[Viertelfinale] SV Werder Bremen – SV Wehen Wiesbaden 2:8


  • FabLex
    j1n

    VDFB-Pokal - 35. Saison - Viertelfinale

    Thuram (1)
    Grimaldo (1)
    (3) Dembélé
    (3) Osimhen
    (1) Marmoush
    (1) Yildiz
    Zuschauer: 44.500 (ausverkauft)

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Spektakel in der dritten Runde des VDFB-Pokals! Der SV Werder Bremen empfing den SV Wehen Wiesbaden und erlebte einen Abend, der in die Annalen der Liga eingehen wird. Obwohl die Bremer mit einem frühen Treffer durch Grimaldo in der 13. Minute in Führung gingen und die Hoffnung auf eine Pokalüberraschung keimte, entfesselte sich danach ein wahrer Sturmlauf der Gäste, der seinesgleichen suchte.

    Was folgte, war eine Lehrstunde in Effizienz und Durchschlagskraft. Osimhen eröffnete in der 17. Minute den Torreigen für Wehen Wiesbaden und legte nur elf Minuten später nach. Zwar gelang Thuram in der 29. Minute noch der schnelle Anschluss zum 2:2, doch dies war nur ein kurzes Aufbäumen. Mit einem xG-Wert von sagenhaften 7,1 gegenüber Bremens 1,5 und 16 Schüssen (Bremen nur 4) demonstrierte der SV Wehen Wiesbaden seine gnadenlose Überlegenheit. Dembélé, Osimhen und Yildiz schraubten das Ergebnis bis zur 50. Minute bereits auf 2:5, und es sollte noch dicker kommen.

    Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einer einzigen Machtdemonstration. Dembélé (dreimal), Marmoush (zweimal) und erneut Dembélé ließen das Tornetz der Bremer ein ums andere Mal zappeln. Am Ende stand ein unglaubliches 2:11 auf der Anzeigetafel, das jedoch durch die VDFB-Gnadenregel auf ein 2:8 begrenzt wurde. Eine Entscheidung, die dem unterlegenen Team die Möglichkeit gab, das ungleiche Duell vorzeitig zu beenden und weiteres Leid zu ersparen. Mit 50% Ballbesitz auf beiden Seiten, aber einer eklatanten Differenz bei den Torschüssen und abgefangenen Bällen (25 zu 10 für Wiesbaden), ist das Ergebnis ein klares Zeugnis der Dominanz der Gäste. Der SV Wehen Wiesbaden zieht hochverdient in die nächste Runde ein, während der SV Werder Bremen die Wunden lecken und diese Pokalschlacht rasch abhaken muss.


    Torfolge
    13. Min — 1:0 Grimaldo (Vorlage: Calhanoglu)
    17. Min — 1:1 Osimhen (Vorlage: Dembélé)
    28. Min — 1:2 Osimhen (Vorlage: Dembélé)
    29. Min — 2:2 Thuram (Vorlage: Calhanoglu)
    34. Min — 2:3 Dembélé (Vorlage: Simons)
    44. Min — 2:4 Osimhen (Vorlage: Simons)
    50. Min — 2:5 Yildiz (Vorlage: Simons)
    57. Min — 2:6 Dembélé (Vorlage: Simons)
    59. Min — 2:7 Marmoush (Vorlage: Osimhen)
    64. Min — 2:8 Dembélé (Vorlage: Osimhen)

    Spieler des Spiels
    Ousmane Dembélé (SV Wehen Wiesbaden) — Note 10,0

    Statistik (SV Werder Bremen – SV Wehen Wiesbaden)
    Ballbesitz: 50%50%
    Schüsse: 416
    xG: 1,57,1
    Pässe: 188131
    Passquote: 85%85%
    Gew. Zweikämpfe: 811
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    SV Werder Bremen (4-4-1-1 (2)): Mvogo, Schmidt, Konaté, Klostermann, St. Juste, Perisic, Sanches, Calhanoglu, Asano, Grimaldo, Thuram
    Bank: Havertz, Wind, Sander, Adli, Ehizibue, Gruev, Skov
    SV Wehen Wiesbaden (4-4-1-1 (2)): ter Stegen, Raum, Pacho, Upamecano, Frimpong, Marmoush, Zakaria, Yildiz, Osimhen, Simons, Dembélé

    Wechsel
    45. Min — Adli für Perisic (SV Werder Bremen)

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