Beiträge von Besiktas75

    [quote][i]Original von Passion[/i]
    [quote][i]Original von TWeggi79[/i]
    [quote][i]Original von CSchuelling[/i]
    Mh mir schwindet die Motivation bald[/quote]

    Sorry, ich bin eher jemand, der eigentlich ruhig bleibt, aber wenn ich dass lese und du solltest deine Aussage ernst meinen, platzt mir das Hemd! Weißt du eigentlich, dass du Osiris und allen die am Patch basteln und testen gerade ne riesen Ohrfeige verpasst hast?!
    Man man man, echt kann ich absolut nicht nachvollziehen!
    Vielleicht auch mal fragen, ob man irgendwo mithelfen kann und wenn es nur das Testen ist, vielleicht wird auch dann dir klar, welche Arbeit in so einem Projekt steckt.
    So, dass muste ich mal los werden, nichts für ungut, aber solche Äusserungen gehören nicht zum VDFB.
    Gute Nacht....
    [/quote]

    ^
    THIS

    Tweggi hat da absolut recht. Wem hier die Motivation schwindet der soll sich doch selbst ranhocken und machen. Ohne Osiris und Team gäbe es den Patch GARNICHT also maul halten mit soner Scheiße, entschuldigung wenn ich es so sage, aber das ist echt nicht angebracht für die Mühe und sicherlich nervige Zeit, dann son Feedback zu bekommen!


    So jetzt aber zum Wesentlichen, verständlich das die Leute nur so heiß sind auf den Patch. Und auch ich, als SEHR ungeduldiger Mensch, kann es kaum noch erwarten und wie sagt man "Gut will weile haben" oder iwie so.
    Ich denke jeder weiss was ich meine. Danke für die Arbeit und weiter so![/quote]


    ich denke nicht das schuelling es ernst meinte mit der motivation ,das war eher ironisch gemeint 1000000 % ,bleibt mal coool
    soooooooo hier meine spieler, wollte mal wissen, wer sich für meine spieler intressiert,der soll seine gebote machen von denn guten geboten werde ich mich entscheiden und meine 1-2 spieler verkaufen als not lösung.

    2 75 Adler, Rene TW 80
    3 76 Lucas, Fabian TW 80
    4 33 Beck, Andreas RAV 78
    5 63 Amponsah, Patrick RV 57
    6 42 Lewejohann, Rene RV 80
    7 55 Simunek, Jan IV 82
    8 81 Pogatetz, Emanuel IV 74
    9 5 Contento, Diego LV 78
    10 31 Bender, Sven ZDM 78
    11 14 Mueller, Sven RM 76
    12 99 Okeke, Chibuike ZM 80
    13 88 Tutas, Torben LM 80
    14 77 Simpson, Josh LM 77
    15 79 Khedira, Sami ZOM 78
    16 13 Niculae, Marius Constantin MS 78
    17 17 Martins, Obafemi MS 77
    18 21 Mboudgui Dourandi, Dénis Arthur MS 63
    19 10 Saglik, Mahir ST 79

    Frühes Tor sichert Derby-Sieg gegen den FCK

    Es war kein fußballerischer Augenschmaus, das Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FSV Mainz 05, aber die 05er wurden erstmals im neuen Jahr für gute Leistungen auch mit einem Dreier belohnt. Diszipliniertes Abwehrverhalten, stetige Nadelstiche nach vorne und das Tor des Tages von Lewis Holtby machten den Mainzer Auswärtssieg perfekt.

