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Beiträge von DonManfred
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Massie_99
_ohneTrainer_ 2. Liga - 35. Saison - 28. Spieltag Keine Tore! Keine Tore! Zuschauer:
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_ohneTrainer_
d_scheppi 2. Liga - 35. Saison - 27. Spieltag Keine Tore! Keine Tore! Zuschauer:
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deCoo
_ohneTrainer_ 2. Liga - 35. Saison - 26. Spieltag Keine Tore! Keine Tore! Zuschauer:
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Kreyam
P3RYPL3X 2. Liga - 35. Saison - 33. Spieltag Alidou (1)
Becker (1)(3) Mateta
(1) Gayret
(1) TerrierZuschauer: 16.800
S P I E L B E R I C H T Manchmal schreibt der Fußball Geschichten, die selbst erfahrene Sportjournalisten mit einem achselzuckenden Kopfschütteln zurücklassen. Der 33. Spieltag der 2. Liga lieferte in Mannheim ein solches Kuriosum: Der SV Waldhof Mannheim 07 empfing Rot-Weiss Essen, verlor am Ende sang- und klanglos mit 2:5, doch der eigentliche Krimi spielte sich wohl im Bereich der Logik ab. Das finale Tor durch Gayret in der 61. Minute, auf Vorlage des überragenden Mateta, zementierte einen Essener Sieg, dessen Zustandekommen nach Ansicht der Hausherren wohl noch auf mehreren Analysetafeln zerlegt werden muss.
Dabei deutete der Spielverlauf zunächst auf ein echtes Spektakel hin, das sich über die gesamte Spieldauer entfaltete. Bereits nach zehn Minuten eröffnete Terrier den Torreigen für Rot-Weiss Essen. Mateta, der an diesem Abend einen goldenen Fuß zu tragen schien, legte in der 19. Minute, ebenfalls durch Terrier vorbereitet, nach. Waldhof schien da schon auf dem besten Wege, ins Frustpotenzial zu rennen, konnte aber durch Becker nach Vorarbeit von Horvath verkürzen. Doch Essen hatte in Person von Mateta vor der Pause noch ein Ass im Ärmel: Binnen zwei Minuten, in der 44. und 45. Minute, schlug er erst aus dem Nichts zu und verwertete dann eine Brandt-Vorlage zum lupenreinen Hattrick, der die Führung auf 1:4 ausbaute.
Die nackten Zahlen verraten eine Geschichte von Effizienz und unerklärlicher Waldhof-Schludrigkeit. Mit 13 zu 11 Schüssen lagen die Mannheimer sogar leicht vorn, auch der Ballbesitz (45% zu 55%) war keine Katastrophe. Doch der Blick auf die erwarteten Tore (xG) erzählte eine andere Wahrheit: 2.9 für Mannheim gegenüber unfassbaren 5.9 für Essen. Es war also kein Zufall, dass die Gäste trafen; es war vielmehr ein Wunder, dass sie nicht noch höher gewannen, während der Waldhof seine Chancen wohl eher zum Aufwärmen nutzte. Als Alidou in der 55. Minute noch einmal auf 2:4 verkürzte, keimte kurz Hoffnung auf, die Gayret jedoch sechs Minuten später endgültig begrub.
Am Ende verließ der SV Waldhof Mannheim das Feld nicht nur als Verlierer, sondern auch mit einer Gelb-Roten und einer weiteren Gelben Karte, während Essen makellos ohne Verwarnung blieb. Das zeigte wohl die aufgestaute Frustration auf Mannheimer Seite, die sich trotz der vielen Bemühungen in den Zweikämpfen (4 gewonnene zu Essens 7) am Ende mit der bitteren Erkenntnis abfinden mussten: Manchmal gewinnt die Mannschaft, die es schafft, den Ball häufiger ins Netz zu befördern, selbst wenn das Wie für den Unterlegenen ein Mysterium bleibt. Ein echtes VDFB-Spektakel, bei dem die Essener die Rätsel um ihre Tore wohl am wenigsten hinterfragen werden.
Torfolge
10. Min — 0:1 Terrier
19. Min — 0:2 Mateta (Vorlage: Terrier)
34. Min — 1:2 Becker (Vorlage: Horvath)
44. Min — 1:3 Mateta
45. Min — 1:4 Mateta (Vorlage: Brandt)
55. Min — 2:4 Alidou
61. Min — 2:5 Gayret (Vorlage: Mateta)
Spieler des Spiels
Jean-Philippe Mateta (Rot-Weiss Essen) — Note 10,0
Statistik (SV Waldhof Mannheim 07 – Rot-Weiss Essen)
Ballbesitz: 45% – 55%
Schüsse: 13 – 11
xG: 2,9 – 5,9
Pässe: 161 – 167
Passquote: 86% – 86%
Gew. Zweikämpfe: 4 – 7
Gelbe Karten: 3 – 0
Rote Karten: 1 – 0
Aufstellungen
SV Waldhof Mannheim 07 (4-4-2): Drljaca, Abifade, Ghita, Kammerknecht, Klünter, Alidou, Becker, Horvath, Okpala, Gnabry, Mané
Bank: Rebic, Lohkemper, Saller, Sechelmann, Thalhammer, Neudecker, Groiß
Rot-Weiss Essen (4-1-4-1): Hein, Poulsen, Sirch, Elfadli, Odriozola, Lofolomo, Terrier, Brandt, Gayret, Bebou, Mateta
Bank: Iyoha, Scheller, Batista Meier, Moustier, Waidner, Carlsen, Kwarteng
Wechsel
67. Min — Neudecker für Gnabry (SV Waldhof Mannheim 07)
67. Min — Waidner für Brandt (Rot-Weiss Essen)
67. Min — Moustier für Gayret (Rot-Weiss Essen)
67. Min — Kwarteng für Bebou (Rot-Weiss Essen)
Karten
59. Min — Gelbe Karte: Becker (SV Waldhof Mannheim 07)
62. Min — Gelb-Rote Karte: Becker (SV Waldhof Mannheim 07)
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ByKonan
Kirigaya-_-619 2. Liga - 35. Saison - 33. Spieltag Prömel (1)
Demirovic (3)
Atik (1)
Beste (1)
Kramaric (1)(1) Nazario
(2) Vertessen
(1) AdamsZuschauer: 20.400 (ausverkauft)
S P I E L B E R I C H T Elf Tore in einem Ligaspiel sind eine Seltenheit – und doch lieferten sich der SSV Ulm 1846 und die SpVgg Greuther Fürth am 33. Spieltag der 2. Liga ein solches Spektakel. Das finale 7:4 zugunsten der Hausherren aus Ulm spiegelte jedoch nur bedingt die Dramatik wider, die sich auf dem Rasen abspielte und erinnerte dabei stark an das bereits torreiche Hinspiel, das die Ulmer ebenfalls knapp für sich entschieden hatten. Trotz eines Ballbesitzvorteils von 53 zu 47 Prozent für Ulm und 13 Schüssen gegenüber 10 der Fürther, blieben die erwarteten Tore mit 4.8 zu 3.7 deutlich unter dem, was die Akteure tatsächlich zelebrierten.
Dabei begann die Partie mit einem Paukenschlag der Gäste: Adams brachte die SpVgg Greuther Fürth bereits in der 8. Minute in Führung. Doch die „Spatzen“ zeigten sich unbeeindruckt. Prömel (12., Vorlage Demirovic) glich schnell aus, ehe Demirovic (41., Vorlage Atik) noch vor der Pause und Kramaric (49.) kurz nach Wiederanpfiff das Blatt wendeten und eine 3:1-Führung für Ulm herausspielten. Die Fürther, die beachtliche 21 Zweikämpfe führten, gaben sich keineswegs geschlagen und meldeten sich eindrucksvoll zurück: Vertessen (55., Vorlage Adams) und Nazario (65.) stellten den zwischenzeitlichen Ausgleich her – ein wahrer Kampfgeist war spürbar.
Das Geschehen spitzte sich in der Schlussphase zu, wo der SSV Ulm 1846 dann jedoch eine bemerkenswerte Entschlossenheit an den Tag legte. Demirovic avancierte zum Matchwinner, indem er binnen drei Minuten (73., 76.) einen Doppelpack schnürte und damit einen lupenreinen Hattrick erzielte, der die Ulmer vorentscheidend mit 5:3 in Front brachte. Atik (81., Vorlage Kramaric) und Beste (84.) bauten die Führung gar auf 7:3 aus. Vertessen gelang in der 90. Minute zwar noch ein weiterer Treffer für die Kleeblätter zum 7:4 Endstand, doch der Ulmer Torrausch war da bereits nicht mehr aufzuhalten gewesen.
