| DoctorEnte | strangeZ | |||
| Isak (2) | (2) Guerreiro (1) Barreiro Martins (1) Todibo (4) Musiala | |||
| Was sich am 27. Spieltag der 1. Liga in Sinsheim abspielte, war weniger ein Fußballspiel als vielmehr eine Demonstration der Stärke – oder, aus Sicht der Hausherren, ein Albtraum in Blau. Die TSG 1899 Hoffenheim erlebte gegen den Hamburger SV ein wahres Waterloo, das in einem schockierenden 1:7-Endstand gipfelte. Der Trainer der TSG sprach nach dem Spiel trocken von einem "nicht spannenden" Verlauf – eine Untertreibung, die man fast schon als Galgenhumor werten muss. Bereits in der Anfangsphase zeichnete sich ab, wohin die Reise gehen würde. Der Hamburger SV, mit einer Ballbesitzquote von 55% und einer beeindruckenden Effizienz, ließ den Hoffenheimern kaum Luft zum Atmen. Nach nur 15 Minuten eröffnete Guerreiro den Torreigen für die Gäste. Vier Minuten später legte Barreiro Martins nach, und die TSG sah sich bereits früh mit einem 0:2-Rückstand konfrontiert. Noch vor der Pause schlug der HSV gnadenlos zu: Guerreiro (37.), Musiala (41.) und Todibo (42.) schraubten das Ergebnis in schwindelerregende Höhen. Ein 0:5 zur Halbzeit – die Kraichgauer waren sichtlich überfordert, ihre nur 1,3 erwarteten Tore (xG) spiegelten die Harmlosigkeit wider. Die zweite Hälfte brachte für die TSG 1899 Hoffenheim nur einen kurzen Moment der Hoffnung, als Isak in der 72. Minute den Ehrentreffer zum 1:5 erzielte. Es war ein kurzes Aufbäumen gegen die drohende Niederlage, das jedoch schnell im Sande verlief. Der Hamburger SV, der insgesamt 16 Schüsse abgab und eine Passgenauigkeit von 89% aufwies, dominierte weiterhin das Geschehen. Die Hoffenheimer, die zwar mehr Zweikämpfe (69) als der HSV (15) führten, aber nur 13 davon gewannen, konnten dem Sturmlauf der Hanseaten nichts entgegensetzen. Die Schlussminuten wurden zur persönlichen Gala von Musiala, der in der 85. und 87. Minute mit seinen Treffern zum 1:7 den Deckel auf eine Partie machte, die für die TSG 1899 Hoffenheim als eine der bittersten der Saison in die Annalen eingehen dürfte. Vier Gelbe Karten für die Gastgeber unterstrichen die Frustration. Der Hamburger SV hingegen feierte einen Kantersieg, der die Ambitionen der Rothosen eindrucksvoll untermauerte und die Liga in Staunen versetzte. Ein Ergebnis, das man so schnell nicht vergessen wird. | ||||
Torfolge 15. Min — 0:1 Guerreiro (Vorlage: Bahoya) 19. Min — 0:2 Barreiro Martins (Vorlage: Bahoya) 37. Min — 0:3 Guerreiro (Vorlage: Bahoya) 41. Min — 0:4 Musiala (Vorlage: Wimmer) 42. Min — 0:5 Todibo (Vorlage: Musiala) 72. Min — 1:5 Isak (Vorlage: Chukwuemeka) 79. Min — 1:6 Musiala 85. Min — 1:7 Musiala (Vorlage: Wimmer) 87. Min — 1:8 Musiala 90. Min — 2:8 Isak (Vorlage: Chukwuemeka) Spieler des Spiels Jamal Musiala (Hamburger SV) — Note 9,8 Statistik (TSG 1899 Hoffenheim – Hamburger SV) Ballbesitz: 45% – 55% Schüsse: 5 – 16 xG: 1,3 – 7,9 Pässe: 156 – 136 Passquote: 85% – 89% Gew. Zweikämpfe: 13 – 10 Gelbe Karten: 4 – 1 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen TSG 1899 Hoffenheim (4-2-1-3): Nübel, Wagner, Simakan, Can, Kübler, Mkhitaryan, Guendouzi, Olmo, Chukwuemeka, Isak, Bakayoko Bank: Kehl, Tanaka, Teuchert, Chessa, Papadopoulos, Sommer, Torunarigha Hamburger SV (4-4-1-1 (2)): Baumann, Jurásek, Todibo, Veiga, Hedlund, Wimmer, Guerreiro, Barreiro Martins, Bahoya, Musiala, Rutter Bank: Vavro, Katompa-Mvumpa, Chakroun, Jatta, El-Jindaoui, Papela, Rizzuto Karten 68. Min — Gelbe Karte: Kübler (TSG 1899 Hoffenheim) 88. Min — Rote Karte: Simakan (TSG 1899 Hoffenheim) 90. Min — Gelbe Karte: Wagner (TSG 1899 Hoffenheim) 90. Min — Gelbe Karte: Veiga (Hamburger SV) | ||||
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