    Die Partie beim 1. FC Kaiserslautern begann mit einem Schock für die 05er. Adam Szalai sicherte dem FSV die erste Chance und drang in den Strafraum ein, Tobias Sippel eilte aus dem Tor und prallte mit dem Mainzer Angreifer zusammen. Szalai musste nach sechs Spielminuten vom Platz getragen werden mit einer schmerzhaften Knieverletzung. Spielerisch gesehen gab es in der Anfangsphase wenig Highlights. Viele Pässe kamen auf beiden Seiten nicht an, viele Aktionen wurden nicht zum Ende gebracht. Der 1. FC Kaiserslautern war offensiv bemüht, allerdings ohne echte Chance. Rodnei und Tiffert scheiterten mit schwachen Bällen an Müller (16. und 25. Minute), ansonsten versandete viel vor der Strafraumgrenze. Eine Aktion lief dann zusammen, allerdings für die Gäste aus Mainz. In Minute 23 gingen die 05 durch Lewis Holtby in Führung. Holtby spielte Ivanschitz an, der über links bis an die Spielfeldgrenze lief und Auge für seinen nachgerückten Passgeber bewies, welcher zwölf Meter vor dem Tor freistand und sich nicht zweimal bitten ließ. Der FCK hatte nach einer guten halben Stunde die Möglichkeit auszugleichen, aber Müller rettete die Führung seiner Mannschaft mit einer Glanzparade gegen Petsos, der aus 19 Metern abgezogen hat. Ansonsten hatten die 05er das Heft in der Hand. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball ruhiger, die Aktionen wurden souveräner. Allerdings konnte der FSV kein Kapital in Form von Führungsausbau aus der Spielüberlegenheit schlagen.

    Zweite Halbzeit, gleiches Spiel. Beim FCK lief offensiv wenig zusammen, bei den 05ern lief es etwas besser, allerdings ohne mit einem Tor zu enden. André Schürrle und Marcel Risse setzten sich in Minute 50 ab und kamen mit Doppelpassspiel vors Tor, aber Schürrle scheiterte aus zu spitzem Winkel an Sippel, Lakic auf Lauterer Seite an Müller (57. Minute). Die Gastgeber drehten nach einer guten Stunde auf, sowohl Petsos als auch Lakic prüften Müller per Fuß und Kopf (65. und 69. Minute). Der eingewechselte Moravek sorgte für die nächste Lauterer Chance, aber verfehlte den Kasten um Zentimeter. Die 05er schienen abgetaucht, kamen aber in der 75. Minute wieder, als Marco Caligiuris abgefälschter Schuss von der Strafraumgrenze Sippel ins Schwitzen brachte. Der Kaiserslauterer Keeper lenkte das Leder mit den Fingerspitzen gerade noch so zur Ecke. Für die Mainzer kam Petar Sliskovic zu seinem Bundesligadebüt, und der junge Stürmer markierte sogar seine erste Chance in der 80. Minute, doch sein schwacher Schuss stellte kein Problem dar für Sippel. Die besseren Möglichkeiten waren in Durchgang zwei auf Lauterer Seite, Lakic brachte die Mainzer in Minute 87 zum Zittern, als er den Ball gegen den Pfosten setzte. Der Drangphase des FCK zum Trotz blieb es beim Auswärtssieg der 05er in Kaiserslautern. Das Team von Thomas Tuchel zeigte eine starke erste Hälfte und ließ sich auch in Durchgang zwei die Butter nicht vom Brot nehmen. Einziger Wermutstropfen: die Verletzung Adam Szalais, dessen Knie am Wochenende genau untersucht wird.

    1. FC Kaiserslautern: Sippel - Dick, Amedick, Rodnei , Jessen - Tiffert, Petsos (69. Moravek) - de Wit (79. Amri), Kirch - Lakic, Hoffer (69. Nemec)

    Trainer: M. Kurz

    Mainz 05: Müller - Zabavnik, Bungert, Noveski, Fuchs – Fathi – Caligiuri, Ivanschitz (89. Kirchhoff) – Holtby (73. Sliskovic) – Szalai (11. Risse), Schürrle

    Trainer: T. Tuchel

    Schiedsrichter: W. Stark

    Tore: 0:1 Holtby (23. Minute, Ivanschitz)

    Zuschauer: 46.649

    wowww macht echt spass euch zu zuhören , was mich dieses jahr wundert ist das maginho immer gegen mich getippt hatte wie ich mich erinnere dieses jahr ist er vorsichtiger ;-) er weiss was mainz drauf hat, bin ja auch bis ins finale gekommen und habe merlinger rausgeschossen :-)))) und zu merlinger sage ich nur mal abwarten wo die lichter ausgehen werden mainz wird dieses jahr überachungen machen.

