DSC Arminia Bielefeld – SC Freiburg 6:5


  • benschi18
    Uhle84

    3. Liga - 35. Saison - 17. Spieltag

    Wörl (3)
    Lobinger (2)
    Bénes (1)
    (1) Boniface
    (4) Sørloth
    Zuschauer: 6.000

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Fußballfest, was für ein Spektakel! Der 17. Spieltag der 3. Liga wird in die Annalen der VDFB eingehen, denn DSC Arminia Bielefeld und der SC Freiburg lieferten sich ein unfassbares Elf-Tore-Feuerwerk, das am Ende die Arminia mit 6:5 für sich entschied. Ein Spiel, das alle Statistiken sprengte und die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in Atem hielt.

    Die Partie begann, wie sie enden sollte: mit Toren. Bénes eröffnete den Torreigen in der 14. Minute für die Hausherren. Was dann folgte, war eine wahre Torgala der Bielefelder: Wörl (22.), Lobinger (27.) und erneut Wörl (33.) schraubten das Ergebnis auf ein schier unglaubliches 4:0 hoch! Die Freiburger, scheinbar geschockt, fanden durch Sørloth (36.) einen ersten Anschluss, doch Lobinger (42.) stellte den alten Abstand wieder her. Als Sørloth kurz vor der Pause (44.) zum 5:2 traf, ahnte noch niemand, welche Lawine in der zweiten Hälfte über die Alm rollen würde.

    Denn nach dem Seitenwechsel schlug die Stunde des SC Freiburg – und von Sørloth! Der Angreifer, der schon vor der Pause getroffen hatte, legte in der 48. und 53. Minute zwei weitere Treffer nach und komplettierte seinen lupenreinen Hattrick. Plötzlich stand es 5:4! Die Arminia, die sich schon auf der sicheren Siegerstraße wähnte, wankte. Der Ballbesitz sprach mit 54% zu 46% für die Arminia, auch die 14 Schüsse gegenüber 11 der Freiburger zeigten die offensive Ausrichtung, aber die Effizienz der Breisgauer war atemberaubend. Mit 6.0 zu 4.6 xG lagen die Bielefelder zwar vorne, doch die Freiburger holten das Maximum heraus.

    Die Dramatik erreichte ihren Höhepunkt, als Wörl in der 67. Minute mit seinem dritten Treffer zum 6:4 für Bielefeld traf – eine scheinbar beruhigende Führung. Doch die Freiburger gaben nicht auf! Boniface (74.) verkürzte erneut auf 6:5 und sorgte für eine Schlussphase, die an Nervenzerreißprobe kaum zu überbieten war. Trotz des hohen Engagements, das sich auch in den 18 zu 4 geführten Zweikämpfen der Arminia widerspiegelte, fielen keine weiteren Tore. Ein einziges Foul der Freiburger und eine Gelbe Karte für Bielefeld zeugten von der Fairness, aber auch von der Intensität dieses denkwürdigen Duells.

    Für die Arminia war es ein Sieg der Moral, für Freiburg eine heroische Aufholjagd, die am Ende nicht belohnt wurde. Ein Spiel, das man so schnell nicht vergessen wird!


    Torfolge
    14. Min — 1:0 Bénes
    22. Min — 2:0 Wörl
    27. Min — 3:0 Lobinger
    33. Min — 4:0 Wörl
    36. Min — 4:1 Sørloth
    42. Min — 5:1 Lobinger
    44. Min — 5:2 Sørloth
    48. Min — 5:3 Sørloth
    53. Min — 5:4 Sørloth
    67. Min — 6:4 Wörl
    74. Min — 6:5 Boniface

    Spieler des Spiels
    Alexander Sørloth (SC Freiburg) — Note 9,7

    Statistik (DSC Arminia Bielefeld – SC Freiburg)
    Ballbesitz: 54%46%
    Schüsse: 1411
    xG: 64,6
    Pässe: 101117
    Passquote: 87%89%
    Gew. Zweikämpfe: 51
    Gelbe Karten: 10
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    DSC Arminia Bielefeld (4-3-3): Stritzel, Neubauer, Kuruçay, Malatini, Lannert, Wörl, Maloney, Bénes, Young, Lobinger, Sarenren Bazee
    Bank: Knight, Elongo-Yombo, Sessa, Momuluh, Ezeh, Bansé, Christensen
    SC Freiburg (4-1-2-1-2): Hitz, Plume, Bazzoli, Gugganig, Flecker, Gül, Schumacher, Wolf, Bittencourt, Boniface, Sørloth
    Bank: Müller, Fossum, Voglsammer, Otto, Goller, Fridjonsson, Stark

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