| Sec-BVB | The Machine | |||
| Coman (1) Sabitzer (2) Adeyemi (2) Gravenberch (1) Openda (1) | (1) Zirkzee | |||
| Der 27. Spieltag der 1. Liga in der VDFB-Online-Liga hielt für den FC St. Pauli eine Lehrstunde der Extraklasse bereit. Bei Borussia Dortmund setzte es eine empfindliche 1:7-Niederlage, die, trotz eines kurzen Aufbäumens der Gäste, die Dominanz der Schwarz-Gelben eindrucksvoll unterstrich. Der BVB demonstrierte eindrucksvoll, warum er an der Tabellenspitze thront, auch wenn der Trainer nach dem Spiel von einem „erwartungsgemäßen Sieg“ sprach, der nur kurzfristig durch den Ausgleich überrascht habe. Dabei begann die Partie für die Dortmunder nach Maß: Bereits in der 10. Minute zappelte der Ball im Netz der Gäste, als Gravenberch zur frühen Führung traf. Doch wer dachte, der FC St. Pauli würde sich kampflos ergeben, sah sich getäuscht. In der 21. Minute schlugen die Kiez-Kicker zurück, und Zirkzee markierte den überraschenden Ausgleich zum 1:1. Ein kurzer Moment des Schocks im Dortmunder Lager, der jedoch nur als Weckruf diente. Denn was dann folgte, war ein Sturmlauf, der seinesgleichen suchte. Innerhalb von nur 23 Minuten zerlegte der BVB die Hamburger Defensive in ihre Einzelteile. Adeyemi (25.), Sabitzer (27.), erneut Adeyemi (38.), Coman (40.) und nochmals Sabitzer (44.) schraubten das Ergebnis noch vor der Halbzeit auf ein atemberaubendes 6:1. Die St. Paulianer, die mit 155 Pässen sogar mehr Ballkontakte verzeichneten als die Hausherren (138 Pässe), fanden gegen die Effizienz des BVB kein Mittel. Die 15 Schüsse des BVB, von denen 3,7 xG resultierten, standen im krassen Gegensatz zu den 6 Schüssen und 1,9 xG der Gäste. Nach dem Seitenwechsel ließ Borussia Dortmund nicht locker. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff setzte Openda in der 48. Minute den Schlusspunkt zum 7:1. Die Statistiken sprachen eine deutliche Sprache: Trotz eines nahezu ausgeglichenen Ballbesitzes (51% zu 49%) und einer respektablen Leistung in den Zweikämpfen (5 gewonnene Zweikämpfe für den BVB, 4 für St. Pauli) war der Klassenunterschied in der Chancenverwertung eklatant. Der FC St. Pauli zeigte Moral, doch gegen diese Dortmunder Offensive war an diesem Abend kein Kraut gewachsen. Ein verdienter, wenn auch in der Höhe schmerzhafter Sieg für den Spitzenreiter. | ||||
Torfolge 10. Min — 1:0 Gravenberch (Vorlage: Openda) 21. Min — 1:1 Zirkzee (Vorlage: Souza) 25. Min — 2:1 Adeyemi (Vorlage: Openda) 27. Min — 3:1 Sabitzer (Vorlage: Openda) 38. Min — 4:1 Adeyemi (Vorlage: Gravenberch) 40. Min — 5:1 Coman (Vorlage: Gravenberch) 44. Min — 6:1 Sabitzer (Vorlage: Adeyemi) 48. Min — 7:1 Openda (Vorlage: Schlotterbeck) Spieler des Spiels Ryan Gravenberch (Borussia Dortmund) — Note 9,3 Statistik (Borussia Dortmund – FC St. Pauli) Ballbesitz: 51% – 49% Schüsse: 15 – 6 xG: 3,7 – 1,9 Pässe: 138 – 155 Passquote: 84% – 84% Gew. Zweikämpfe: 5 – 4 Gelbe Karten: 0 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen Borussia Dortmund (4-5-1): Casteels, Maatsen, Schlotterbeck, Anton, Ryerson, Coman, Seiwald, Gravenberch, Sabitzer, Adeyemi, Openda Bank: Bernat, Benger, Halbouni, Malen, Dina Ebimbe, Lenz, Lesueur FC St. Pauli (4-4-2): Karius, da Silva Junior, Niakhaté, Danso, Fellhauer, Hudson-Odoi, Souza, Stage, Scienza, Zirkzee, Jackson Bank: Rieß, Miranda, Kehrer, Dorsch, Pflücke, Dárdai, Owusu Karten 85. Min — Rote Karte: da Silva Junior (FC St. Pauli) | ||||
» Spielbericht auf vdfb.de öffnen | ||||