    Krönung der Rekord-Vorrunde: 4:2 beim FC St. Pauli

    Wer sich bei minus 10 Grad ans Millerntor getraut hat, bekam Herzerwärmendes zu sehen. Der 1. FSV Mainz 05 hat der Rekordhinserie des Vereins weitere drei Punkte hinzugefügt mit einem starken Auftritt beim FC St. Pauli. Beim letzten Spiel vor der Winterpause trumpfte das Team von Thomas Tuchel noch mal ganz groß auf und sorgte dafür, dass die mitgereisten Fans sich durch Jubeln warmhalten konnten.

    Auch im letzten Hinrundenspiel wechselte Thomas Tuchel wieder den Kader durch. Heinz Müller spielte erstmals seit seinem Kreuzbandriss in der Sommervorbereitung von Beginn an im Tor, Malik Fathi begann auf der Sechserposition in der Raute des 4-4-2. Auf dem rutschigen Grün am Millerntor machten die 05er von Anfang an klar, dass sie mit einem Auswärtsdreier in die Winterpause gehen wollen. Niko Bungert verfehlte das Tor in der achten Minute nach Freistoß für Mainz nur knapp, aber die 2300 mitgereisten FSV-Fans mussten nicht langer auf den ersten Treffer ihrer Elf warten. Adam Szalai nutzte ein Verstolpern seines Gegenspielers eiskalt aus, rannte vors Tor und legte kurz vor dem Kasten auf André Schürrle ab, der sich das 1:0 nicht nehmen ließ. Der Treffer des Youngsters war der Auftakt zum Offensivreigen der 05er, der noch zwei weitere Tore in Durchgang eins bescheren sollte. Immer anspielbar hatte Schürrle in Minute 14 und 27 zwei gute Möglichkeiten, aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, und so durfte der Angreifer nach 28 Minuten einen Doppelpack bejubeln. Malik Fathi behielt im Strafraumgetümmel den Überblick und bewies Auge für seinen Mitspieler am langen Pfosten. Schürrle schob den Traumpass mit der Seite aus kürzester Distanz zum 2:0 ein. St. Pauli fiel bis zur 33. Minute nur durch teils chaotische Zustände in der Abwehr auf. Der einzige Torschuss bis dato, ein Freistoß von Rouwen Hennings aus 22 Metern, stellte keinerlei Gefahr für Müller dar. Das Tor der Paulianer zum zwischenzeitlichen Anschluss fiel nach Elfmeter wegen Handspiels von Elkin Soto im eigenen Strafraum. Peter Sippel zeigte auf den Punkt und Matthias Lehman ließ sich nicht zweimal bitten und traf für die Kiez-Kicker. Die 05er ließen sich die Spielfreude nicht vermiesen und hatten das Spiel auch nach dem Gegentor noch im Griff. In Minute 41 wurde das Team von Tuchel dafür mit dem 3:1 belohnt. Und mit was für einem Tor -. Nach einer Flanke von Christian Fuchs nahm Szalai das Leder volley und zimmerte es in den Winkel.

    St. Pauli kam mit mehr Dampf aus der Kabine, hatte in der ersten halben Stunde der zweiten Hälfte mehr vom Spiel, insbesondere nach dem Dreifachwechsel, bei dem Holger Stanislawski Timo Schulz, Florian Bruns und Charles Takyi brachte, stürmte der FC vors Mainzer Tor. Belohnt wurden die gesteigerten Offensivmühen der Gastgeber mit dem 2:3-Anschlusstreffer durch Lehmann, der einen Mainzer im Strafraum anschoss. Der für Müller unhaltbar abgefälschte Ball ging zum Jubel der Pauli-Fans rein (63. Minute). Der FC mühte sich nach dem Tor um den Ausgleich, aber auch Mainz kam wieder in die Partie. André Schürrle prüfte in der 74. Minute Matthias Hain, der gerade noch so einen platzierten Kopfball der 05-Offensivkraft aus dem kurzen Eck fischte. Szalai schob das Leder in der 79. und 80. Am Tor vorbei, die Mainzer Fans mussten sich noch ein wenig gedulden, bis der 4:2-Endstand fiel. Der Treffer in der 83. Minute war das Ausharren in der Kälte mehr als wert – der eingewechselte Sami Allagui lief sich schön über rechts frei und passte schön in den Rückraum an den freistehenden Caligiuri, der nicht lange fackelte und seinen ersten Bundesligatreffer für Mainz 05 machte. Die 05er hielten den Auswärtsdreier fest. Szalais Drehschuss kurz vor Schluss setzte den Endpunkt der Partie und der Hinrunde. Mainz 05 kann sich mit einem verdienten Sieg gegen in Durchgang zwei bemühte, aber doch zu effektlose Paulianer in die Winterpause verabschieden.