Torfolge
8. Min — 0:1 Adams
12. Min — 1:1 Prömel (Vorlage: Demirovic)
41. Min — 2:1 Demirovic (Vorlage: Atik)
49. Min — 3:1 Kramaric
55. Min — 3:2 Vertessen (Vorlage: Adams)
65. Min — 3:3 Nazario
73. Min — 4:3 Demirovic
76. Min — 5:3 Demirovic
81. Min — 6:3 Atik (Vorlage: Kramaric)
84. Min — 7:3 Beste
90. Min — 7:4 Vertessen (Vorlage: Woltemade)
Spieler des Spiels
Ermedin Demirovic (SSV Ulm 1846) — Note 9,5
Statistik (SSV Ulm 1846 – SpVgg Greuther Fürth)
Ballbesitz: 53% – 47%
Schüsse: 13 – 10
xG: 4,8 – 3,7
Pässe: 139 – 102
Passquote: 88% – 85%
Gew. Zweikämpfe: 8 – 8
Gelbe Karten: 0 – 2
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
SSV Ulm 1846 (4-4-1-1 (2)): Pavlenka, Bell Bell, Kohr, Lienhart, Ronstadt, Touré, Prömel, Kramaric, Beste, Atik, Demirovic
Bank: Löder, Hoffmann, Therkelsen, Helgason, Waldschmidt, Heyer, Higl
SpVgg Greuther Fürth (4-4-1-1 (2)): Omlin, Kostic, Hranac, Kossounou, Wahlqvist, Elmas, Adams, Keita, Nazario, Vertessen, Woltemade
Bank: Buntic, Bruun Larsen, Sieb, Tomiak, Müller, Heußer, Meyer
Karten
41. Min — Gelbe Karte: Adams (SpVgg Greuther Fürth)
76. Min — Gelbe Karte: Kossounou (SpVgg Greuther Fürth)
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Kevinho1909
Albadrosse 3. Liga - 35. Saison - 27. Spieltag Schleusener (3) (3) Embolo
(1) Ascacíbar
(1) MoribaZuschauer: 6.400
S P I E L B E R I C H T Der Schlusspfiff hallte durch das weite Rund und hinterließ eine Mischung aus Erleichterung und Respekt auf den Gesichtern der Protagonisten. Mit einem atemraubenden 3:5 hatte Hertha BSC am 27. Spieltag der 3. Liga bei FC Viktoria Köln die Oberhand behalten und seinen Status als Tabellenführer eindrucksvoll untermauert. Die Hertha-Spieler um den überragenden Breel Embolo sanken erschöpft, aber glücklich zu Boden, während die Kölner trotz der Niederlage den Applaus für eine leidenschaftliche Schlussphase ernteten.
Was sich in den letzten Minuten zuspitzte, begann wie ein Spaziergang für die Gäste. Nach nur vier Minuten netzte Moriba ein, auf Vorlage von Embolo. Kurz vor der Pause erhöhte Embolo selbst auf Pass von Moriba, und als Ascacíbar in der 54. Minute das 0:3 markierte, schien die Partie entschieden. Doch wer die Viktoria abschrieb, hatte die Rechnung ohne ihre Moral gemacht. Plötzlich erwachten die Kölner, und Schleusener verkürzte in der 67. Minute. Hertha konterte mit einem weiteren Embolo-Treffer zum 1:4, doch die Viktoria ließ nicht locker: Schleusener traf in der 86. und 89. Minute erneut und brachte sein Team auf ein sensationelles 3:4 heran.
Die Hoffnung auf einen Punktgewinn lag greifbar in der Luft, doch es war erneut Embolo, der in der 90. Minute mit seinem vierten Treffer den Deckel drauf machte. So endete ein denkwürdiges Spiel, in dem Hertha mit zehn Schüssen und einem xG-Wert von 4,0 seine Effizienz unter Beweis stellte. Viktoria Köln, trotz eines xG von 2,4, konnte seine sechs Schüsse nicht ausreichend nutzen, um die Dominanz der Hertha – auch bei den gewonnenen Zweikämpfen (2 zu 5) – zu brechen. Ein hart erkämpfter Sieg für Hertha BSC, der die Kölner Ambitionen nach einer großartigen Aufholjagd jäh beendete.
Torfolge
4. Min — 0:1 Moriba (Vorlage: Embolo)
39. Min — 0:2 Embolo (Vorlage: Moriba)
54. Min — 0:3 Ascacíbar (Vorlage: Embolo)
67. Min — 1:3 Schleusener (Vorlage: Ljubicic)
76. Min — 1:4 Embolo (Vorlage: Ascacíbar)
86. Min — 2:4 Schleusener (Vorlage: Gindorf)
89. Min — 3:4 Schleusener
90. Min — 3:5 Embolo (Vorlage: Ascacíbar)
Spieler des Spiels
Breel Embolo (Hertha BSC) — Note 10,0
Statistik (FC Viktoria Köln – Hertha BSC)
Ballbesitz: 48% – 52%
Schüsse: 6 – 10
xG: 2,4 – 4
Pässe: 141 – 198
Passquote: 79% – 84%
Gew. Zweikämpfe: 2 – 5
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
FC Viktoria Köln (4-4-2): Kastenmeier, Mickelson, Mathisen, Siersleben, Bitter, May, Gindorf, Corboz, Noß, Ljubicic, Schleusener
Bank: Berisha, Kyereh, Obuz, Hungbo, Coskun, Sponsel, Bogicevic
Hertha BSC (4-4-1-1 (2)): Urbig, Netz, Akpoguma, Neumann, Kumbedi, Rashica, Ascacíbar, Millot, Nordin, Moriba, Embolo
Bank: Juranovic, Kade, Bella-Kotchap, Weiper, Dárdai, Boujellab, Reyna
Wechsel
70. Min — Kyereh für Gindorf (FC Viktoria Köln)
71. Min — Obuz für Noß (FC Viktoria Köln)
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ByKonan 2. Liga - 35. Saison - 30. Spieltag Skarke (1)
Gruda (1)(1) Kramaric
(1) Beste
(1) Atik
(2) Demirovic
(1) Prömel
(1) TherkelsenZuschauer: 34.000 (ausverkauft)
S P I E L B E R I C H T Was für ein Spektakel am 30. Spieltag der VDFB 2. Liga! Als der Unparteiische die Partie anpfiff, ahnte niemand, dass dies eine denkwürdige Torgala werden würde. Das Geschehen nahm schnell Fahrt auf und die SSV Ulm 1846 bewies schon früh, dass sie an diesem Tag Großes vorhatte. Bereits in der 17. Minute zappelte der Ball im Netz der Gastgeber: Nach einem Zuspiel von Touré war es Kramaric, der die Ulmer in Führung schoss. Ein Treffer, der laut der Analyse der Gastgeber aus einem ärgerlichen Fehler resultierte und als eher unverdient wahrgenommen wurde. Doch nur drei Minuten später legte Ulm nach, als Demirovic auf 0:2 erhöhte und die Heimmannschaft vor eine echte Herausforderung stellte.
Obwohl die Partie zunächst unglücklich verlief, erholten sich die Hausherren vom SV Darmstadt 98 und begannen, das Spiel wieder an sich zu reißen. Sie dominierten zunehmend das Geschehen und suchten den Anschluss. Nach 36 Minuten war es so weit: Nach einer cleveren Vorlage von Marseiler verkürzte Gruda für Darmstadt auf 1:2 und weckte die Hoffnung im heimischen Lager. Die Lilien stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Doch kurz vor dem Pausenpfiff, in der 44. Minute, schlug Ulm erneut zu. Atik stellte auf Vorlage von Demirovic den Zwei-Tore-Vorsprung zum 1:3-Halbzeitstand wieder her und dämpfte die Darmstädter Aufholjagd.
Die zweite Hälfte zeigte ein Team Ulm, das sich fortan in einen wahren Rausch spielte. Sie dominierten das gesamte Spielgeschehen mit beeindruckender Effizienz und Ballkontrolle. Während Darmstadt trotz 46 geführter Zweikämpfe nur 3 gewinnen konnte, behauptete sich Ulm in 6 von 16 Duellen und zeigte auch im Passspiel, dass sie die Kontrolle übernehmen wollten. Die Ulmer hatten letztlich 61% Ballbesitz und gaben insgesamt 15 Schüsse ab, gegenüber nur 6 der Darmstädter. Trotz dieser Überlegenheit gelang es Darmstadt noch einmal zu verkürzen: Skarke traf in der 74. Minute zum 2:3 und ließ die Spannung noch einmal steigen. Doch die Aufholjagd war nur ein Strohfeuer.
