| FlashArt | iLxBamBam | |||
| Lidberg (3) | (1) Shaqiri (3) Aubameyang (1) Njinmah | |||
| Was für ein Spektakel am 26. Spieltag der 2. Liga! Der SV Darmstadt 98 empfing den 1. FC Heidenheim zu einem Duell, das an Dramatik und Torflut kaum zu überbieten war. Am Ende stand ein fulminantes 3:5 auf der Anzeigetafel, das die Heidenheimer als strahlende Sieger vom Platz gehen ließ, während die Lilien trotz beherzter Gegenwehr mit leeren Händen dastanden. Von Beginn an dominierte der Gast das Geschehen, diktierte Tempo und Spielweise. Die Marschroute der Heidenheimer war klar: Druck, Druck, Druck. Und so dauerte es nicht lange, bis die Überlegenheit sich auch im Ergebnis widerspiegelte. Nach einer Viertelstunde zappelte der Ball erstmals im Netz, als Shaqiri nach brillantem Zuspiel von De Bruyne zur Führung traf. Doch wer dachte, Darmstadt würde sich geschlagen geben, hatte die Rechnung ohne Lidberg gemacht. Nur fünf Minuten später glich Lidberg für die Hausherren aus, Skarke hatte mustergültig vorbereitet. Ein kurzes Aufatmen bei den Fans, doch die Freude währte nicht lange. Die Heidenheimer Maschine lief heiß, und der unermüdliche De Bruyne legte erneut für Aubameyang auf, der die Gäste noch vor der Pause wieder in Front schoss. Ein Vorgeschmack auf das, was kommen sollte. Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte: mit einem Heidenheimer Tor. Wieder war es die Achse De Bruyne-Aubameyang, die die Darmstädter Abwehr vor unlösbare Aufgaben stellte und auf 1:3 erhöhte. Der Trainer der Lilien hatte es später treffend formuliert: Heidenheim dominierte. Doch die Moral der Darmstädter war ungebrochen. Sie stemmten sich gegen die drohende Niederlage, und die Fans peitschten ihre Mannschaft nach vorne. Und tatsächlich: Lidberg mit seinem zweiten Treffer nach Grudas Vorarbeit und erneut Lidberg, der nach Skarkes Zuspiel seinen Hattrick perfekt machte, brachten die Lilien sensationell zurück ins Spiel. 3:3! Das Stadion kochte, die Sensation lag in der Luft. Darmstadt hielt lange Zeit stand, bewies herausragende Resilienz. Doch der 1. FC Heidenheim zeigte an diesem Abend, warum er zu Recht oben mitspielt. Zehn Minuten vor Schluss schlug Njinmah nach Amiri-Vorlage eiskalt zu und stellte auf 3:4. Die Lilien waren geschockt, die Luft war raus. Und als der unaufhaltsame Aubameyang kurz vor Schluss, erneut nach Vorlage von Shaqiri, seinen dritten Treffer des Abends zum 3:5-Endstand markierte, war die Messe gelesen. Ein bitteres Ende für tapfere Darmstädter, die trotz einer überragenden Leistung des Gegners niemals aufsteckten. Heidenheim feiert einen verdienten Sieg, Darmstadt muss die Wunden lecken, kann aber stolz auf eine kämpferische Leistung zurückblicken. Sorry nochmal an den Darmstadt Trainer - Ich wünsche dir weiterhin Viel Erfolg | ||||
Torfolge 15. Min — 0:1 Shaqiri (Vorlage: De Bruyne) 20. Min — 1:1 Lidberg (Vorlage: Skarke) 37. Min — 1:2 Aubameyang (Vorlage: De Bruyne) 50. Min — 1:3 Aubameyang (Vorlage: De Bruyne) 59. Min — 2:3 Lidberg (Vorlage: Gruda) 68. Min — 3:3 Lidberg (Vorlage: Skarke) 78. Min — 3:4 Njinmah (Vorlage: Amiri) 88. Min — 3:5 Aubameyang (Vorlage: Shaqiri) Spieler des Spiels Pierre-Emerick Aubameyang (1. FC Heidenheim) — Note 9,8 Statistik (SV Darmstadt 98 – 1. FC Heidenheim) Ballbesitz: 32% – 68% Schüsse: 3 – 12 xG: 2,2 – 4,9 Pässe: 102 – 182 Passquote: 90% – 90% Gew. Zweikämpfe: 11 – 1 Gelbe Karten: 0 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen SV Darmstadt 98 (4-4-2): Schuhen, Nürnberger, Leitsch, Bitshiabu, López, Marseiler, Gruda, Sessa, Daghim, Lidberg, Skarke Bank: Lemperle, Bernhardsson, Furukawa, Klassen, Mbamba, Klefisch, Brunst-Zöllner 1. FC Heidenheim (4-4-1-1 (2)): Neuer, Finnsson, Koch, Bünning, Traoré, Makridis, De Bruyne, Amiri, Njinmah, Shaqiri, Aubameyang Bank: Kempf, Delaney, Curda, Sontheimer, Butler, Daland, Mizuta | ||||
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