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| Terrier (1) | (2) Sané (1) Schick (1) Schäfer | |||
| Der 28. Spieltag der 2. Liga hielt, was er versprach – zumindest für die Gäste aus der Hauptstadt. Was sich an der Hafenstraße abspielte, war ein Lehrstück in Effizienz und Dominanz, das Rot-Weiss Essen schmerzlich zu spüren bekam. Der 1. FC Union Berlin feierte einen hochverdienten 4:1 (2:0)-Auswärtssieg, der die Eisernen in der Tabelle weiter nach oben spült. Von Beginn an wurde deutlich, dass die Köpenicker mit einem klaren Plan angereist waren. Union war über weite Strecken das spielbestimmende Team, ließ den Ball gekonnt laufen und drängte Essen in die Defensive. Die Statistik spricht Bände: Während Union satte 16 Schüsse abgab und sich einen erwarteten Torwert (xG) von 5,0 erarbeitete, mühte sich Rot-Weiss Essen mit lediglich 3 Schüssen und einem xG von 1,5 ab. Dennoch: Die Hausherren zeigten Moral und kamen immer wieder zu Gelegenheiten. Doch wie es der Trainer treffend analysierte: Essen hatte immer wieder Chancen, die aber zu oft ungenutzt blieben. Die „Eisernen“ zeigten sich hingegen eiskalt. Nach Vorarbeit von Schäfer brach Sané in der 38. Minute den Bann und traf zur Führung. Nur vier Minuten später erhöhte Schäfer (42.) selbst auf 2:0, assistiert von Schick – ein Doppelschlag, der die Essener sichtlich schockierte. Auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht grundlegend. Union kontrollierte das Geschehen, fing mit 20 abgefangenen Bällen immer wieder die Angriffsversuche der Essener ab und ließ kaum etwas zu. In der 77. Minute machte Schick das 3:0, die Vorentscheidung schien gefallen. Doch Rot-Weiss Essen gab sich nicht auf. Drei Minuten später brachte Terrier (80.) nach Vorlage von Waidner mit dem Anschlusstreffer zum 1:3 noch einmal einen Hauch von Hoffnung zurück. Es war ein kurzes Aufbäumen, das jedoch keine echte Wende mehr einleiten konnte. Den Schlusspunkt setzte erneut Sané in der 90. Minute, der mit seinem zweiten Treffer des Tages den 4:1-Endstand besiegelte. Ein triumphaler Auftritt für Union, ein Abend zum Vergessen für Rot-Weiss Essen, das trotz allen Einsatzes und 44 geführten Zweikämpfen am Ende ohne Punkte dasteht. | ||||
Torfolge 38. Min — 0:1 Sané (Vorlage: Schäfer) 42. Min — 0:2 Schäfer (Vorlage: Schick) 77. Min — 0:3 Schick (Vorlage: Nollenberger) 80. Min — 1:3 Terrier (Vorlage: Waidner) 90. Min — 1:4 Sané (Vorlage: Schick) Spieler des Spiels Patrik Schick (1. FC Union Berlin) — Note 9,1 Statistik (Rot-Weiss Essen – 1. FC Union Berlin) Ballbesitz: 50% – 50% Schüsse: 3 – 16 xG: 1,5 – 5 Pässe: 163 – 165 Passquote: 84% – 87% Gew. Zweikämpfe: 10 – 9 Gelbe Karten: 1 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen Rot-Weiss Essen (4-1-4-1): Hein, Poulsen, Elfadli, Sirch, Odriozola, Lofolomo, Batista Meier, Brandt, Moustier, Bebou, Mateta Bank: Iyoha, Scheller, Gayret, Terrier, Waidner, Mascarenhas, Kwarteng 1. FC Union Berlin (4-3-3): Ernst, Rothe, Tapsoba, Mukiele, Maehle, Schäfer, Bero, Cuisance, Diehl, Schick, Sané Bank: Linde, Yigit, Ogbemudia, Campulka, Sietan, Nollenberger, Janssen Wechsel 45. Min — Gayret für Moustier (Rot-Weiss Essen) 66. Min — Terrier für Mateta (Rot-Weiss Essen) 66. Min — Iyoha für Batista Meier (Rot-Weiss Essen) 66. Min — Waidner für Brandt (Rot-Weiss Essen) 66. Min — Kwarteng für Bebou (Rot-Weiss Essen) 66. Min — Nollenberger für Diehl (1. FC Union Berlin) Karten 45. Min — Gelbe Karte: Sirch (Rot-Weiss Essen) | ||||
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