Was dann folgte, war eine wahre Machtdemonstration der SSV Ulm 1846. Das Trainerteam von Darmstadt musste anerkennen, dass die Gäste nun das Spiel nach Belieben gestalteten. Binnen weniger Minuten schraubten die Ulmer das Ergebnis in die Höhe: In der 77. Minute stellte Beste nach Vorlage von Touré auf 2:4. Fünf Minuten später legte Prömel nach Vorlage von Demirovic das 2:5 nach. Kurz vor Schluss kam es für Darmstadt knüppeldick: In der 90. Minute traf Therkelsen nach Zuspiel von Kramaric zum 2:6, und in der Nachspielzeit setzte Demirovic mit seinem zweiten Treffer des Tages – auf Vorlage von Therkelsen – den Schlusspunkt zum unfassbaren 2:7-Endstand. Ein Ergebnis, das die statistische Überlegenheit Ulms (5,2 xG gegenüber 3,4 xG) eindrucksvoll unterstrich und Darmstadt eine Lehrstunde erteilte, auch wenn sie selbst mit 3 Gelben Karten in die Statistik eingingen, während Ulm gänzlich ohne Verwarnung blieb.
Torfolge
17. Min — 0:1 Kramaric (Vorlage: Touré)
20. Min — 0:2 Demirovic
36. Min — 1:2 Gruda (Vorlage: Marseiler)
44. Min — 1:3 Atik (Vorlage: Demirovic)
74. Min — 2:3 Skarke
77. Min — 2:4 Beste (Vorlage: Touré)
82. Min — 2:5 Prömel (Vorlage: Demirovic)
90. Min — 2:6 Therkelsen (Vorlage: Kramaric)
90. Min — 2:7 Demirovic (Vorlage: Therkelsen)
Spieler des Spiels
Ermedin Demirovic (SSV Ulm 1846) — Note 9,7
Statistik (SV Darmstadt 98 – SSV Ulm 1846)
Ballbesitz: 39% – 61%
Schüsse: 6 – 15
xG: 3,4 – 5,2
Pässe: 119 – 164
Passquote: 82% – 88%
Gew. Zweikämpfe: 3 – 6
Gelbe Karten: 3 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
SV Darmstadt 98 (4-4-2): Schuhen, Nürnberger, Leitsch, Bitshiabu, López, Marseiler, Gruda, Pfeiffer, Daghim, Lidberg, Skarke
Bank: Lemperle, Bernhardsson, Furukawa, Klassen, Mbamba, Klefisch
SSV Ulm 1846 (4-4-1-1 (2)): Pavlenka, Bell Bell, Kohr, Lienhart, Ronstadt, Touré, Prömel, Kramaric, Beste, Atik, Demirovic
Bank: Therkelsen
Wechsel
45. Min — Lemperle für Lidberg (SV Darmstadt 98)
45. Min — Bernhardsson für Daghim (SV Darmstadt 98)
45. Min — Klefisch für Nürnberger (SV Darmstadt 98)
63. Min — Therkelsen für Atik (SSV Ulm 1846)
Karten
44. Min — Gelbe Karte: Daghim (SV Darmstadt 98)
61. Min — Gelbe Karte: Bitshiabu (SV Darmstadt 98)
68. Min — Gelbe Karte: Pfeiffer (SV Darmstadt 98)
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Feulner 2. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag Keine Tore! (2) Nebel
(2) Hložek
(2) PavlidisZuschauer: 34.000 (ausverkauft)
S P I E L B E R I C H T Eine Ballbesitzquote von 63 Prozent für den Gast 1. FSV Mainz 05 setzte den Ton für den 32. Spieltag der 2. Liga, an dem der SV Darmstadt 98 zuhause eine empfindliche Niederlage einstecken musste. Die Mainzer präsentierten sich in einer Verfassung, wie sie diese Saison lange nicht mehr gesehen wurde, demonstrierten eine bemerkenswerte Effizienz und Dominanz.
Die Partie begann für Darmstadt denkbar schlecht. Schon in der 4. Minute traf Hložek zum 0:1 für Mainz, was eine frühe Führung für die Gäste bedeutete. Die Hausherren wirkten von Beginn an träge und fanden nicht zu ihrem gewohnten Leistungsniveau. Mainzer erhöhten den Druck. Nach einer halben Stunde war es erneut Hložek, der das 0:2 erzielte, gefolgt vom 0:3 durch Nebel in der 35. Minute, was bereits zur Halbzeit eine kleine Vorentscheidung darstellte.
Die Mainzer Überlegenheit spiegelte sich auch in den Statistiken wieder. Sie verzeichneten 9 Schüsse gegenüber nur 2 der Darmstädter und generierten 4,5 erwartete Tore (xG) im Vergleich zu mageren 0,1 des SV Darmstadt 98. Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen. Mainz spielte weiterhin konzentriert und präzise, während die Darmstädter Defensive kaum Zugriff fand. In der 61. Minute traf Pavlidis zum 0:4.
Die Mainzer nutzten die Räume konsequent. Nebel erzielte in der 64. Minute das 0:5, und nur drei Minuten später baute Pavlidis mit dem 0:6 die Führung weiter aus. Die Mainzer hatten damit vier ihrer insgesamt acht Zweikämpfe gewonnen, während Darmstadt keinen einzigen für sich entscheiden konnte. Angesichts der erdrückenden Überlegenheit und des Sechs-Tore-Vorsprungs der Gäste endete die Begegnung durch die VDFB-Gnadenregel vorzeitig.
Torfolge
4. Min — 0:1 Hložek (Vorlage: Nebel)
30. Min — 0:2 Hložek (Vorlage: Pierre-Gabriel)
35. Min — 0:3 Nebel (Vorlage: Pavlidis)
61. Min — 0:4 Pavlidis (Vorlage: Nebel)
64. Min — 0:5 Nebel (Vorlage: Pavlidis)
67. Min — 0:6 Pavlidis (Vorlage: Nebel)
Spieler des Spiels
Paul Nebel (1. FSV Mainz 05) — Note 10,0
Statistik (SV Darmstadt 98 – 1. FSV Mainz 05)
Ballbesitz: 37% – 63%
Schüsse: 2 – 9
xG: 0,1 – 4,5
Pässe: 86 – 172
Passquote: 86% – 90%
Gew. Zweikämpfe: 0 – 4
Gelbe Karten: 1 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
SV Darmstadt 98 (3-4-1-2): Schuhen, Leitsch, Bitshiabu, Pfeiffer, Marseiler, Nürnberger, Sessa, Daghim, Gruda, Lidberg, Skarke
Bank: Lemperle, Bernhardsson, Furukawa, Klassen, Mbamba, Klefisch, Brunst-Zöllner
1. FSV Mainz 05 (4-2-3-1): Zentner, Bakker, Machida, Quansah, Pierre-Gabriel, Osterhage, Burger, Bruma, Nebel, Hložek, Pavlidis
Bank: Eisele, Pereira Lage, Philipp, Fechner, Eisenhuth, Arweiler, Michel
Wechsel
59. Min — Pereira Lage für Bruma (1. FSV Mainz 05)
Karten
64. Min — Gelbe Karte: Skarke (SV Darmstadt 98)
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Kylo980
FlashArt 2. Liga - 35. Saison - 31. Spieltag Vargas (2)
Kluivert (1)
Hollerbach (3)Keine Tore! Zuschauer: 45.600
S P I E L B E R I C H T Eine Statistikzahl schwebte wohl in der Kabine von SV Darmstadt 98: 0,9 erwartete Tore (xG). Ein Wert, der für die Planungen des Auswärtsteams bereits vor dem Anpfiff ein ungutes Omen gewesen sein dürfte. Gegenüber stand die SG Dynamo Dresden, die mit 5,6 xG in die Partie ging und sich vorgenommen hatte, diese Überlegenheit auf dem Rasen zu manifestieren. Was folgte, war eine Lehrstunde, die kaum Fragen offenließ.
Die Taktik der Hausherren, sofort Druck zu entfachen, zahlte sich blitzschnell aus. Bereits nach vier Minuten zappelte der Ball im Netz der Gäste, als Vargas zur frühen Führung traf. Darmstadt, das sich eine kompakte Defensive und schnelle Gegenstöße vorgenommen hatte, fand kaum ins Spiel. Die Dresdner nutzten jede Lücke. Nur sechs Minuten später erhöhte Hollerbach, und in der 14. Minute schraubte Kluivert den Spielstand auf 3:0. Die Marschroute der Lilien, über Ballbesitz (nur 45% gegen 55% für Dresden) und präzises Passspiel (83% Passgenauigkeit bei 127 Pässen) ins Spiel zu finden, zerbrach früh.
Die Ansprache in der Pause dürfte bei den Gästen auf eine Stabilisierung gezielt haben, doch der Sturmlauf der SGD setzte sich fort. Hollerbach, in Topform, legte in der 31. Minute seinen zweiten Treffer nach und ließ die Hoffnungen der Darmstädter auf eine Wende schwinden. Mit nur fünf gewonnenen Zweikämpfen von 32 war die Durchschlagskraft der Lilien an diesem Abend deutlich limitiert, während Dresden zehn von 18 Zweikämpfen für sich entschied und damit die Oberhand im Mittelfeld behielt.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Dynamo Dresden spielte weiterhin mit großer Entschlossenheit und ließ Darmstadt kaum Luft zum Atmen. Die Mannschaft hatte sich vorgenommen, nichts anbrennen zu lassen und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. In der 68. Minute krönte Hollerbach seine beeindruckende Leistung mit einem Hattrick, der das 5:0 markierte. Drei Minuten später setzte Vargas mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 6:0.