    Thomas Tuchel: "Wir konnten das "Ihr habt doch 30 Punkte, was wollt ihr denn noch?" nicht mehr hören und zum Ende noch mal ein Ausrufezeichen setzen. Ich bin froh, dass uns das gelungen ist."

    Holger Stanislawski: "Heute haben wir unsere schlechteste Saisonleistung abgeliefert. Das ist ärgerlich, wir wollten ein tolles Jahr mit einem Heimsieg abschließen."

    FC St. Pauli: Hain - Rothenbach, Morena, Gunesch Oczipka - Boll (57. Bruns), Lehmann -Kruse (57. Takyi), Hennings (57. Schultz) - Asamoah, Ebbers
    Trainer: H. Stanislawski

    Mainz 05: Müller – Zabavnik, Bungert, Noveski, Fuchs – Fathi – Caligiuri, Soto (81. Polanski) – Holtby (65. Allagui) – Szalai, Schürrle (90. + 1 Risse)

    Trainer: T. Tuchel

    bitte um tipps will mal wieder gewinnennnnnnn ;-)))))))


    15:30Eintracht Frankfurt? - ?Mainz
    15:30Freiburg? - ?Hamburger SV
    15:30Monchengladbach? - ?Hannover
    15:30Stuttgart? - ?Hoffenheim
    15:30Wolfsburg? - ?Werder Bremen
    18:30Schalke? - ?Bayern Munich

    Klarer Sieg durch harte Arbeit: 3:0 gegen den FCN

    Mit einem klaren Sieg gegen den 1. FC Nürnberg beweisen die 05er endgültig die Haltlosigkeit der zuvor mehrfach unterstellten neuen Heimschwäche. Die Franken halten zwar wie ihre über 1900 Fans streckenweise mit, können aber nichts Entscheidendes zum Ergebnis beitragen.

    Bei bester Flutlichtatmosphäre wies der Rasen am Bruchweg nur noch kleine Spuren des Wintereinbruchs auf. In der Startformation der Tuchel-Elf kehrte dagegen erstmals eine Art Kältestarre ein, Christian Wetklo und Marcel Risse standen nach kurzfristig auskurierten Verletzungen wieder von Beginn an auf dem Platz, Malik Fathi besetzte erneut die linke Defensivposition hinter Christian Fuchs.

    Schiedsrichter Peter Gagelmann erwies sich schon in der Anfangsphase als Aktivposten, Marco Caligiuri sah in der dritten Minute die gelbe Karte nach einem Tackling in der gegnerischen Hälfte, drei Minuten später war es Dominic Maroh vom Club, der sich die erste Verwarnung einhandelte. Während die Gastgeber mit immensem Aufwand und über viele Anspielstationen Näherung an das Tor von Raphael Schäfer suchten, wurde Christian Wetklo vor allem über Standards und lange Bälle in den Rücken der offensiv agierenden Mainzer Viererkette gefordert. Der Keeper spielte gut mit und vereitelte die erste Großchance der Franken in der 10. Minute mit einer Klasseparade gegen Mike Frantz aus kurzer Distanz. Beide Mannschaften arbeiteten mit schnellem Angriffsfußball gegen die Kälte, die Partie war reich an Tempo und Strafraumszenen, wenngleich keine zwingenden Möglichkeiten heraussprangen. Mit der ersten Standardsituation der Hausherren in aussichtsreicher Position änderte sich dies schlagartig: Christian Fuchs brachte eine gute Ecke von links in den Strafraum, André Schürrle, der zweite Mainzer am Ball, verwandelte eiskalt zum 1:0 (26. Minute), Raphael Schäfer hatte keine Chance zur Abwehr. Ähnlich hätte es vier Minuten später ausgesehen, Christian Fuchs zirkelte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld haarscharf neben den Pfosten. In den letzten Minuten des ersten Durchgangs blieb es bei der nicht unverdienten aber auch nicht ungefährdeten Führung für die Mainzer, André Schürrle sah noch Gelb, Christian Wetklo einen Schuss des Clubs nach einer Ecke neben sich an die Bande krachen.

