| Uhle84 | SCHUMII02 | |||
| Goller (2) Sørloth (1) Wolf (1) | (2) Stark (1) Raman (2) Beck (1) Corredor | |||
| Man hatte sich vorgenommen, das Spiel zu kontrollieren, den Ball laufen zu lassen, um die anfällige Defensive der Gäste aus dem Rhythmus zu bringen. Die Freiburger begannen forsch, doch der erste Schock kam früh: Beck schloss für die Eintracht in der 5. Minute eiskalt ab. Zwar gelang Goller postwendend der Ausgleich, der die Kabinenansprache für einen Moment bestätigte, doch dann drehte Frankfurt auf. Wieder Beck, dann Raman und schließlich Stark vor der halben Stunde – der Plan der Hausherren lag in Trümmern. Was als taktische Vorgabe begann, wurde schnell zu einem verzweifelten Anrennen gegen die Effizienz der Eintracht, die sich am Ende Chancen im Gegenwert von fünf erwarteten Toren (xG) erspielte. Die Freiburger mühten sich, wollten den schnellen Anschluss vor der Pause erzwingen. Der hohe Ballbesitz von 54 Prozent und die beachtlichen 115 Pässe mit 88 Prozent Genauigkeit zeugten vom Willen, das Heft in die Hand zu nehmen. Und tatsächlich: Sørloth und erneut Goller brachten den SC mit ihren Treffern kurz vor dem Halbzeitpfiff nochmals auf 3:4 heran. Die Hoffnung kehrte in die Kabine zurück, die Ansage dürfte gewesen sein, die Intensität beizubehalten, die schnelle Ballrückeroberung – nach nur sechs Sekunden im Schnitt – beizubehalten und auf den Ausgleich zu drängen. Doch Frankfurt blieb bei seinem effektiven Spielansatz, gewann die wichtigen Zweikämpfe (vier von zehn) und agierte in der Offensive gnadenlos. Nach dem Wiederanpfiff schien es, als könnten die Hausherren den Druck aufrechterhalten, aber die Eintracht hatte stets die passende Antwort. Corredor in der 65. Minute und erneut Stark kurz vor Schluss, der zum 6:4-Endstand traf, zeigten die kaltschnäuzige Entschlossenheit der Gäste. Der späte Treffer von Wolf zum 4:5 hatte den Freiburgern nur kurzzeitig neuen Wind verliehen. Am Ende stand eine Heimniederlage, die schmerzte, weil man sich viel vorgenommen hatte und trotz offensiver Bemühungen der gnadenlosen Effizienz des Gegners unterlag. Frankfurt hingegen reist mit drei wichtigen Punkten und dem Gefühl nach Hause, den Matchplan perfekt umgesetzt zu haben. | ||||
Torfolge 5. Min — 0:1 Beck 7. Min — 1:1 Goller 18. Min — 1:2 Beck 21. Min — 1:3 Raman 31. Min — 1:4 Stark 41. Min — 2:4 Sørloth 45. Min — 3:4 Goller 65. Min — 3:5 Corredor 68. Min — 4:5 Wolf 83. Min — 4:6 Stark Spieler des Spiels Benito Raman (Eintracht Frankfurt) — Note 8,1 Statistik (SC Freiburg – Eintracht Frankfurt) Ballbesitz: 54% – 46% Schüsse: 6 – 9 xG: 3 – 5 Pässe: 115 – 78 Passquote: 88% – 82% Gew. Zweikämpfe: 2 – 4 Gelbe Karten: 0 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen SC Freiburg (4-1-2-1-2): Hitz, Plume, Bazzoli, Gugganig, Flecker, Gül, Schumacher, Wolf, Goller, Boniface, Sørloth Bank: Müller, Fossum, Voglsammer, Otto, Bittencourt, Fridjonsson, Stark Eintracht Frankfurt (4-5-1): Schwäbe, N'Diaye, Pinckert, Stark, Olsen, Corredor, Avdijaj, Koudossou, Beck, Conteh, Raman Bank: Benda, Michel, Götze, Ceka, Klaas, Görlich, Sicker | ||||
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