Für den SV Darmstadt 98 war die Gnadenregel die Erlösung. Mit sechs Toren Rückstand endete das Spiel, eine klare Entscheidung, die den frühen Feierabend für die Gäste bedeutete. Der Plan, die knappe 5-Sekunden-Ballrückeroberungszeit der Dresdner mit schnellen Umschaltmomenten zu kontern, ging nicht auf. Stattdessen zeigte Dresden eine gnadenlose Effizienz und setzte ein klares Statement im Aufstiegskampf der 2. Liga. Die Kabinenansprache nach diesem Spiel dürfte für die Lilien-Spieler eine tiefgehende Analyse der eigenen Lehren beinhalten, während Dresden mit breiter Brust in die nächste Trainingswoche gehen wird.
Torfolge
4. Min — 1:0 Vargas (Vorlage: Kluivert)
10. Min — 2:0 Hollerbach (Vorlage: Kluivert)
14. Min — 3:0 Kluivert (Vorlage: Vargas)
31. Min — 4:0 Hollerbach (Vorlage: Vargas)
68. Min — 5:0 Hollerbach (Vorlage: Vargas)
71. Min — 6:0 Vargas (Vorlage: Burnic)
Spieler des Spiels
Justin Kluivert (SG Dynamo Dresden) — Note 10,0
Statistik (SG Dynamo Dresden – SV Darmstadt 98)
Ballbesitz: 55% – 45%
Schüsse: 11 – 7
xG: 5,6 – 0,9
Pässe: 123 – 127
Passquote: 85% – 83%
Gew. Zweikämpfe: 10 – 5
Gelbe Karten: 0 – 2
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
SG Dynamo Dresden (4-2-3-1): Ramaj, Arrey-Mbi, Nsoki, Rosenfelder, Rorig, Löwen, Burnic, Kluivert, Vargas, Burke, Hollerbach
Bank: Wanner, Bätzner, Bockhorn, Matriciani, Eichinger, Meißner, Kelati
SV Darmstadt 98 (4-4-2): Schuhen, Nürnberger, Leitsch, Bitshiabu, López, Marseiler, Gruda, Sessa, Daghim, Lidberg, Skarke
Bank: Lemperle, Bernhardsson, Furukawa, Klassen, Mbamba, Klefisch, Brunst-Zöllner
Wechsel
31. Min — Pfeiffer für López (SV Darmstadt 98)
45. Min — Klefisch für Nürnberger (SV Darmstadt 98)
Karten
50. Min — Gelbe Karte: Gruda (SV Darmstadt 98)
72. Min — Gelbe Karte: Skarke (SV Darmstadt 98)
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deCoo
d_scheppi 2. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag Ingelsson (1)
Brobbey (2)(2) Poulsen
(2) Karaman
(1) DompéZuschauer: 15.000
S P I E L B E R I C H T Der 32. Spieltag der 2. Liga versprach an der Ostsee Spannung, doch was sich auf dem Rasen zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem 1. FC Magdeburg abspielte, dürfte die Erwartungen beider Trainer in den ersten Minuten weit übertroffen haben. In der Magdeburger Kabine hatte man sich zweifellos vorgenommen, von Beginn an das Tempo zu diktieren, und diese Marschroute zahlte sich umgehend aus. Schon in der 4. Minute nutzte Karaman eine Vorlage von Poulsen zur Führung, ein früher Schock für die Hausherren. Der F.C. Hansa wirkte zunächst überrumpelt, und die Gäste drehten weiter auf, wie man es sich im Vorfeld nur wünschen konnte. Nach 16 Minuten erhöhte Poulsen auf Vorlage von Irvine, und Dompé legte in der 30. Minute, erneut nach Vorarbeit von Poulsen, zum 0:3 nach. Die Rostocker schienen nicht ins Spiel zu finden, trotz des hohen xG-Wertes von 6,2 im Vergleich zu Magdeburgs 3,0.
Nach der Pause schien das Blatt sich zunächst nicht zu wenden, als Poulsen in der 53. Minute sein zweites Tor markierte und die Führung für Magdeburg auf 0:4 ausbaute. Doch dann geschah, was man in der Rostocker Kabine nur als Weckruf bezeichnen konnte: Plötzlich schockte der F.C. Hansa die Gäste und kam zurück ins Spiel. Ingelsson verkürzte in der 57. Minute, und Brobbey legte in der 68. und 75. Minute mit einem Doppelschlag nach. Der F.C. Hansa Rostock hatte trotz des geringeren Ballbesitzes (41% zu 59%) und weniger Pässen (122 zu 180) einen Schlagabtausch an der Ostsee entfacht, der die Magdeburger Defensive ins Wanken brachte. Die Gäste waren gefordert, ihren Spielaufbau aus der eigenen Hälfte sicherer zu gestalten. Ein fataler Fehler Rostocks im Aufbau, den Magdeburg geschickt nutzte, um die Kette zu überspielen, ebnete schließlich den Weg zum entscheidenden Treffer.
Die Erleichterung beim 1. FC Magdeburg war spürbar, als Karaman in der 85. Minute, wieder auf Vorlage von Poulsen, den Endstand von 3:5 herstellte und damit Rostocks Aufholjagd beendete. Magdeburg sicherte sich den Sieg, doch die Stimmung bei den Verantwortlichen dürfte trotz der drei Punkte gedrückt gewesen sein. Ein später Ballbesitz von nur 7 Sekunden, verglichen mit 10 Sekunden bei Rostock, und das „reklamierte Zeitspiel“ während der Partie sorgten nach dem Abpfiff für interne Diskussionen. Ein Sieg in der Krise, der mehr Fragen aufwarf, als er beantwortete.
Torfolge
4. Min — 0:1 Karaman (Vorlage: Poulsen)
16. Min — 0:2 Poulsen (Vorlage: Irvine)
30. Min — 0:3 Dompé (Vorlage: Poulsen)
53. Min — 0:4 Poulsen (Vorlage: Hauge)
57. Min — 1:4 Ingelsson (Vorlage: Krauß)
68. Min — 2:4 Brobbey (Vorlage: Asta)
75. Min — 3:4 Brobbey (Vorlage: Krauß)
85. Min — 3:5 Karaman (Vorlage: Poulsen)
Spieler des Spiels
Yussuf Poulsen (1. FC Magdeburg) — Note 9,2
Statistik (F.C. Hansa Rostock – 1. FC Magdeburg)
Ballbesitz: 41% – 59%
Schüsse: 10 – 5
xG: 6,2 – 3
Pässe: 122 – 180
Passquote: 91% – 86%
Gew. Zweikämpfe: 11 – 9
Gelbe Karten: 0 – 1
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
F.C. Hansa Rostock (4-2-1-3): Backhaus, Agu, Hendriks, Sebulonsen, Asta, Larsson, Dietze, Ingelsson, Honsak, Brobbey, Krauß
Bank: Jones, Hettwer, Schuster, Naderi, Lebeau, Pfanne, Biankadi
1. FC Magdeburg (4-2-3-1): Kovár, Föhrenbach, Elvedi, Jakic, Sildillia, Irvine, Dahoud, Dompé, Karaman, Hauge, Poulsen
Bank: Bahn, Kalajdzic, Lainer, Nemeth, Ritter, Slamar, Zagadou
Wechsel
66. Min — Jones für Honsak (F.C. Hansa Rostock)
66. Min — Lebeau für Ingelsson (F.C. Hansa Rostock)
66. Min — Schuster für Dietze (F.C. Hansa Rostock)
66. Min — Zagadou für Dahoud (1. FC Magdeburg)
Karten
85. Min — Gelbe Karte: Poulsen (1. FC Magdeburg)




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Leonajfw
Albadrosse 3. Liga - 35. Saison - 33. Spieltag Philippe (2) (4) Embolo
(2) Millot
(1) MoribaZuschauer: 10.400
S P I E L B E R I C H T Der Schlusspfiff hallte durch das Erzgebirgsstadion, doch von Erleichterung war bei den lila-weißen Fans nichts zu spüren. Stattdessen eine fast unwirkliche Stille, die nur vom Jubel der weit gereisten Hertha-Anhänger durchbrochen wurde. Was sich hier über 90 Minuten ereignete, war eine wahre Lehrstunde in Sachen Effizienz und gnadenlosem Abschluss. Der FC Erzgebirge Aue, eigentlich auf gutem Kurs, erlebte am 33. Spieltag der 3. Liga ein Déjà-vu der bittersten Sorte und unterlag Hertha BSC mit 2:7. Ein Ergebnis, das noch lange nachhallen dürfte.
