| strangeZ | Sec-BVB | |||
| Katompa-Mvumpa (1) Musiala (1) | (1) Coman (1) Sabitzer (1) Openda | |||
| Was für ein Fußball-Drama am 22. Spieltag der 1. Liga! Der Hamburger SV und Borussia Dortmund lieferten sich ein packendes Duell, das am Ende mit einem 2:2-Unentschieden endete. Doch das Ergebnis erzählt nur die halbe, die schmerzhafte Wahrheit für die Hanseaten, die sich nach 90 Minuten fragten, wie dieses Spiel nicht gewonnen werden konnte. Der Start verlief denkbar ungünstig für den HSV: Bereits in der 3. Minute schockte Sabitzer die Heimfans mit dem Führungstreffer für Borussia Dortmund. Ein frühes Gegentor, das die Schwarz-Gelben mit nur 5 Schüssen und einem xG-Wert von 1,9 im gesamten Spiel eiskalt nutzten. Doch der HSV schüttelte sich, übernahm fortan das Kommando und drückte auf den Ausgleich. Mit 55 % Ballbesitz und beeindruckenden 8 Schüssen, die zu einem xG-Wert von 4,1 führten, spielte sich der HSV in einen Rausch. Zweimal Aluminium, dazu Musiala, der das Tor einfach nicht treffen wollte – die Latte schien ein Magnet für den Ball zu sein. Der BVB dagegen, mit einer Gelben Karte und 53 geführten Zweikämpfen, wusste sich zu wehren. Die zweite Halbzeit begann, wie die erste enden musste: mit Hamburger Druck. In der 55. Minute erlöste Musiala die Rothosen mit dem verdienten 1:1-Ausgleich. Und nur zehn Minuten später, in der 65. Minute, schien das Blatt endgültig gewendet, als Katompa-Mvumpa das 2:1 für den HSV erzielte. Die Fans tobten, der Sieg schien greifbar nah. Doch der Fußball schreibt seine eigenen, oft grausamen Geschichten. Kurz vor Schluss, in der 86. Minute, schlug Borussia Dortmund erneut zu: Coman traf zum überraschenden 3:2. Ein Stich ins Herz der Hamburger, die nach dem Abpfiff fassungslos auf dem Rasen standen. Der Trainer des HSV brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: "Der BVB darf das Spiel nie gewinnen." Die Statistik untermauert diese Aussage eindrucksvoll: Der HSV dominierte mit 179 Pässen gegenüber 148 des BVB und zeigte eine Passgenauigkeit von 90 % (BVB 82 %). Doch am Ende zählten nur die Tore, und da war der BVB, trotz einer wahren Flut an HSV-Chancen und Aluminiumtreffern, schlichtweg effektiver. Ein bitterer Punktverlust für den HSV, ein glücklicher für Borussia Dortmund. | ||||
Torfolge 3. Min — 0:1 Sabitzer (Vorlage: Adeyemi) 55. Min — 1:1 Musiala (Vorlage: Rutter) 63. Min — 1:2 Openda (Vorlage: Gravenberch) 65. Min — 2:2 Katompa-Mvumpa (Vorlage: Papela) 86. Min — 2:3 Coman (Vorlage: Dina Ebimbe) Spieler des Spiels Jamal Musiala (Hamburger SV) — Note 8,6 Statistik (Hamburger SV – Borussia Dortmund) Ballbesitz: 55% – 45% Schüsse: 8 – 5 xG: 4,1 – 1,9 Pässe: 179 – 148 Passquote: 90% – 82% Gew. Zweikämpfe: 2 – 15 Gelbe Karten: 0 – 1 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen Hamburger SV (4-4-1-1 (2)): Baumann, Jurásek, Todibo, Veiga, Hedlund, Wimmer, Guerreiro, Barreiro Martins, Bahoya, Musiala, Rutter Bank: Vavro, Katompa-Mvumpa, Chakroun, Jatta, El-Jindaoui, Papela, Rizzuto Borussia Dortmund (4-5-1): Casteels, Maatsen, Schlotterbeck, Anton, Ryerson, Coman, Seiwald, Gravenberch, Sabitzer, Adeyemi, Openda Bank: Bernat, Benger, Halbouni, Malen, Dina Ebimbe, Lenz, Lesueur Wechsel 63. Min — Katompa-Mvumpa für Wimmer (Hamburger SV) 63. Min — Papela für Guerreiro (Hamburger SV) 63. Min — Malen für Sabitzer (Borussia Dortmund) 63. Min — Dina Ebimbe für Adeyemi (Borussia Dortmund) Karten 90. Min — Gelbe Karte: Seiwald (Borussia Dortmund) | ||||
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