| Die_Brat_Henne25 | Leonajfw | |||
| Werner (5) Führich (1) Schneider (1) | (1) Pléa (1) Philippe | |||
| Was für ein Spektakel an der Bremer Brücke! Der VfL Osnabrück hat am 30. Spieltag der 3. Liga den FC Erzgebirge Aue in einem furiosen Schlagabtausch mit 7:2 (5:2) deklassiert. Ein Kantersieg, der die Dominanz der Lila-Weißen in der Offensive eindrucksvoll untermauerte und die Zuschauer von den Sitzen riss. Dabei begann die Partie für die Hausherren denkbar ungünstig. Nach nur fünf Minuten schockte Pléa die Osnabrücker mit dem Führungstreffer für Aue. Ein früher Nackenschlag, der jedoch nur als Weckruf dienen sollte. Was dann folgte, war eine wahre Tor-Explosion, angeführt von einem entfesselten Werner. Zwischen der 18. und 27. Minute schlug der VfL-Stürmer dreimal zu und drehte das Spiel im Alleingang. Führich erhöhte in der 34. Minute, bevor Philippe in der 42. Minute für Aue noch einmal verkürzen konnte. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Kurz vor der Pause stellte Werner mit seinem vierten Treffer den alten Abstand wieder her – 5:2 zur Halbzeit. Ein Wahnsinn. Trotz eines nahezu ausgeglichenen Ballbesitzes von 49 Prozent zu 51 Prozent zugunsten der Gäste, erspielte sich Osnabrück deutlich mehr Torchancen und war vor dem Tor eiskalt. Mit 13 Torschüssen gegenüber lediglich 2 Abschlüssen der Gäste setzte der VfL Aue permanent unter Druck. Auch die Expected Goals (xG) von beeindruckenden 7,1 zu 0,7 verdeutlichten die klare Überlegenheit der Gastgeber. Der Osnabrücker Angriff nutzte seine Chancen konsequent und erzielte sieben Treffer. Defensiv ließ der VfL kaum etwas zu; der eigene Torhüter musste keine einzige Parade zeigen, während Aues Schlussmann viermal eingreifen musste. Zudem gewann der VfL mehr Zweikämpfe (9 zu 3), fing deutlich mehr Bälle ab (17 zu 12) und erarbeitete sich vier Eckbälle. In der zweiten Hälfte setzte Werner seine Gala fort und traf in der 64. Minute zum fünften Mal – ein Fünferpack, der in Erinnerung bleiben wird! Den Schlusspunkt setzte Schneider in der 66. Minute zum 7:2-Endstand. Aue konnte zwar beide ihrer Schüsse auf das Tor bringen und dadurch zwei Treffer erzielen, doch insgesamt reichte die Effizienz nicht aus, um der Osnabrücker Offensivwalze Paroli zu bieten. Ein hochverdienter Kantersieg für den VfL Osnabrück, der seine Ambitionen eindrucksvoll unterstreicht. | ||||
Torfolge 5. Min — 0:1 Pléa (Vorlage: Richter) 18. Min — 1:1 Werner (Vorlage: Tella) 22. Min — 2:1 Werner (Vorlage: Tella) 27. Min — 3:1 Werner (Vorlage: Tella) 34. Min — 4:1 Führich 42. Min — 4:2 Philippe 44. Min — 5:2 Werner (Vorlage: Palacios) 64. Min — 6:2 Werner (Vorlage: de Matos Soares) 66. Min — 7:2 Schneider (Vorlage: Werner) Spieler des Spiels Timo Werner (VfL Osnabrück) — Note 10,0 Statistik (VfL Osnabrück – FC Erzgebirge Aue) Ballbesitz: 49% – 51% Schüsse: 13 – 2 xG: 7,1 – 0,7 Pässe: 116 – 156 Passquote: 85% – 85% Gew. Zweikämpfe: 9 – 3 Gelbe Karten: 0 – 4 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen VfL Osnabrück (4-4-1-1 (2)): Krahl, Finkgräfe, Schneider, Richards, Gocholeishvili, Führich, Raschl, Palacios, de Matos Soares, Tella, Werner Bank: Hwang, Müller, Lindstrøm, Straudi, Tachie, Horn, Kunze FC Erzgebirge Aue (4-4-1-1 (2)): Kersken, Rosenlöcher, Brooks, Strompf, Faber, Hamache, Knudsen, Meffert, Richter, Pléa, Philippe Bank: Coppens, Güler, Casar, Ferati, Bähr, Danhof, Feil Karten 33. Min — Gelbe Karte: Strompf (FC Erzgebirge Aue) 75. Min — Gelbe Karte: Brooks (FC Erzgebirge Aue) 76. Min — Gelbe Karte: Faber (FC Erzgebirge Aue) 88. Min — Gelbe Karte: Philippe (FC Erzgebirge Aue) | ||||
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