Dabei begann der Nachmittag für die Veilchen vielversprechend. In der 24. Minute war es Philippe, der Aue mit einem präzisen Abschluss in Führung brachte und die Hoffnung auf einen wichtigen Heimsieg nährte. Doch die Freude währte nur kurz. Kaum drei Minuten später schlug Embolo für Hertha BSC zurück. Es war der Auftakt zu einem Solo, das die Auer Defensive verzweifeln ließ. Kurz vor der Pause und erneut in der 49. Minute schnürte Embolo seinen lupenreinen Hattrick, drehte die Partie und stellte auf 1:3. Als Philippe in der 53. Minute mit seinem zweiten Treffer auf 2:3 verkürzte, keimte noch einmal zarte Hoffnung auf – ein letztes Aufbäumen gegen die drohende Niederlage.
Doch Hertha BSC ließ sich davon nicht beeindrucken. Im Gegenteil, die Gäste schalteten einen Gang höher und demonstrierten eine beängstigende Torgefahr. Nur drei Minuten nach Aues Anschlusstreffer erhöhte Millot auf 2:4, um in der 63. Minute gleich noch einmal nachzulegen und den Vorsprung auf 2:5 auszubauen. Die Auer, die trotz optischer Überlegenheit im Ballbesitz (54% zu 46%) verzweifelt wirkten, fanden keine Antwort auf die entfesselte Berliner Offensive. Eine Statistik, die Bände sprach: Aue verzeichnete lediglich 2 Torschüsse, während Hertha BSC mit 10 Schüssen auftrumpfte und dabei einen xG-Wert von 4.6 erreichte – ein Beleg für die Qualität ihrer Möglichkeiten.
Die Schlussphase geriet dann zu einem wahren Schaulaufen der Hauptstädter. Embolo krönte seine überragende Leistung in der 69. Minute mit seinem vierten Treffer zum 2:6, und in der 78. Minute setzte Moriba den Schlusspunkt unter ein Spektakel, das für Aue zur Katastrophe wurde. Die Zweikampfwerte waren dabei besonders auffällig: Hertha BSC gewann 3 von 16 Zweikämpfen, während Aue nur 2 von 8 für sich entscheiden konnte. Auch bei den abgefangenen Bällen lag Hertha BSC mit 14 zu 7 deutlich vorn, was die Defensivarbeit und das Stellungsspiel der Berliner unterstrich. Der FC Erzgebirge Aue muss dieses Spiel schnell abhaken und die Wunden lecken, während Hertha BSC mit diesem Kantersieg ein Ausrufezeichen im Kampf um die Tabellenspitze setzte.
Torfolge
24. Min — 1:0 Philippe (Vorlage: Pléa)
27. Min — 1:1 Embolo (Vorlage: Moriba)
43. Min — 1:2 Embolo (Vorlage: Moriba)
49. Min — 1:3 Embolo (Vorlage: Moriba)
53. Min — 2:3 Philippe (Vorlage: Richter)
56. Min — 2:4 Millot (Vorlage: Nordin)
63. Min — 2:5 Millot (Vorlage: Embolo)
69. Min — 2:6 Embolo (Vorlage: Moriba)
78. Min — 2:7 Moriba (Vorlage: Embolo)
Spieler des Spiels
Breel Embolo (Hertha BSC) — Note 10,0
Statistik (FC Erzgebirge Aue – Hertha BSC)
Ballbesitz: 54% – 46%
Schüsse: 2 – 10
xG: 1 – 4,6
Pässe: 139 – 137
Passquote: 88% – 91%
Gew. Zweikämpfe: 2 – 3
Gelbe Karten: 1 – 1
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
FC Erzgebirge Aue (4-4-1-1 (2)): Kersken, Rosenlöcher, Brooks, Strompf, Faber, Hamache, Knudsen, Meffert, Richter, Pléa, Philippe
Bank: Coppens, Danhof, Greger, Casar, Feil, Ferati, Güler
Hertha BSC (4-4-1-1 (2)): Urbig, Netz, Akpoguma, Neumann, Kumbedi, Rashica, Ascacíbar, Millot, Nordin, Moriba, Embolo
Bank: Juranovic, Kade, Bella-Kotchap, Weiper, Dárdai, Boujellab, Reyna
Karten
38. Min — Gelbe Karte: Pléa (FC Erzgebirge Aue)
38. Min — Gelbe Karte: Rashica (Hertha BSC)
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Uhle84
TWeggi 3. Liga - 35. Saison - 29. Spieltag Boniface (1)
Sørloth (1)(3) Berisha
(2) KingZuschauer: 4.200
S P I E L B E R I C H T Nach der zuletzt bitteren Niederlage gegen Tabellenführer VfL Osnabrück zeigte der VfL Bochum heute wieder ein ganz anderes Gesicht. Im Breisgau präsentierte sich die Mannschaft von Trainer TWeggi von Beginn an konzentriert, spielfreudig und vor allem vor dem gegnerischen Tor äußerst effektiv.
Bochum machte früh deutlich, dass man die drei Punkte unbedingt mit nach Hause nehmen wollte. Die Gäste übernahmen schnell die Kontrolle über die Partie und stellten die Weichen frühzeitig auf Sieg. Freiburg versuchte dagegenzuhalten, doch der VfL hatte auf die meisten Aktionen der Gastgeber die passende Antwort.
Auch im weiteren Spielverlauf ließ Bochum nichts mehr anbrennen. Die Mannschaft spielte souverän ihren Fußball herunter, nutzte ihre Möglichkeiten und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 5:2-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.
Nach dem Rückschlag gegen Hertha war es genau die richtige Reaktion der Mannschaft von Trainer TWeggi. Bochum meldet sich eindrucksvoll zurück und nimmt drei wichtige Punkte aus dem Breisgau mit.
Dem SC Freiburg wünsche ich für die kommenden Spiele alles Gute und weiterhin viel Erfolg! ⚽🤝
Torfolge
16. Min — 0:1 Berisha (Vorlage: King)
18. Min — 0:2 Berisha (Vorlage: Eggestein)
33. Min — 1:2 Sørloth (Vorlage: Boniface)
45. Min — 1:3 King (Vorlage: Kainz)
53. Min — 1:4 Berisha (Vorlage: Kainz)
66. Min — 2:4 Boniface (Vorlage: Sørloth)
84. Min — 2:5 King (Vorlage: Tisserand)
Spieler des Spiels
Joshua King (VfL Bochum) — Note 9,7
Statistik (SC Freiburg – VfL Bochum)
Ballbesitz: 60% – 40%
Schüsse: 11 – 14
xG: 4,6 – 6,6
Pässe: 157 – 123
Passquote: 87% – 81%
Gew. Zweikämpfe: 2 – 7
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
SC Freiburg (4-1-2-1-2): Hitz, Plume, Bazzoli, Gugganig, Flecker, Gül, Schumacher, Wolf, Bittencourt, Boniface, Sørloth
Bank: Müller, Fossum, Voglsammer, Otto, Goller, Fridjonsson, Stark
VfL Bochum (4-4-2): Zieler, Böckle, Gimber, Süle, Mbabu, Stefaniak, Eggestein, Kainz, Mbuku, King, Berisha
Bank: Behrens, Jaeckel, Itten, Nielsen, Greil, Andersen, Tisserand
Wechsel
64. Min — Greil für Kainz (VfL Bochum)
66. Min — Itten für Berisha (VfL Bochum)
80. Min — Jaeckel für Mbuku (VfL Bochum)
82. Min — Tisserand für Stefaniak (VfL Bochum)
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hidirkpagel
Kevinho1909 3. Liga - 35. Saison - 29. Spieltag Kaufmann (1)
Immobile (2)(4) Schleusener
(5) LjubicicZuschauer: 10.400
S P I E L B E R I C H T Die Kabinenansprache vor dem 29. Spieltag hatte bei Eintracht Braunschweig sicher eine klare Marschroute vorgegeben: Kompakt stehen, schnelle Gegenstöße nutzen. Doch der Plan schien schon in den ersten Momenten ins Wanken zu geraten, als Viktoria Kölns Ljubicic in der 2. Minute die frühe Führung erzielte. Die Reaktion der Hausherren war beeindruckend: Nur zehn Minuten später glich Immobile zum 1:1 aus. Eine scheinbar ausgeglichene Partie, doch die Gäste aus Köln, die sich vorgenommen hatten, das Mittelfeld zu dominieren und Lücken zu reißen, ließen nicht locker.