    Personell unverändert und mit vergleichbar hoher Aktivität kamen beide Teams aus der Kabine, Ilkay Gündogan hämmerte einen Weitschuss nach Freistoßsituation knapp über die Latte, Adam Szalai setzte seinen Heber im Gegenangriff ebenfalls etwas zu hoch an (48. Minute). Christian Wetklo konnte ebenso aktiv am Spielgeschehen teilnehmen, der Freistoß von Julian Schieber bereitete ihm wenig Probleme. Vorausgegangen war ein Blockieren des Balles durch Nikolce Noveski, was Peter Gagelmann umgehend mit gelber Karte ahndete. Besser machten es die 05er und auch Nikolce Noveski in der nächsten Szene: Christian Fuchs brachte seinen Freistoß von links durch den Strafraum, am langen Eck stand der Mainzer Kapitän goldrichtig und netzte ein. Die Chance nochmals zu erhöhen hatte dann André Schürrle. Der Neu-Nationalspieler startete durch, kam im Strafraum nach Körperkontakt mit einem Gegenspieler zu Fall, doch der Pfiff blieb aus und damit auch der von den Zuschauern erhoffte Elfmeter. Anders lief es wenige Minuten später, doch diesmal bedeutete der Pfiff die Abseitsstellung des Stürmers. Vorausgegangen war eine schöne Kombination über Adam Szalai, der drei Clubberer ins Leere laufen ließ und dann geschickt auf Marcel Risse an der Seitenlinie ablegte, der die Flanke auf den im Abseits positionierten André Schürrle spielen konnte. Dieter Hecking wechselte im Anschluß gleich zweimal auf seinen Offensiv-Positionen, der 19 jährige Robert Mak und der nur ein Jahr ältere Mehmet Ekici ersetzten Eigler und Frantz. Robert Mak fand sich zentral als zweite Spitze neben Julian Schieber ein. Andreas Ivanschitz, nur zwei Minuten später eingewechselt, unterstütze Adam Szalai und Sami Allagui, der in der 75. Minute für André Schürrle kam, aus der Spielmacherposition der 05er. Mit Marek Mintal kam für Rechtsverteidiger Judt dann auch noch die letzte offensive Hoffnung von der Nürnberger Bank, doch im Vorwärtsgang waren weiterhin vor allem die Mainzer. So sorgte die regelrechte Wechselorgie zwar für Belebung des Spiels in der Schlussphase, aber nicht für mehr Torgefahr. Marco Caligiuri durfte nach einer guten Partie sieben Minuten vor Abpfiff auch unter die Dusche, für ihn kam Routinier Miroslav Karhan. Sami Allagui konnte in der 85. Spielminute erneut als Joker glänzen, mit einem wunderschönen Heber über Raphael Schäfer brachte er die endgültige Entscheidung dieser intensiven Partie und bescherte den lautstark feiernden Fans einen gelungenen Start ins Wochenende.

    Für Dieter Hecking war das Spiel dann auch "schnell in Worte zu fassen: Wir haben die erste halbe Stunde ein sehr gutes Auswärtsspiel gezeigt. Sehr ärgerlich, dann anch einem Eckball hinten zu liegen. Auch das zweite Tor wieder über einen Standard, wobei das sehr gut gespielt war von André Schürrle. Wir haben versucht, zurückzukommen, laufen dann ins 3:0. Eine vermeidbare Niederlage, die verdient war, aber etwas zu hoch ausfiel. Wir hätten einfach wacher sein müssen"

    Im letzten Punkt stimmte auch Thomas Tuchel zu: "Die Statistik belegt, wie eng das Spiel war. Enger als das Ergebnis. Aber es ist keine Schande, auch mal über den Weg der Standards so einen Sieg zu erzwingen. Letztlich sind die drei Punkte verdient, wir haben es geschafft, den Druck hoch zu halten, stets ins Gegenpressing zu gehen und eine große Willensleistung gezeigt."

