| benschi18 | Kevinho1909 | |||
| Wörl (1) | (6) Schleusener (1) Siersleben | |||
| Bereits in den Anfangsminuten zeichnete sich die Dominanz der Gäste ab, ein Trend, der sich durch die gesamte Begegnung ziehen sollte. Die Statistiken sprachen eine deutliche Sprache: Der FC Viktoria Köln hatte mit 59% den Ballbesitz klar auf seiner Seite, während sich der DSC Arminia Bielefeld mit 41% begnügen musste. Diese Überlegenheit manifestierte sich schnell in Zählbarem. Schon in der 13. Minute eröffnete Schleusener den Torreigen für Viktoria Köln. Nur sechs Minuten später legte derselbe Spieler nach und erhöhte auf 2:0. Bielefeld fand kaum Entlastung; die wenigen Offensivaktionen verpufften gegen eine konzentrierte Kölner Defensive. Die Halbzeitpause brachte den Gastgebern keine Wende. Viktoria Köln setzte sein druckvolles Spiel fort, und es dauerte nicht lange, bis Schleusener in der 50. Minute seinen Hattrick perfekt machte. Die Schussstatistik von 2 zu 20 sowie die erwarteten Tore von 1,3 zu 10,0 sprachen Bände über die Kräfteverhältnisse auf dem Rasen. Zwar gelang dem DSC Arminia Bielefeld durch Wörl in der 54. Minute der Anschlusstreffer zum 1:3, ein kurzer Lichtblick, der jedoch nur eine Momentaufnahme blieb. Viktoria Köln reagierte umgehend auf den Gegentreffer. Die Antwort kam erneut von Schleusener, der in der 58. Minute das vierte Tor für seine Mannschaft erzielte und damit den alten Abstand wiederherstellte. Die Bielefelder Abwehr wirkte über weite Strecken überfordert mit der Präsenz und Effizienz des Kölner Angriffs. Trotz eines an sich akzeptablen Passgenauigkeitswerts von 78% (gegenüber 87% bei Köln) fehlte es den Hausherren an zwingenden Ideen und der nötigen Durchschlagskraft, um die Partie ernsthaft zu gestalten. Die Schlussphase des Spiels wurde zu einer weiteren Demonstration der Kölner Stärke. Schleusener war an diesem Nachmittag einfach nicht zu stoppen. In der 78. Minute traf er zum fünften Mal, und nur vier Minuten später, in der 82. Minute, besorgte er mit seinem sechsten persönlichen Treffer das 1:6. Die Überlegenheit der Gäste war so erdrückend, dass die Begegnung durch die VDFB-Gnadenregel vorzeitig beendet wurde, da der maximale Torabstand von sechs Treffern erreicht war. Für Bielefeld war es eine bittere Erfahrung, aber die Gnadenregel bot immerhin eine vorzeitige Erlösung aus der Kölner Drangphase. Das Endergebnis von 1:6 spiegelte die Dominanz der Gäste in nahezu allen Belangen wider. Während der DSC Arminia Bielefeld mit 8 gewonnenen Zweikämpfen aus 42 geführten Duellen zu kämpfen hatte, zeigte sich Viktoria Köln mit 12 gewonnenen Zweikämpfen aus 33 Versuchen stabiler und griffiger. Der FC Viktoria Köln verließ den Platz als hochverdienter Sieger, der an diesem 31. Spieltag seine Ambitionen in der 3. Liga eindrucksvoll untermauerte und den Hausherren eine analytische Aufarbeitung der eigenen Leistung hinterließ. | ||||
Torfolge 13. Min — 0:1 Schleusener (Vorlage: Ljubicic) 19. Min — 0:2 Schleusener (Vorlage: Ljubicic) 30. Min — 0:3 Schleusener (Vorlage: Ljubicic) 44. Min — 1:3 Wörl (Vorlage: Sarenren Bazee) 58. Min — 1:4 Schleusener (Vorlage: Ljubicic) 78. Min — 1:5 Schleusener (Vorlage: May) 82. Min — 1:6 Schleusener (Vorlage: Gindorf) 87. Min — 1:7 Siersleben (Vorlage: Noß) Spieler des Spiels Fabian Schleusener (FC Viktoria Köln) — Note 10,0 Statistik (DSC Arminia Bielefeld – FC Viktoria Köln) Ballbesitz: 41% – 59% Schüsse: 2 – 20 xG: 1,3 – 10 Pässe: 101 – 149 Passquote: 32% – 68% Gew. Zweikämpfe: 8 – 12 Gelbe Karten: 0 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen DSC Arminia Bielefeld (4-3-3): Stritzel, Neubauer, Kuruçay, Malatini, Lannert, Wörl, Maloney, Bénes, Young, Lobinger, Sarenren Bazee Bank: Knight, Elongo-Yombo, Sessa, Momuluh, Ezeh, Bansé, Christensen FC Viktoria Köln (4-4-2): Kastenmeier, Mickelson, Mathisen, Siersleben, Bitter, May, Gindorf, Corboz, Noß, Ljubicic, Schleusener Bank: Berisha, Kyereh, Obuz, Hungbo, Coskun, Sponsel, Bogicevic Wechsel 78. Min — Obuz für Noß (FC Viktoria Köln) | ||||
» Spielbericht auf vdfb.de öffnen | ||||