Viktoria Köln erhöhte den Druck merklich, erspielte sich mit 16 zu 5 Schüssen eine klare Überlegenheit und ließ die Braunschweiger Defensive immer wieder alt aussehen. Besonders Ljubicic brillierte in dieser Phase und sorgte mit zwei weiteren Treffern in der 35. und 43. Minute für die verdiente Kölner Halbzeitführung. Die Braunschweiger Keeper-Paraden von insgesamt 6 verhinderten zu diesem Zeitpunkt noch Schlimmeres. Kölns Trainerteam dürfte in der Pause auf die deutlichen 9,6 erwarteten Tore (xG) ihres Teams hingewiesen haben, während Braunschweig mit 2,6 xG noch zu ineffizient agierte.
Im zweiten Durchgang zerfiel die Abwehrhaltung der Eintracht endgültig. Kölns Schleusener übernahm das Ruder und netzte dreimal in nur 17 Minuten (61., 64., 78.), unterbrochen nur von Immobiles kurzem Braunschweiger Aufbäumen in der 66. Minute. Die Kölner Dominanz spiegelte sich in den 54 geführten Zweikämpfen wider, von denen sie 20 gewannen, im Gegensatz zu Braunschweigs 13 Zweikämpfen und 6 gewonnenen. In den Schlussminuten wurde es dann ein wahrer Kölner Sturmlauf: Ljubicic (83., 88.) und Schleusener (90.) schraubten das Ergebnis in die Höhe, während Kaufmanns 90.-Minuten-Tor für die Eintracht nur noch Kosmetik war. Am Ende stand ein 3:9, das in seiner Deutlichkeit die Frustration in der Heimkabine wohl untermauerte.
Torfolge
2. Min — 0:1 Ljubicic (Vorlage: May)
12. Min — 1:1 Immobile (Vorlage: Pherai)
35. Min — 1:2 Ljubicic (Vorlage: Schleusener)
43. Min — 1:3 Ljubicic (Vorlage: Schleusener)
61. Min — 1:4 Schleusener (Vorlage: Ljubicic)
64. Min — 1:5 Schleusener (Vorlage: Ljubicic)
66. Min — 2:5 Immobile (Vorlage: Irankunda)
78. Min — 2:6 Schleusener (Vorlage: Gindorf)
83. Min — 2:7 Ljubicic (Vorlage: Corboz)
88. Min — 2:8 Ljubicic
90. Min — 3:8 Kaufmann
90. Min — 3:9 Schleusener
Spieler des Spiels
Marin Ljubicic (FC Viktoria Köln) — Note 10,0
Statistik (Eintracht Braunschweig – FC Viktoria Köln)
Ballbesitz: 50% – 50%
Schüsse: 5 – 16
xG: 2,6 – 9,6
Pässe: 146 – 135
Passquote: 88% – 85%
Gew. Zweikämpfe: 6 – 20
Gelbe Karten: 1 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Eintracht Braunschweig (4-1-2-1-2 (2)): Hoffmann, Donkor, Kalas, Schmidt, Stergiou, Köhler, Irankunda, Campbell, Pherai, Yardimci, Immobile
Bank: Deichmann, Shiogai, Ganaus, Sánchez, Kaufmann, Wdowik, Bär
FC Viktoria Köln (4-4-2): Kastenmeier, Mickelson, Mathisen, Siersleben, Bitter, May, Gindorf, Corboz, Noß, Ljubicic, Schleusener
Bank: Berisha, Kyereh, Obuz, Hungbo, Coskun, Sponsel, Bogicevic
Wechsel
45. Min — Ganaus für Schmidt (Eintracht Braunschweig)
45. Min — Shiogai für Köhler (Eintracht Braunschweig)
45. Min — Krüger für Yardimci (Eintracht Braunschweig)
45. Min — Kaufmann für Campbell (Eintracht Braunschweig)
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ZugTanne
Kevinho1909 3. Liga - 35. Saison - 26. Spieltag Klaus (1)
Green (1)
Borello (4)(2) Schleusener Zuschauer: 8.800
S P I E L B E R I C H T ...und schon klingelte es. Es war die 3. Minute, da zeigte Borello vom TSV Havelse, wie man einen Ball nach Vorarbeit von Jakob im Netz versenkt. Eine frühe Visitenkarte, die den Gästen aus Köln sichtlich nicht schmeckte. Die Viktoria versuchte, sich zu schütteln, fand nach 20 Minuten mit Schleusener, assistiert von Ljubicic, tatsächlich eine Antwort und glich aus. Man wähnte sich kurz im Glauben, hier könnte sich ein enges Duell entwickeln.
Doch Havelse hatte offensichtlich andere Pläne. Und wieder war es Borello, der in der 24. Minute (Vorlage Klaus) und nur elf Minuten später erneut (Vorlage Jakob) zuschlug. Die Gäste hatten zwar mehr Ballbesitz (54 % gegenüber 46 % der Hausherren) und waren bei den Ballrückeroberungen sogar marginal schneller, doch das nützte herzlich wenig, wenn der Gegner bei den Schüssen (14 zu 9) einfach präziser ist. Kurz vor dem Pausenpfiff schnürte Borello dann seinen ganz persönlichen Viererpack – zum dritten Mal mit Vorlage von Jakob. Man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Kölner Abwehrreihe Borellos Anwesenheit im Strafraum als freundliche Geste missinterpretierte.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am grundsätzlichen Bild wenig. Der FC Viktoria Köln sammelte zwar fleißig Pässe (157), hatte mehr gewonnene Zweikämpfe (7 zu 10), aber Havelse war, nun ja, torhungriger. Klaus erhöhte in der 61. Minute auf 5:1, gefolgt vom Treffer von Green in der 65. Minute, der den Kölnern endgültig den Stecker zog. Die Expected Goals (xG) sprachen eine überraschend enge Sprache: 5.3 für Havelse, 4.8 für Köln. Man fragte sich unweigerlich, wie die Viktoria aus 4.8 xG nur zwei Tore zaubern konnte, während Havelse aus 5.3 xG eine glatte Sechs machte. Effizienz ist eben keine Frage der Quantität.
Die letzten Minuten des Spiels waren dann nur noch Ergebniskosmetik. Schleusener gelang in der 88. Minute noch der zweite Ehrentreffer für die Viktoria, nach Vorlage von Bitter. Ein 6:2-Endstand, der zwar deutlich ausfiel, aber die Kölner Bemühungen, zumindest phasenweise das Spiel zu kontrollieren, nicht komplett negiert. Havelse ließ sich davon nicht beirren, verteidigte geschickt Bälle ab (29 zu 22) und zeigte sich gnadenlos im Abschluss. Eine Lehrstunde in Sachen Chancenverwertung, vorgetragen vom TSV Havelse, der damit seine Position in der 3. Liga festigte.
Torfolge
3. Min — 1:0 Borello (Vorlage: Jakob)
20. Min — 1:1 Schleusener (Vorlage: Ljubicic)
24. Min — 2:1 Borello (Vorlage: Klaus)
35. Min — 3:1 Borello (Vorlage: Jakob)
45. Min — 4:1 Borello (Vorlage: Jakob)
61. Min — 5:1 Klaus (Vorlage: Green)
65. Min — 6:1 Green
88. Min — 6:2 Schleusener (Vorlage: Bitter)
Spieler des Spiels
Brandon Borello (TSV Havelse) — Note 10,0
Statistik (TSV Havelse – FC Viktoria Köln)
Ballbesitz: 46% – 54%
Schüsse: 14 – 9
xG: 5,3 – 4,8
Pässe: 161 – 157
Passquote: 83% – 79%
Gew. Zweikämpfe: 10 – 7
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
TSV Havelse (4-2-3-1): Menzel, Okoroji, Chaves, Nkoa, Rösch, Viet, Bähre, Jakob, Ljubicic, Klaus, Borello
Bank: Adamyan, Herrmann, Heintz, Green, Arslan, Kopacz, Glatzel
FC Viktoria Köln (4-4-2): Kastenmeier, Mickelson, Mathisen, Siersleben, Bitter, May, Gindorf, Corboz, Noß, Ljubicic, Schleusener
Bank: Berisha, Kyereh, Obuz, Hungbo, Coskun, Sponsel, Bogicevic
Wechsel
45. Min — Green für Viet (TSV Havelse)
65. Min — Green für Jakob (TSV Havelse)
65. Min — Kopacz für Borello (TSV Havelse)






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Pander
FlashArt 2. Liga - 35. Saison - 33. Spieltag Dzeko (5) (1) Skarke
(1) MarseilerZuschauer: 24.000
S P I E L B E R I C H T Es war die 70. Minute, als das Stadion von Gelsenkirchen förmlich explodierte und gleichzeitig der letzte Hauch von Hoffnung bei den Gästen aus Darmstadt verpuffte. Zum fünften (!) Mal an diesem Nachmittag zappelte der Ball im Netz des SV Darmstadt 98, und wieder war es derselbe Mann, der die Kugel über die Linie drückte: Edin Dzeko. Ein Lupfer der Güteklasse A, nach einem Konter, der die Schalker 04 Führung auf 5:1 schraubte und die irre Dzeko-Show endgültig zementierte. Ein Treffer, der mehr als nur ein Tor war; er war die süffisante Antwort auf jegliche Zweifel, die nach Darmstadts zwischenzeitlichem Aufbäumen aufgekommen waren.