    1. FSV Mainz 05: Wetklo – Zabavnik, Bungert, Noveski, Fathi – Caligiuri (83. Karhan), Polanski – Risse (69. Ivanschitz), Fuchs – , Schürrle, Szalai

    Trainer: Thomas Tuchel

    1. FC Nürnberg: Schäfer – Judt (76. Mintal), Maroh, Wolf, Bieler – Hegeler, Simons – Eigler (67. Ekici), Gündogan, Frantz (67. Mak) – Schieber

    Trainer: Dieter Hecking

    Schiedsrichter: Peter Gagelmann

    Tore: 1:0 Schürrle (26.), 2:0 Noveski (54.), 3:0 Allagui (85.)

    Zuschauer: 20.300




    Allen Nackenschlägen zum Trotz – 05er siegen in Gladbach 3:2

    Drei Auswechselungen wegen Verletzungen, zwei davon in Durchgang eins und ein zweimaliger Rückstand ergeben in der Mathematik des 1. FSV Mainz 05 drei Punkte. Gegen alle Widrigkeiten holten die 05er bei Borussia Mönchengladbach einen Auswärtssieg. Den erzwungenen Wechseln zum Trotz behielt Thomas Tuchel ein gutes Händchen und brachte mit Sami Allagui den Spieler, der die Partie in der Schlussviertelstunde für Mainz entschied.

    Zwei Saisondebütanten, viele gute Szenen, zwei verletzungsbedingte Ausfälle – die erste Hälfte war für die gut 1000 mitgereisten Fans des 1. FSV Mainz 05 ein Wechselbad der Gefühle. Thomas Tuchel überraschte mit Malik Fathi und Christian Fuchs hinten und mittig auf der linken Seite des flachen 4-4-2, weiterhin stand Marcel Risse in der Startelf und rückte rechts in die Mittelfeldkette. Die Leverkusener Leihgabe sollte für die besten Szenen in Durchgang eins sorgen. Die Partie begann munter, beide Teams überwanden das Mittelfeld schnell und konnten sich einige Tormöglichkeiten erspielen. Den Auftakt machte Neu-Nationalspieler André Schürrle, der von Adam Szalai im Sechzehner bedient wurde. Borussen-Keeper Christopher Heimeroth hatte Glück, dass sein Vordermann Sebastian Schachten mit dem Bein klärte, denn der Gladbacher hatte den Ball nicht unter Kontrolle bekommen (2. Minute). Aber auch die Borussia sorgte für Wirbel, nachdem sich Igor de Camargo und Raul Bobadilla in den Strafraum absetzen konnten, hatten die 05er im Strafraumgestochere nur knapp Oberwasser. Gegen die beiden agilsten Gladbacher rettete erst Bungert (13. Minute), dann Fathi (17. Minute). Auf Mainzer Seite strahlte Risse die meiste Torgefahr aus. Der Offensivmann verzog nach einer guten Viertelstunde mit seinem Volleyschuss nur knapp über den Kasten. Der muntere Kick wurde von zwei verletzungsbedingten Auswechslungen für die 05er getrübt. Erst musste Christian Wetklo nach einer Sprunggelenksverletzung und Taubheitsgefühl im Fuß raus (24. Minute), dann ging Malik Fathi nach Zusammenprall mit Marco Reus mit Gehirnerschütterung vom Platz (37. Minute). Eine bittere Bilanz für Thomas Tuchel, dem so direkt zwei Wechseloptionen wegfielen. Martin Pieckenhagen kam somit zu seiner ersten Bundesligapartie für die 05er, während Lewis Holtby ins Mittelfeld und Fuchs in die Viererkette hinten rückte. Pieckenhagen bekam direkt was zu tun, der Keeper klärte sauber gegen de Camargo in der 33. Minute. Sieben Minuten später gab es bei einer Neuauflage dieses Duells hitzige Diskussionen. Der Belgier rannte in den liegenden Pieckenhagen rein, Referee Babak Rafati entschied in der schwierigen Situation gegen einen Strafstoß und somit zugunsten der Mainzer. Kurz vor Schluss hatte Risse noch einmal die Möglichkeit zum Treffer, scheiterte aber per Kopf.

