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| Kleindienst (1) Eckert Ayensa (1) Harenbrock (1) Cardona (1) | (3) Mateta | |||
| Was für ein Fußball-Krimi am 29. Spieltag der VDFB-2. Liga! Der 1. FC Kaiserslautern und Rot-Weiss Essen lieferten sich ein packendes Duell, das am Ende mit einem knappen, aber dramatischen 4:3 für die Hausherren endete. Ein Spiel, das die Fans auf den Rängen und an den Bildschirmen gleichermaßen in den Bann zog und den Begriff „Achterbahnfahrt der Gefühle“ neu definierte. Dabei schien für die Gäste aus Essen zunächst alles nach Plan zu laufen. Rot-Weiss Essen, das den Ballbesitz (43%) dem Gegner überließ und stattdessen auf Effizienz setzte, erwischte einen Blitzstart. Mateta schlug in der 14. und 22. Minute eiskalt zu und bescherte RWE eine komfortable 2:0-Führung. „Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff“, so der Essener Trainer, der die frühe Dominanz seiner Elf hervorhob. Doch die „2:0 Führung verspielt“ zu haben, sollte sich als das große Trauma des Abends erweisen. Kaiserslautern, mit 57% Ballbesitz und einer Passgenauigkeit von 90% eigentlich überlegen, brauchte einen Weckruf. Kurz vor der Pause meldete sich der FCK zurück: Harenbrock (40., Vorlage Kleindienst) und Cardona (45.) glichen noch vor dem Halbzeitpfiff aus – ein psychologisch wichtiger Doppelschlag, der das Spiel „zu wild“ werden ließ, wie der RWE-Coach später konstatierte. Nach dem Seitenwechsel ging das Spektakel weiter. Erneut war es Mateta, der in der 60. Minute RWE in Führung schoss und damit seinen Hattrick perfekt machte. Doch die Freude währte nur kurz. Der FCK zeigte Moral, auch wenn eine „rote Karte hart“ war und die Hausherren dezimierte. Eckert Ayensa (64., Vorlage Martel) glich postwendend aus. Der Essener Trainer haderte: „Der Ausgleich war unverdient“, denn trotz elf Schüssen und einem xG-Wert von 4.5 hatte RWE seine „Chancenverwertung miserabel“ gestaltet. Hinzu kam, dass der Lauterer „Torwart stark gehalten“ hatte, was die Essener zur Verzweiflung trieb. Und so kam es, wie es kommen musste: In der 82. Minute schlug der FCK durch Kleindienst (Vorlage Harenbrock) zum 4:3 zu. „Das 4:3 war der Wahnsinn!“, jubelte der Betzenberg. Am Ende blieb für Rot-Weiss Essen nur die Erkenntnis, „am Ende zu viele Zweikämpfe verloren“ zu haben (36 geführte, 7 gewonnene Zweikämpfe für RWE gegenüber 7 geführten, 3 gewonnenen für FCK), was die späte Niederlage besiegelte. | ||||
Torfolge 14. Min — 0:1 Mateta 22. Min — 0:2 Mateta 40. Min — 1:2 Harenbrock (Vorlage: Cardona) 45. Min — 2:2 Cardona (Vorlage: Kleindienst) 60. Min — 2:3 Mateta 64. Min — 3:3 Eckert Ayensa (Vorlage: Martel) 82. Min — 4:3 Kleindienst (Vorlage: Harenbrock) Spieler des Spiels Jean-Philippe Mateta (Rot-Weiss Essen) — Note 8,2 Statistik (1. FC Kaiserslautern – Rot-Weiss Essen) Ballbesitz: 57% – 43% Schüsse: 7 – 11 xG: 3,3 – 4,5 Pässe: 181 – 132 Passquote: 90% – 83% Gew. Zweikämpfe: 3 – 7 Gelbe Karten: 1 – 0 Rote Karten: 1 – 0 Aufstellungen 1. FC Kaiserslautern (4-5-1): Heuer Fernandes, Pellegrini, Stanišic, Bornauw, Thielmann, Leckie, Harenbrock, Martel, Smith Rowe, Cardona, Kleindienst Bank: Hübers, Ache, Topp, Eckert Ayensa, Castro-Montes, Gumny, Villadsen Rot-Weiss Essen (4-2-3-1): Hein, Poulsen, Sirch, Elfadli, Odriozola, Moustier, Lofolomo, Batista Meier, Terrier, Bebou, Mateta Bank: Iyoha, Scheller, Gayret, Brandt, Waidner, Mascarenhas, Kwarteng Wechsel 45. Min — Eckert Ayensa für Smith Rowe (1. FC Kaiserslautern) 64. Min — Hübers für Leckie (1. FC Kaiserslautern) 58. Min — Waidner für Moustier (Rot-Weiss Essen) 64. Min — Gayret für Terrier (Rot-Weiss Essen) 64. Min — Iyoha für Batista Meier (Rot-Weiss Essen) 64. Min — Kwarteng für Bebou (Rot-Weiss Essen) 64. Min — Brandt für Lofolomo (Rot-Weiss Essen) Karten 28. Min — Gelbe Karte: Bornauw (1. FC Kaiserslautern) 63. Min — Gelb-Rote Karte: Bornauw (1. FC Kaiserslautern) | ||||
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