Dabei hatten die „Lilien“ nach dem Seitenwechsel kurzzeitig gedacht, sie könnten das Ruder noch herumreißen. Nach Dzekos zwei frühen Treffern (16., 35.) zum 2:0, schaffte Marseiler in der 53. Minute den Anschluss. Der Funke sprang auf die Darmstädter über, die sich energisch in die Zweikämpfe warfen – ganze 58 Duelle bestritten sie, im Vergleich zu Schalkes 14. Doch die Freude währte nur kurz. Schalke, an diesem Tag gnadenlos effizient (6,4 erwartete Tore bei 13 Schüssen), ließ sich nicht beirren. Dzeko antwortete prompt (57., 60.) und schraubte den Spielstand, ehe er mit seinem Fünferpack den Deckel drauf machte.
Der FC Schalke 04 dominierte die Partie mit 60% Ballbesitz und einer beeindruckenden Passgenauigkeit von 90%. Darmstadt mühte sich, konnte aber trotz hoher Intensität in den Zweikämpfen und einer gelben Karte für ihren Aufwand gegen die spielerische Überlegenheit und einen entfesselten Dzeko nur noch ein spätes Trostpflaster durch Skarke in der 90. Minute verbuchen. Der Endstand von 5:2 sprach eine deutliche Sprache und festigte Schalkes Position im oberen Tabellendrittel, während Darmstadt wohl noch eine Weile über diesen Dzeko-Albtraum nachgrübeln wird.
Torfolge
16. Min — 1:0 Dzeko
35. Min — 2:0 Dzeko
53. Min — 2:1 Marseiler
57. Min — 3:1 Dzeko
60. Min — 4:1 Dzeko
70. Min — 5:1 Dzeko
90. Min — 5:2 Skarke
Spieler des Spiels
Edin Dzeko (FC Schalke 04) — Note 10,0
Statistik (FC Schalke 04 – SV Darmstadt 98)
Ballbesitz: 60% – 40%
Schüsse: 13 – 6
xG: 6,4 – 2,2
Pässe: 226 – 152
Passquote: 90% – 80%
Gew. Zweikämpfe: 8 – 12
Gelbe Karten: 0 – 1
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
FC Schalke 04 (4-5-1): Wellenreuther, Mohr, Kolasinac, Itakura, Becker, Wright, Meyer, El-Faouzi, Serdar, Larsson, Dzeko
Bank: Özkan, Nothnagel, Çelebi, Velasco, Belkahia, Kenny, Chahed
SV Darmstadt 98 (4-4-2): Schuhen, Nürnberger, Leitsch, Bitshiabu, López, Marseiler, Gruda, Sessa, Daghim, Lidberg, Skarke
Bank: Lemperle, Bernhardsson, Furukawa, Klassen, Mbamba, Klefisch, Brunst-Zöllner
Wechsel
45. Min — Pfeiffer für López (SV Darmstadt 98)
70. Min — Lemperle für Lidberg (SV Darmstadt 98)
70. Min — Klefisch für Sessa (SV Darmstadt 98)
70. Min — Bernhardsson für Gruda (SV Darmstadt 98)
Karten
90. Min — Gelbe Karte: Bitshiabu (SV Darmstadt 98)
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Albadrosse
DerFighter 3. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag Embolo (2)
Ascacíbar (1)(1) Kühlwetter
(2) Porath
(1) Schnellbacher
(1) SarrZuschauer: 8.800
S P I E L B E R I C H T Es war ein Finish, das die Zuschauer auf den virtuellen Rängen kaum fassen konnten. Drei Minuten vor dem offiziellen Ende der Partie, beim Stand von 3:3, war es Porath, der für den FC Bayern München nach Vorlage von Sarr aus der Ferne abzog. Der Ball schlug unhaltbar ein und drehte die Partie endgültig zugunsten der Gäste. Doch damit nicht genug: Nur drei Minuten später legte Porath noch einmal nach, diesmal auf Vorlage von Pröger, und besiegelte mit seinem Doppelpack das 3:5. Ein bitterer Schlag für Hertha BSC, die sich nach einer beeindruckenden Aufholjagd schon auf der Siegerstraße wähnten.
Dabei hatten die Herthaner im eigenen Stadion alles andere als schlecht begonnen. Ascacíbar brachte die Heimmannschaft in der 12. Minute mit einer schönen Direktabnahme in Führung. Doch der FC Bayern München zeigte sich unbeeindruckt und drehte das Blatt binnen sechs Minuten: Erst glich Kühlwetter nach Zuspiel von Sarr aus, dann legte Sarr selbst nach und stellte auf 1:2. Es war eine Phase, in der die Bayern ihren leichten Ballbesitzvorteil (54%) und die bessere Passgenauigkeit (85%) effektiv nutzten. Doch Hertha gab nicht auf.
Die „Alte Dame“ bewies Moral. Noch vor der Halbzeit egalisierte Embolo den Rückstand, und kurz nach Wiederanpfiff schien er Hertha BSC sogar auf die Siegerstraße zu bringen, als er in der 53. Minute zum 3:2 traf. Mit jeweils zehn Schüssen und einem xG-Wert von 4 für beide Teams spiegelte die Statistik die Ausgeglichenheit der Partie wider. Die Herthaner zeigten eine hohe Intensität, erkämpften sich 18 Bälle und zeigten eine beeindruckende Ballrückeroberungs-Zeit. Doch am Ende waren es die Bayern, die mit mehr gewonnenen Zweikämpfen (6 zu 4) und der eiskalten Effizienz der späten Tore das Zünglein an der Waage zu ihren Gunsten bewegten.
Es war ein Spieltag, der Hertha BSC schmerzhaft vor Augen führte, wie schnell sich ein sicher geglaubter Vorsprung in Nichts auflösen kann. Der FC Bayern München hingegen feierte einen Auswärtserfolg, der durch die späte Dramatik noch an Wert gewann und zeigte, dass man sie in der 3. Liga niemals abschreiben darf.
Torfolge
12. Min — 1:0 Ascacíbar (Vorlage: Millot)
21. Min — 1:1 Kühlwetter (Vorlage: Sarr)
27. Min — 1:2 Sarr (Vorlage: Kühlwetter)
39. Min — 2:2 Embolo (Vorlage: Millot)
53. Min — 3:2 Embolo (Vorlage: Ascacíbar)
77. Min — 3:3 Schnellbacher (Vorlage: Sarr)
83. Min — 3:4 Porath (Vorlage: Sarr)
86. Min — 3:5 Porath (Vorlage: Pröger)
Spieler des Spiels
Amin Sarr (FC Bayern München) — Note 9,8
Statistik (Hertha BSC – FC Bayern München)
Ballbesitz: 46% – 54%
Schüsse: 10 – 10
xG: 4 – 4
Pässe: 157 – 170
Passquote: 82% – 85%
Gew. Zweikämpfe: 4 – 6
Gelbe Karten: 1 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Hertha BSC (4-4-1-1 (2)): Urbig, Netz, Akpoguma, Neumann, Kumbedi, Rashica, Ascacíbar, Millot, Juranovic, Moriba, Embolo
Bank: Nordin, Kade, Bella-Kotchap, Weiper, Dárdai, Sulejmani, Reyna
FC Bayern München (4-1-2-1-2): Weinkauf, Keidel, Brackelmann, Katic, Van der Brempt, Seguin, Kother, Pröger, Kühlwetter, Schnellbacher, Sarr
Bank: Dähne, Porath, Chong, Redondo, Förster, Zeefuik, Baack
Wechsel
77. Min — Kade für Rashica (Hertha BSC)
80. Min — Reyna für Millot (Hertha BSC)
83. Min — Nordin für Juranovic (Hertha BSC)
89. Min — Sulejmani für Embolo (Hertha BSC)
90. Min — Bella-Kotchap für Akpoguma (Hertha BSC)
61. Min — Chong für Pröger (FC Bayern München)
67. Min — Baack für Seguin (FC Bayern München)
80. Min — Porath für Schnellbacher (FC Bayern München)
Karten
67. Min — Gelbe Karte: Netz (Hertha BSC)
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Kevinheinz
Albadrosse 3. Liga - 35. Saison - 31. Spieltag Nmecha (1) (3) Embolo
(1) Ascacíbar
(2) MoribaZuschauer: 9.600 (ausverkauft)
S P I E L B E R I C H T Der Plan des SC Verl, das dominante Ballbesitz-Team zu sein, wurde bereits in den ersten Minuten auf die Probe gestellt. Man hatte sich sicherlich vorgenommen, die Gäste aus Berlin früh zu pressen und das eigene Spiel aufzuziehen, doch Hertha BSC hatte da ganz andere Ideen im Gepäck. Keine sieben Minuten waren gespielt, da zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz. Eine perfekt getimte Vorlage von Embolo verwandelte Moriba eiskalt. Nur eine Zeigerumdrehung später schien Hertha die Verler Kabinenansprache endgültig zu Makulatur zu machen: Moriba revanchierte sich mit der Vorlage, und Embolo schob zum 0:2 ein. Ein Doppelschlag, der die Nerven der Hausherren blank legte.
