| Ento_Den | Sec-BVB | |||
| Vieira (1) Haugen (1) Kaminski (1) | (1) Seiwald (1) Openda (1) Gravenberch (1) Sabitzer (1) Coman | |||
| Der 26. Spieltag der 1. Liga lieferte ein Spektakel, das selbst abgebrühte Fußballromantiker ins Schwärmen brachte. Im Duell der Tabellennachbarn, TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund, gab es ein wahres Torfestival, das die Schwarz-Gelben letztlich mit 3:5 für sich entschieden. Eine gelungene Revanche für das Hinspiel, das die Löwen noch mit 4:3 für sich entschieden hatten. Dabei begann alles nach Plan für die Hausherren. Nach einer Phase des Abtastens, in der die Ballbesitzquote sich mit 49% zu 51% fast die Waage hielt, war es Kaminski, der in der 12. Minute die Sechzger in Führung brachte. Die Arena tobte! Doch die Freude währte nicht lange. Was folgte, war ein Sturmlauf der Dortmunder, die mit 12 Schüssen (gegenüber 6 der Löwen) und einem xG-Wert von 5,0 (gegen 2,2) ihre Offensivpower eindrucksvoll unter Beweis stellten. Seiwald (31.), Coman (36.) und Sabitzer (44.) drehten das Spiel noch vor der Pause, und als Gravenberch in der 54. Minute auf 1:4 erhöhte, schien die Partie entschieden. Doch wer den TSV 1860 München abschreibt, hat die Rechnung ohne die Löwen gemacht! Mit unbändigem Kampfgeist und einer beeindruckenden Moral kämpften sich die Münchner zurück. Vieira (66.) und Haugen (78.) brachten die Hausherren auf 3:4 heran, und der Glaube an ein Comeback war greifbar. Die Spannung knisterte förmlich, das Stadion stand Kopf! Doch ausgerechnet in dieser kritischen Phase, als das Momentum zu kippen drohte, unterliefen den Löwen individuelle Fehler, die der BVB eiskalt bestrafte. Openda machte in der 83. Minute mit dem Treffer zum 3:5 den Deckel drauf und besiegelte die Niederlage der tapferen, aber letztlich glücklosen Sechzger. Am Ende standen für die Dortmunder nicht nur drei Punkte zu Buche, sondern auch die Genugtuung, die Hinspielniederlage vergessen gemacht zu haben. Die Löwen hingegen müssen trotz einer couragierten Aufholjagd mit leeren Händen nach Hause gehen. Ein Spiel, das zeigte, dass im Fußball bis zur letzten Minute alles möglich ist – und dass individuelle Fehler auf diesem Niveau gnadenlos bestraft werden. | ||||
Torfolge 12. Min — 1:0 Kaminski (Vorlage: Haugen) 31. Min — 1:1 Seiwald (Vorlage: Openda) 36. Min — 1:2 Coman (Vorlage: Seiwald) 44. Min — 1:3 Sabitzer (Vorlage: Seiwald) 54. Min — 1:4 Gravenberch (Vorlage: Seiwald) 66. Min — 2:4 Vieira (Vorlage: Vermeeren) 78. Min — 3:4 Haugen (Vorlage: Aaronson) 83. Min — 3:5 Openda (Vorlage: Coman) Spieler des Spiels Arthur Vermeeren (TSV 1860 München) — Note 9,3 Statistik (TSV 1860 München – Borussia Dortmund) Ballbesitz: 49% – 51% Schüsse: 6 – 12 xG: 2,2 – 5 Pässe: 180 – 142 Passquote: 84% – 83% Gew. Zweikämpfe: 14 – 12 Gelbe Karten: 0 – 1 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen TSV 1860 München (4-5-1): Peretz, Tasende, Mavropanos, Hanche-Olsen, Assignon, Kaminski, Vieira, Vermeeren, Schlager, Aaronson, Kalimuendo Bank: Majer, Sow, Fischer, Ullrich, Engels, Banks, Haugen Borussia Dortmund (4-5-1): Casteels, Maatsen, Schlotterbeck, Anton, Ryerson, Coman, Seiwald, Gravenberch, Sabitzer, Adeyemi, Openda Bank: Bernat, Benger, Halbouni, Malen, Dina Ebimbe, Lenz, Lesueur Wechsel 45. Min — Engels für Vermeeren (TSV 1860 München) 45. Min — Haugen für Kalimuendo (TSV 1860 München) 52. Min — Sow für Schlager (TSV 1860 München) 74. Min — Majer für Vieira (TSV 1860 München) Karten 31. Min — Gelbe Karte: Gravenberch (Borussia Dortmund) | ||||
» Spielbericht auf vdfb.de öffnen | ||||