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Position 1: Torhüter | |||
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# | Spieler | Alter | Verein |
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Weltklasse | |||
1. | Marc-Andre ter Stegen | 19 | FC Bayern München |
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Internationale Klasse | |||
2. | Marcus Hesse | 27 | MSV Duisburg |
3. | Tobias Sippel | 24 | VfL Wolfsburg / RW Ahlen |
4. | Tim Wiese | 30 | Bor. Dortmund / Hertha BSC |
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Im weiteren Kreis | |||
5. | Benedikt Pliquett | 27 | FC St. Pauli |
6. | Markus Miller | 29 | Eintracht Frankfurt |
7. | Michael Rensing | 27 | Bayern München / D. Dresden |
8. | Jaroslav Drobny | 32 | Bayer 04 Leverkusen |
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Blickfeld | |||
. | Jesper Christiansen | 33 | Sportfreunde Siegen |
. | Lukas Kruse | 28 | Hannover 96 |
. | Michael Melka | 33 | 1.FC Union Berlin |
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Im Blickfeld sind die Spieler in alphabetischer Reihenfolge angeordnet. |
Berücksichtigt wurden nur Spieler, die in mindestens der Hälfte der Hinrundenpartien zum Einsatz gekommen sind. Die Vereinsangabe bezieht sich auf die Vereine, bei denen der Spieler während der Vorrunde aktiv war.
19jähriger dübiert die Konkurrenz
Als Anfang des Jahres der FC Bayern München die Verpflichtung von Marc-Andre ter Stegen für die VDFB Rekordablösesumme von knapp 12 Millionen € vermeldete, da staunten nicht nur die Fans der Münchener. Auch die Konkurrenten und Journalisten fragten sich, ob man beim FC Bayern nicht zu tief ins Glas geschaut hatte. Doch die Bayern hatten sich mit dem Verkauf von Michael Rensing, der für drei Millionen € nach Dresden wechselte zwei Wochen zuvor selbst unter Druck gesetzt und da sich auch mindestens ein Konkurrent fand, der bereit war eine ähnlich hohe Summe für den gebürtigen Mönchengladbacher zu bezahlen, kam das eine zum anderen.
In den ersten Spielen zeichnete sich nicht ab, dass ter Stegen die in ihn investierten Millionen auch nur ansatzweise rechtfertigen konnte, es schien als wäre der 19jährige dem hohen Druck in München nicht gewachsen. Noten im Bereich von 6,4 und 7,4 bescheinigten ihm in den ersten Spielen eine solide aber keine überzeugende Rolle. Doch am siebten Spieltag konnte er das erste Ausrufezeichen setzen: Beim 7:0 Erfolg war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Mainzer überhaupt nicht erst ins Spiel fanden. Bis zur Pause vereitelte er vier Torchancen der Mainzer, während seine Mannschaftskollegen aus vier Chancen vier Tore erzielten, damit war die Partie gelaufen und ter Stegen zum ersten Mal in dieser Saison mit einer glatten 10 als Note der Mann des Tages. Weitere Galaauftritte folgten, zwei weitere Male gab es die Traumnote 10, einmal scheiterte er knapp mit einer 9,9. Im Grunde erlaubte sich der Neuzugang nur eine einzige schwache Partie, dies jedoch im Spitzenspiel gegen den Vorjahresmeister aus Duisburg, bei dem die Zebras aus vier Schüßen drei Tore erzielten konnten und ter Stegen mit einer Note von 5,6 der zweitschlechteste Spieler war. Aufgrund der überragenden Gesamtleistung in der Hinrunde (Notenschnitt von 8,16) entschied sich die Redaktion aber dafür, Marc-Andre ter Stegen in die Kategorie Weltklasse einzustufen. Nun gilt es für ihn, diese Leistungen auch in der zweiten Saisonhälfte zu bestätigen.
In der internationalen Klasse sind drei Spieler extrem nah zusammen was ihre Leistung angeht. Alle drei erreichten in der Hinrunde einen Notenschnitt von 7,78. Die meisten Spiele und trotzdem die wenigsten Gegentore (0,9 pro Spiel). dazu acht Spiele ohne Gegentor waren zwei der Argumente mit denen sich Marcus Hesse vom MSV Duisburg auf Platz zwei vorschieben konnte, doch auch Tobias Sippel (VfL Wolfsburg / RW Ahlen) und Tim Wiese (Borussia Dortmund / Hertha BSC) lieferten in der Hinrunde konstant gute Leistungen ab und stehen somit zu Recht in der internationalen Klasse. Keine Chance auch in der nächsten Rangliste aufzutauchen hat Tim Wiese, wurde sein Vertrag mit den Berlinern doch zum Ende der Hinrunde aufgelöst und sein Platz von einem Spieler besetzt, der es in der Hinrunde immerhin in den weiteren Kreis schaffte.
Vier Torhütern gelang die Berufung in diesen weiteren Kreis. Trotz der etwas schlechteren Durchschnittsnote im Vergleich zu den Konkurrenten wurde Benedikt Pliquett dabei auf den ersten Platz gesetzt. Der Keeper der Paulianer war einer der wenigen Spieler, die sich vehement mit starken Leistungen gegen den drohenden Abstieg stemmten. Gegen Braunschweig und Leverkusen rettete er jeweilse einen Punkt und im Spiel gegen den FC Bayern verhinderte der 27jährige eine noch deutlichere Niederlage. Auf Platz zwei im weiteren Kreis folgt ihm der bei Eintracht Frankfurt aussortiere Markus Miller, der in der Rückrunde den Platz von Tim Wiese bei Hertha BSC einnehmen wird. Ebenfalls aussortiert, allerdings bereits zu Saisonbeginn beim FC Bayern, wurde Michael Rensing, der in Dresden dachte eine neue Heimat gefunden zu haben. Mit durchaus soliden Leistungen, schien er seinen Stammplatz sicher zu sein, doch kurz vor Schluss der Transferperiode verpflichteten die Dresdener mit Bernd Leno einen neuen Torhüter und lösten der Vertrag mit Michael Rensing anschließend auf. Somit kann auch Rensing in der Rückrunde seine Leistungen nicht bestätigen. Drei benotete Spiele zu Null, damit hinter den Torhütern von Teams der Top 3 der Hinrunde (ter Stegen, Hesse, Miller) auf Platz vier und dies beim Hinrunden 14. Bayer 04 Leverkusen beförderten den 33jährigen Jaroslav Drobny als vierten Spieler in den weiteren Kreis.