Was war nur passiert? Verl hielt zwar den Ball zu 62 Prozent in den eigenen Reihen und zeigte 85 Prozent Passgenauigkeit – Werte, die sonst für Kontrolle sprechen. Doch Hertha BSC präsentierte sich gnadenlos effizient. Mit nur 38 Prozent Ballbesitz, aber doppelter Zweikampfquote (34 zu 17) und mehr als doppelt so vielen abgefangenen Bällen (20 zu 14), schnürten sie die Verler Defensive ein. Die nächste kalte Dusche folgte nach 23 Minuten, als Millot Embolo bediente, der souverän zum 0:3 traf. Drei Minuten später legte Kumbedi für Moriba auf, und der stand völlig frei zum 0:4.
Die Verler, die sich in der Halbzeit wohl geschworen hatten, zumindest den Ehrentreffer zu erzielen, zeigten kurz vor der Pause ein Lebenszeichen. Nach 41 Minuten gelang es ihnen tatsächlich, Herthas Keeper zu überwinden, als Skyttä für Nmecha auflegte und dieser zum 1:4 verkürzte. Ein kleiner Lichtblick, der auf ein energisches Auftreten nach der Pause hoffen ließ. Das dürfte man sich in der Kabine zumindest eingeredet haben.
Doch Hertha hatte andere Pläne. Die Berliner kannten kein Erbarmen. Mit elf weiteren Schüssen auf das Tor im Vergleich zu Verl's mageren drei Schüssen demonstrierten sie ihre Überlegenheit. Der xG-Wert von 4.6 für Hertha gegenüber 0.6 für Verl spricht Bände. In der 54. Minute war es dann Ascacíbar, der nach Vorlage von Embolo auf 1:5 erhöhte. Nur fünf Minuten später schnürte Embolo seinen Dreierpack, nachdem Moriba erneut vorbereitete – der Endstand von 1:6 war besiegelt.
Dieser Spieltag wird dem SC Verl als eine Lehrstunde in Sachen Effizienz und Konsequenz in Erinnerung bleiben. Trotz aller Bemühungen, das Spiel zu kontrollieren, zeigte Hertha BSC auf beeindruckende Weise, dass man mit weniger Ballbesitz und einer klaren taktischen Ausrichtung ein Spiel dominieren kann. Die Berliner hatten an diesem Abend einfach die besseren Antworten auf jede Frage, die sich auf dem Rasen stellte.
Torfolge
7. Min — 0:1 Moriba (Vorlage: Embolo)
8. Min — 0:2 Embolo (Vorlage: Moriba)
23. Min — 0:3 Embolo (Vorlage: Millot)
26. Min — 0:4 Moriba (Vorlage: Kumbedi)
41. Min — 1:4 Nmecha (Vorlage: Skyttä)
54. Min — 1:5 Ascacíbar (Vorlage: Embolo)
59. Min — 1:6 Embolo (Vorlage: Moriba)
Spieler des Spiels
Breel Embolo (Hertha BSC) — Note 10,0
Statistik (SC Verl – Hertha BSC)
Ballbesitz: 62% – 38%
Schüsse: 3 – 13
xG: 0,6 – 4,6
Pässe: 149 – 140
Passquote: 85% – 82%
Gew. Zweikämpfe: 4 – 8
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
SC Verl (4-4-2): Spahic, Pfeifer, Großer, Pieper, Rittmüller, Fröling, Vasiliadis, Skyttä, Dajaku, Nilsson, Nmecha
Bank: Michel, Harres, Malone, Ens, Deniz, Günther-Schmidt, Essende
Hertha BSC (4-4-1-1 (2)): Urbig, Netz, Akpoguma, Neumann, Kumbedi, Rashica, Ascacíbar, Millot, Nordin, Moriba, Embolo
Bank: Juranovic, Kade, Bella-Kotchap, Weiper, Dárdai, Boujellab, Reyna
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ZugTanne
Kevinheinz 3. Liga - 35. Saison - 30. Spieltag Borello (1)
Jakob (1)Keine Tore! Zuschauer: 12.100 (ausverkauft)
S P I E L B E R I C H T Der 30. Spieltag der 3. Liga in der VDFB sah einen souveränen Auftritt des TSV Havelse, der sich zu Hause mit 2:0 gegen den SC Verl durchsetzte. Was die Statistiken nur trocken abbilden, war auf dem Rasen eine Machtdemonstration, besonders im Offensivbereich. Von Beginn an signalisierte Havelse den Gästen, wer das Sagen hatte, während der SC Verl nur selten über Ansätze hinauskam.
Die Hausherren diktierten das Geschehen, obgleich der Ballbesitz mit 43 Prozent überraschend zu Gunsten des SC Verl (57 Prozent) ausschlug. Doch die Effizienz und Torgefahr Havelser war ungleich höher. Schon in der ersten halben Stunde deuteten sich die Ambitionen des TSV an, der immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste kam. Die Bemühungen mündeten schließlich in der 32. Minute in die Führung: Nach einer präzisen Vorlage von Borello war es Jakob, der den Bann brach und zum 1:0 einschoss.
Der Führungstreffer verlieh Havelse zusätzliche Sicherheit. Obwohl Verl optisch mithalten wollte und eine schnelle Ballrückeroberung (7 Sekunden) zeigte, mangelte es an Durchschlagskraft. Die Statistik sprach Bände: Mit 17 Schüssen auf das Tor des SC Verl gegenüber nur 2 der Gäste und einem deutlich überlegenen xG-Wert von 4,1 gegenüber 0,4 für Verl, zeigte sich die Dominanz des TSV Havelse. Verls Torhüter musste gleich 8 Paraden zeigen, um eine höhere Führung zu verhindern, während Havelser Keeper nur zweimal eingreifen musste.
In der zweiten Hälfte setzte sich das Bild fort. Der TSV Havelse blieb am Drücker und suchte die Vorentscheidung. Die Defensive stand stabil, fing 14 Bälle ab und ließ kaum Möglichkeiten zu. Die spielerische Überlegenheit manifestierte sich in der 75. Minute, als Borello, bereits als Vorlagengeber erfolgreich, nach Zuspiel von Klaus selbst traf und den 2:0-Endstand besiegelte. Der SC Verl konnte lediglich eine gelbe Karte für ein Foul verbuchen, welche die Frustration über die mangelnde Durchsetzungskraft im Offensivspiel nur unterstrich.
Am Ende stand ein überzeugender Heimsieg für den TSV Havelse, der in der 3. Liga wichtige Punkte einfuhr. Die Leistung der Gastgeber war von beeindruckender Zielstrebigkeit und Torgefahr geprägt, während der SC Verl über weite Strecken des Spiels das Nachsehen hatte und keine echten Lösungen gegen die dominante Spielweise des TSV Havelse fand.
Torfolge
32. Min — 1:0 Jakob (Vorlage: Borello)
75. Min — 2:0 Borello (Vorlage: Klaus)
Spieler des Spiels
Brandon Borello (TSV Havelse) — Note 8,1
Statistik (TSV Havelse – SC Verl)
Ballbesitz: 43% – 57%
Schüsse: 17 – 2
xG: 4,1 – 0,4
Pässe: 137 – 129
Passquote: 89% – 80%
Gew. Zweikämpfe: 0 – 6
Gelbe Karten: 0 – 1
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
TSV Havelse (4-2-3-1): Menzel, Okoroji, Chaves, Nkoa, Rösch, Viet, Bähre, Jakob, Ljubicic, Klaus, Borello
Bank: Adamyan, Herrmann, Heintz, Green, Arslan, Kopacz, Glatzel
SC Verl (4-4-2): Spahic, Ritzka, Großer, Pieper, Rittmüller, Sahin, Vasiliadis, Skyttä, Dajaku, Pfeifer, Nmecha
Bank: Michel, Harres, Malone, Ens, Deniz, Günther-Schmidt, Essende
Wechsel
45. Min — Kopacz für Jakob (TSV Havelse)
77. Min — Green für Ljubicic (TSV Havelse)
45. Min — Essende für Pfeifer (SC Verl)
77. Min — Michel für Sahin (SC Verl)
Karten
32. Min — Gelbe Karte: Skyttä (SC Verl)







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