz in den Winkel. Mit der Leistung in Halbzeit Zwei braucht sich Heidenheim nicht verstecken und hatte sogar noch einen Pfostentreffer vorzuweisen. Doch am Ende spielten die Mainzer das Ergebnis sauber runter und siegten mit 7:3.

    Statistik

    Ballbesitz 57% zu 43%
    Schüsse 10 zu 10
    xGoals 4,3 zu 3,3
    Pässe 217 zu 128
    Passquote 91% zu 89%
    Zweikämpfe 9 zu 25
    Zweikampfquote 56% zu 16%

    Spieler des Spiels wurde Pavlidis von Mainz 05 mit einer Note von 9,8