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| Sané (1) Schick (1) Diehl (1) | (1) Steffen (1) Kaars | |||
| Was für ein Schlag in die Magengrube für den Karlsruher SC! Mit einer Vorstellung, die dem eigentlichen Tabellenplatz keineswegs gerecht wurde, zogen die Badener im Stadion An der Alten Försterei am letzten Spieltag der 2. Liga den Kürzeren. Sie präsentierten sich als starke Gäste, führten komfortabel und mussten sich am Ende doch dem 1. FC Union Berlin mit 3:2 geschlagen geben. Ein Resultat, das sich nach Meinung des Heimtrainers „am Ende nach einem Unentschieden anfühlte“, so verdient wäre ein Punktgewinn für den KSC gewesen. Dabei begann der Nachmittag für die Karlsruher wie aus dem Bilderbuch. Von Beginn an zeigten sie eine beeindruckende Entschlossenheit, waren aggressiv in den Zweikämpfen – 27 Mal stürzten sie sich in Duelle, fast doppelt so oft wie die Eisernen – und fingen beinahe doppelt so viele Bälle ab. Union Berlin, dessen Aufstieg in die 1. VDFB-Liga bereits feststand, wirkte anfangs wie der bereits gekürte Aufsteiger, der sich schwer in die Partie kämpfen musste. Diese Lethargie nutzte der KSC eiskalt aus. Schon in der 12. Minute zappelte der Ball nach einem präzisen Abschluss von Kaars im Netz, und in der 28. Minute erhöhte Steffen zur umjubelten 2:0-Führung. Die Passgenauigkeit von beeindruckenden 90 Prozent bei den Gästen sprach Bände über ihre Kontrolle in dieser Phase. Doch auch die Eisernen haben einen Grund, weshalb sie am oberen Ende der Tabelle mitwirken. Obwohl der Union-Trainer zugab, dass sein Team „nie richtig ins Spiel kam“, demonstrierten sie beeindruckenden „Kampf und Willen“. Nach 36 Minuten gelang Sané der Anschlusstreffer, der die Hoffnung bei den Hausherren wieder aufleben ließ. Nach dem Seitenwechsel intensivierte Union den Druck, während Karlsruhe weiterhin versuchte, die Führung über die Zeit zu retten. Die Gastgeber erspielten sich am Ende Chancen im Gegenwert von 3.5 erwarteten Toren (xG) gegenüber den 3 xG des KSC. In der 56. Minute war es dann so weit: Schick sorgte für den Ausgleich zum 2:2, und die Partie war wieder völlig offen. Die Schlussphase wurde zu einem wahren Drama. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, die Unioner zeigten trotz des bereits feststehenden Aufstiegs eine unglaubliche Moral und den unbedingten Wunsch, die Saison vor heimischem Publikum mit einem Sieg zu krönen. Und tatsächlich, der Schlusspunkt sollte den Köpenickern gehören: Kurz vor dem Abpfiff, in der 87. Minute, gelang Diehl der viel umjubelte Siegtreffer zum 3:2. Kurz danach gab es noch eine hochkarätige Chance für die Gäste die ungenutzt blieb. Für den Karlsruher SC war es ein bitterer Moment, der eine sensationelle Leistung nicht mit dem verdienten Punkt belohnte. Union sicherte sich damit die drei Punkte zum Saisonabschluss im Stadion An der Alten Försterei, ein kämpferischer, wenn auch etwas glücklicher Sieg. | ||||
Torfolge 12. Min — 0:1 Kaars (Vorlage: Reese) 28. Min — 0:2 Steffen (Vorlage: Kaars) 36. Min — 1:2 Sané (Vorlage: Schick) 56. Min — 2:2 Schick (Vorlage: Schäfer) 87. Min — 3:2 Diehl (Vorlage: Cuisance) Spieler des Spiels Patrik Schick (1. FC Union Berlin) — Note 7,9 Statistik (1. FC Union Berlin – Karlsruher SC) Ballbesitz: 52% – 48% Schüsse: 9 – 8 xG: 3,5 – 3 Pässe: 160 – 157 Passquote: 84% – 90% Gew. Zweikämpfe: 10 – 8 Gelbe Karten: 0 – 2 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen 1. FC Union Berlin (4-3-3): Ernst, Rothe, Tapsoba, Mukiele, Maehle, Schäfer, Bero, Cuisance, Diehl, Schick, Sané Bank: Linde, Yigit, Ogbemudia, Campulka, Sietan, Nollenberger, Janssen Karlsruher SC (4-2-3-1 (2)): Mantl, Mwene, Pongracic, Hugonet, Kaderábek, Neuhaus, Weigl, Reese, Steffen, Afolayan, Kaars Bank: Funk, Trimmel, Sissoko, Rexhbecaj, Königsdörffer, Cigerci, Podolski Wechsel 45. Min — Königsdörffer für Reese (Karlsruher SC) 67. Min — Rexhbecaj für Neuhaus (Karlsruher SC) Karten 70. Min — Gelbe Karte: Weigl (Karlsruher SC) 73. Min — Gelbe Karte: Rexhbecaj (Karlsruher SC) | ||||
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