    Durchgang zwei begann mit weitaus weniger Tempo als der erste, aber mit einem Nackenschlag für Mainz 05. Marco Reus erzielte in Minute 53 das 1:0 für Borussia Mönchengladbach – völlig freistehend, weil Marco Caligiuri von einem Borussen geblockt wurde und nicht rankam an Reus, der so in Ruhe die Flanke von Michael Bradley annehmen und verwandeln konnte. Der VfL schaltete nach der Führung einen Gang hoch, zwei Minuten nach dem Tor zog Juan Arango aus 15 Metern ins lange Eck ab, aber Pieckenhagen machte sich lang und konnte halten. Auch gegen Reus behielt der Mainzer Schlussmann das längere Ende für sich (60. Minute). Die 05er ließen sich nicht hängen, suchten den Ausgleich und fanden ihre Chance in der 64. Minute, als Szalai Schürrle bediente und der Youngster im Eins-gegen-Eins mit Heimeroth die Nerven behielt und eiskalt zum 1:1 einschob. Die Partie wurde zum offenen Schlagabtausch, denn die Borussia legte direkt nach. Wieder war es Reus, der sich nach Vorlage von Bobadilla mit einem schönen Solo über links durchsetzen konnte und erneut Sieger über Pieckenhagen blieb (69. Minute). Erneut wurde der Spielfluss von einem durch Verletzung erzwungenen Wechsel kurzzeitig gestoppt – Marcel Risse verletzte sich im Duell mit Anderson-de Oliveira, für ihn kam in Minute 74 Sami Allagui. Und mit ihm zwei Minuten später auch der erneute Ausgleich – Fuchs flankte den Stürmer an und der nahm genau Maß. Das Leder schlug ins lange Eck zum 2:2 ein. Holtby hatte eine Minute später die Möglichkeit zur erstmaligen Führung der 05er, aber er scheiterte an Heimeroth. Auch Allagui hätte seinen zweiten Treffer der Partie erzielen können, doch die Abwehr des VfL klärte zur Ecke (78. Minute). Die 05er wollten mehr, sie gaben in der Schlussphase richtig Gas – und der offensive Fleiß wurde belohnt. Allagui kam doch noch zum zweiten Torjubel der Partie, und wieder war Fuchs der Vorbereiter. Mit einer langen Flanke bediente der Österreicher Allagui, der sich gegen Heimeroth durchsetzte, sich selbst den Ball steil in die Luft vorlegte und per Kopf abschloss (88. Minute). Die Gastgeber hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen. Die 05er erkämpften sich einen Auswärtssieg bei Borussia Mönchengladbach, entgegen aller Widrigkeiten. Nächsten Freitag erwartet der FSV den 1. FC Nürnberg am Bruchweg – mit dem Sieg gegen Gladbach konnten sich die Mainzer zumindest vorübergehend wieder auf Platz zwei der Tabelle schieben.

    Thomas Tuchel: "Ich war sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. In dieser Trainingswoche hat sich schon angedeutet, dass dieser Spirit und diese Laufbereitschaft, die uns ausmachen, wieder da sind. Es ist aller Ehren wert, nach vier Niederlagen zwei Rückstände umzubiegen."

    Michael Frontzeck: "Es ist bitter, wenn man zweimal führt und dann trotzdem am Ende leer ausgeht. Wir sind jetzt in einer schwierigen Situation, personell und auch sonst. Jetzt ist es wichtig, die Köpfe für die schwere Aufgabe gegen Dortmund frei zu kriegen. Da darf uns nicht passieren, dass wir hintenraus noch das Spiel wegen zwei langer Bälle verlieren."

    Borussia Mönchengladbach: Heimeroth – Levels, Daems, Anderson-de Oliveira, Schachten – Reus, Marx, Bradley (89. Matmour), Arango (72. Idrissou) –Bobadilla, de Camargo

    Trainer: M. Frontzeck

    Mainz 05: Wetklo (24. Pieckenhagen) – Zabavnik, Bungert, Noveski, Fathi (37. Holtby) – Risse (74. Allagui), Caligiuri, Polanski, Fuchs – Szalai, Schürrle

    Trainer: T. Tuchel

    Schiedsrichter: B. Rafati

    Tore: 1:0 Reus (53. Minute), 1:1 Schürrle (64. Minute), 2:1 Reus (69. Minute), 2:2 Allagui (76. Minute), 2:3 Allagui (88. Minute)

    Zuschauer: 45.472