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| BudSpencerNr20 | deCoo | |||
| Castro-Montes (1) Cardona (1) Ache (1) Eckert Ayensa (2) | (1) Krauß (1) Brobbey (2) Naderi | |||
| 100% Effizienz: Betze-Wahnsinn mit glücklichem Ende für den FCK Kaiserslautern. Was für ein Herzschlagfinale auf dem Betzenberg! Am 5. Spieltag der VDFB erlebten die Fans ein Spiel, das völlig verrückte Statistiken aufweist. Der 1. FC Kaiserslautern besiegt den F.C. Hansa Rostock in einem 9-Tore-Thriller mit 5:4. Während die Gäste aus dem Norden das Spiel eigentlich dominierten, zeigte der FCK eine historische Chancenverwertung: Fünf Schüsse aufs Tor, fünf Treffer! Wilder Schlagabtausch in Hälfte eins Die Partie brauchte keine Anlaufzeit. Bereits in der 5. Minute brachte Irvin Cardona die Roten Teufel in Führung. Rostock drückte enorm und glich durch M. Krauß (23.) hochverdient aus. Doch Lautern zeigte sich unbeeindruckt: Fast im Gegenzug markierte Dennis Eckert Ayensa (25.) das 2:1, bevor die Hanseaten durch Brian Brobbey (27.) postwendend wieder auf 2:2 stellten. Das Spiel kannte keine Ruhepausen. Mit dem Pausenpfiff war es schließlich Alessio Castro-Montes, der die Pfälzer mit 3:2 in die Kabine schoss. Die Vorentscheidung und der Rostocker Joker-Wahnsinn Kaiserslautern kam eiskalt aus der Pause. Eckert Ayensa schnürte seinen Doppelpack direkt nach Wiederanpfiff (47.) zum 4:2. Als der formstarke Ragnar Ache in der 69. Minute gar auf 5:2 erhöhte, schien das Spiel endgültig gelaufen. Kaiserslautern hatte aus exakt fünf Schüssen fünf Tore gemacht. Doch dann reagierte Rostocks Trainer und wechselte in der 69. Minute unfassbare fünf Spieler auf einmal aus. Diese Radikalkur zeigte sofort Wirkung. Der frisch eingewechselte R. Naderi traf fast mit seiner ersten Aktion zum 5:3 (71.) und brachte die Gäste zurück ins Spiel. Als Naderi zehn Minuten vor Schluss auch noch das 5:4 (80.) nachlegte, brannte der Betzenberg. Hansa Rostock warf in den letzten Minuten alles nach vorne und kam am Ende auf einen Expected-Goals-Wert (xG) von gewaltigen 5,3, doch die aufopferungsvoll kämpfende Lautrer Defensive rettete den knappen Vorsprung über die Zeit. Fazit: Ein Sieg, der als "dreckig", aber maximal effektiv in die Geschichtsbücher eingeht. Hansa Rostock wird sich angesichts der deutlichen Überlegenheit und der Vielzahl an Großchancen (11 Schüsse, 5,3 xG) schwarzärgern, während Kaiserslautern drei Punkte feiert, die man vor allem einer schaurig-perfekten 100%-Schusspräzision zu verdanken hat. Die Statistik zum Spiel: Tore: 1:0 Cardona (5.), 1:1 Krauß (23.), 2:1 Eckert Ayensa (25.), 2:2 Brobbey (27.), 3:2 Castro-Montes (45.), 4:2 Eckert Ayensa (47.), 5:2 Ache (69.), 5:3 Naderi (71.), 5:4 Naderi (80.) Erwartete Tore (xG): 2,7 : 5,3 Schüsse: 5 : 11 Schusspräzision: 100% (Kaiserslautern) : 64% (Rostock) Besondere Vorkommnisse: Fünffach-Wechsel bei Rostock in der 69. Minute. | ||||

