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| Rutter (1) | (2) Dembélé (1) Osimhen (1) Raum (1) Marmoush (2) Simons | |||
| Man mag sich die Gesichter auf der Hamburger Bank ausgemalt haben, als nach nur fünf Minuten das erste Mal der Ball im eigenen Netz zappelte. Osimhen hatte für den SV Wehen Wiesbaden die Führung erzielt und damit eine Torflut eingeläutet, die sich noch als tsunamiartig erweisen sollte. Immerhin, die Hausherren zeigten kurz darauf, dass sie noch im Spiel waren. Nach 20 Minuten schöpften die Fans des Hamburger SV kurz Hoffnung, als Rutter den Ausgleich markierte – 1:1, eine kurzzeitige Wiederherstellung der Fußball-Ordnung. Diese Ordnung hielt allerdings nur sechs Minuten. Dann schlug der Tabellenführer in Person von Simons erneut zu und schickte damit ein unmissverständliches Signal durch das weite Rund. Es folgte ein Doppelschlag von Dembélé in der 31. und 42. Minute, der das Halbzeitergebnis auf ein ernüchterndes 1:4 aus Sicht der Rothosen schraubte. Das Hinspiel, das der HSV mit 2:8 verloren hatte, schien plötzlich kein Ausrutscher mehr, sondern eine Blaupause zu sein. Die xG-Werte sprachen Bände: Hamburgs 2.9 zu Wiesbadens 6.0 zeugten von einer gravierenden Effizienz-Lücke. Wer nun auf eine Reaktion der Hamburger in der zweiten Hälfte gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Der SV Wehen Wiesbaden, bekannt für seine beeindruckende Formkurve von fünf Siegen in Folge, walzte unaufhörlich weiter. Marmoush (55.) und Raum (61.) erhöhten auf 1:6, bevor Simons mit seinem zweiten Treffer in der 69. Minute das halbe Dutzend vollmachte und dem Heimteam mit dem 1:7-Endstand einen denkwürdigen Abend bescherte. Eine Ballbesitzquote von 49 zu 51 Prozent und eine Passgenauigkeit, die fast gleichauf lag, konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den entscheidenden Räumen ein Klassenunterschied herrschte. Die 14 Torschüsse der Gäste gegenüber mageren sechs des HSV und ein Zweikampfverhältnis von 13 zu 30 – von denen Wehen Wiesbaden fast doppelt so viele gewann – unterstrichen die Dominanz des Ligaprimus. Während der SV Wehen Wiesbaden seine beeindruckende Serie fortsetzte und seine Tabellenführung eindrucksvoll untermauerte, bleibt für den Hamburger SV die Erkenntnis, dass an diesem 32. Spieltag wenig bis gar nichts nach Plan lief. Manchmal gibt es eben Tage, da läuft es einfach nicht. Und dann gibt es Tage, da läuft der Gegner zu Höchstform auf. | ||||
Torfolge 5. Min — 0:1 Osimhen 20. Min — 1:1 Rutter 26. Min — 1:2 Simons 31. Min — 1:3 Dembélé 42. Min — 1:4 Dembélé 55. Min — 1:5 Marmoush 61. Min — 1:6 Raum 69. Min — 1:7 Simons Spieler des Spiels Ousmane Dembélé (SV Wehen Wiesbaden) — Note 9,0 Statistik (Hamburger SV – SV Wehen Wiesbaden) Ballbesitz: 49% – 51% Schüsse: 6 – 14 xG: 2,9 – 6 Pässe: 170 – 148 Passquote: 88% – 89% Gew. Zweikämpfe: 8 – 11 Gelbe Karten: 0 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen Hamburger SV (4-4-1-1 (2)): Baumann, Jurásek, Todibo, Veiga, Hedlund, Wimmer, Guerreiro, Barreiro Martins, Bahoya, Musiala, Rutter Bank: Vavro, Katompa-Mvumpa, Chakroun, Jatta, El-Jindaoui, Papela, Rizzuto SV Wehen Wiesbaden (4-4-1-1 (2)): ter Stegen, Raum, Pacho, Upamecano, Frimpong, Marmoush, Zakaria, Yildiz, Osimhen, Simons, Dembélé Wechsel 73. Min — Papela für Guerreiro (Hamburger SV) | ||||
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Hamburger SV – SV Wehen Wiesbaden 1:7
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GW zur Meisterschaft!