| GorgasterJunge19 | j1n | |||
| Honorat (1) | (3) Dembélé (2) Osimhen (2) Simons | |||
| Was für ein Nachmittag in der 1. Liga am 27. Spieltag! Der SSV Jahn Regensburg empfing den SV Wehen Wiesbaden, und was sich in den folgenden 45 Minuten abspielte, war ein Spektakel der besonderen Art – wenn auch ein einseitiges. Die Hausherren, die sich im Vorfeld sicherlich viel vorgenommen hatten, erlebten eine wahre Lehrstunde, die letztlich durch die VDFB-Gnadenregel vorzeitig beendet wurde. Dabei begann alles so vielversprechend für den Jahn. Bereits in der 8. Minute schien die Welt noch in Ordnung, als Honorat die Regensburger mit 1:0 in Führung brachte. Doch diese Freude währte nicht einmal eine ganze Umrundung der Stadionuhr. Nur eine Minute später schlug der Gast eiskalt zurück: Simons egalisierte in der 9. Minute zum 1:1. Von diesem Moment an übernahm der SV Wehen Wiesbaden die Kontrolle und entfesselte einen wahren Sturmlauf. Mit 56 Prozent Ballbesitz und einer beeindruckenden Effizienz vor dem Tor – 12 Schüsse und 5,5 erwartete Tore (xG) sprechen eine klare Sprache – ließen sie dem Jahn kaum Luft zum Atmen. Die Regensburger, die mit lediglich 3 Schüssen und 0,7 xG kaum Gefahr ausstrahlten, wurden förmlich überrollt. Osimhen (17.) und ein Doppelpack von Dembélé (24., 30.) schraubten das Ergebnis noch vor der Halbzeit auf 1:4. Der SV Wehen Wiesbaden zeigte sich gnadenlos und legte kurz vor dem Pausenpfiff noch einmal nach: Wieder war es Osimhen (43.), der traf, gefolgt vom dritten Streich von Dembélé in der 45. Minute. Der 1:6-Halbzeitstand war eine bittere Pille für die Heimelf, die sich trotz des frühen Führungstreffers in einem wahren Torhagel wiederfand. Die Dramatik erreichte ihren Höhepunkt, als der Schiedsrichter die Partie nach dem sechsten Gegentreffer vorzeitig beendete. Die VDFB-Gnadenregel besagt, dass bei einem Rückstand von sechs Toren das unterlegene Team die Option hat, das Spiel zu beenden. Eine Entscheidung, die angesichts der erdrückenden Überlegenheit der Gäste, die auch mehr gewonnene Zweikämpfe (3 zu 2) und abgefangene Bälle (12 zu 8) verbuchten, nachvollziehbar war. Ein respektvolles Ende für einen Tag, an dem der SV Wehen Wiesbaden eine Demonstration der Stärke ablieferte und den SSV Jahn Regensburg mit einer herben Niederlage zurückließ. Ein Spiel, das in den Annalen der VDFB-Liga sicherlich einen besonderen Platz finden wird. | ||||
Torfolge 4. Min — 0:1 Simons (Vorlage: Yildiz) 8. Min — 1:1 Honorat (Vorlage: Cvancara) 9. Min — 1:2 Simons (Vorlage: Dembélé) 17. Min — 1:3 Osimhen (Vorlage: Simons) 24. Min — 1:4 Dembélé (Vorlage: Simons) 30. Min — 1:5 Dembélé (Vorlage: Simons) 43. Min — 1:6 Osimhen (Vorlage: Zakaria) 45. Min — 1:7 Dembélé (Vorlage: Raum) Spieler des Spiels Ousmane Dembélé (SV Wehen Wiesbaden) — Note 10,0 Statistik (SSV Jahn Regensburg – SV Wehen Wiesbaden) Ballbesitz: 44% – 56% Schüsse: 3 – 12 xG: 0,7 – 5,5 Pässe: 90 – 70 Passquote: 83% – 84% Gew. Zweikämpfe: 2 – 3 Gelbe Karten: 0 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen SSV Jahn Regensburg (3-5-2): Meyer, Beyer, de Ligt, Scally, Bülter, McKennie, Kawasaki, Nkunku, Honorat, Lewandowski, Cvancara Bank: Grifo, Guwara, Lee, Eriksen, Chabot, Karazor, Mercan SV Wehen Wiesbaden (4-4-1-1 (2)): ter Stegen, Raum, Pacho, Upamecano, Frimpong, Marmoush, Zakaria, Yildiz, Osimhen, Simons, Dembélé | ||||
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