Beiträge von Final

    Kieler Nachrichten

    Saisonabschluss der ganz besonderen Sorte


    Die Saison ist (fast) vorbei – aber eben nur fast. Das einzig offene letzte Spiel gegen Union Berlin wird vmtl. selbstverständlich mit 3:0 für die Störche gewertet, weil der Gegner schlichtweg nicht auffindbar ist. Man munkelt, Union sei irgendwo zwischen Köpenick und dem BER Flughafen verschollen. Offizielle Begründung: „Team nicht angetreten – drei Punkte nach Kiel.“


    Und weil’s so schön läuft, hat der VDFB gleich nachgelegt: Auch die Spiele gegen Magdeburg und Karlsruhe werden zugunsten Kiels gewertet. Grund? Trainer samt Mannschaft in beiden Städten wie vom Erdboden verschluckt. CSI Kiel ermittelt zwar noch, aber die Tabelle ist geduldig – und dort klettern die Störche dank der Gratis-Punkte solide auf Platz neun.


    Die sportliche Bilanz: Über den Erwartungen. Die Top-Torjäger heißen Hwang, Černý, Matondo und Elmas. Dahinter dümpelt Marcel Hartel mit ein paar Resttoren, und sogar Thiaw durfte zweimal per Kopfball nach Ecken jubeln. Damit bewies Kiel eindrucksvoll: Man braucht keinen Patrick Schick, um erfolgreich zu sein – wobei, ganz ehrlich, ein Comeback wäre natürlich sexy - vielleicht gibt es ein Comeback des Holstein Schicks.


    Finanziell: Alles glänzt. Positive Zuschauer-Einnahmen, Transferplus, keine dubiosen Zahlungsströme aus Dubai. Der Verein kann sich tatsächlich mal ein, zwei neue Spieler leisten. Insider munkeln: Ein weiterer schneller Außenbahnspieler steht ganz oben auf der Einkaufsliste.


    Trainerfrage: Alexander K. ist nach zwei überragenden Jahren heiß umworben. Ob er bleibt? Unklar. Aber Alexander K. gibt sich betont entspannt: „Wenn nicht hier, dann eben woanders. Hauptsache, die Frisur sitzt.“


    Fazit: Kiel geht mit stolzer Brust in die Sommerpause. Alle Ziele erreicht, Tabellenplatz einstelliger Bereich gesichert, keine Insolvenz angemeldet. Mehr wollte man an der Förde wirklich nicht.


    Die Fans dürfen sich also auf den Sommer freuen: Transfergerüchte, Biergartenstimmung und vielleicht sogar die Rückkehr von Schick. Bis dahin: Möwen füttern am Hafen und davon träumen, dass die nächste Saison genauso skurril erfolgreich endet. Bis zum nächsten Fifa Teil!

    Also langjähriger Trainer des VDFB (Seit September 2003) und echter Bayern Fan (seit 1981) bewerbe ich mich auf meinen Lieblingsverein den FC Bayern München.

    Schweren herzens würde ich dann den FC Schalke 04 einem echten Schalke Fan abgeben.

    Achso deswegen hast du alle anderen gehated, die den FC Bayern haben wollten ;) ;)

    Kieler Nachrichten

    Drama, Farce, Déjà-vu


    Manchmal schreibt der Fußball die besten Geschichten – oder bei Holstein Kiel eben die bitterbösesten Satiren.


    Erste Pointe: Gegen 1860 München gab’s einen 6:3-Gala-Sieg – und das in Unterzahl ab der 20. Minute. Warum? Weil Schiedsrichter „Blindfisch“ ohne Brille antrat und kurzerhand Thiaw vom Platz stellte. Der tat zwar absolut gar nichts, außer vielleicht atmen, aber das reichte dem Mann in Schwarz. Kiel musste das ganze Spiel also in Unterzahl „von hinten sauber aufbauen“ – nur um sich dann auch noch dem Vorwurf des Zeitspiels auszusetzen. Skandal! Die Kieler verweisen empört auf Braunschweig, die schon VDFB-Cup Spiele rückwärts absolviert haben und dafür trotzdem Siege geschenkt bekamen. Klare Ansage der Störche: „Wenn uns hier Punkte abgezogen werden, dann knallt’s richtig – Beweise liegen schon im Ordner ‚VAR für Arme‘ bereit.“


    Zweite Pointe: Kaum euphorisiert, folgte die Ernüchterung gegen Dynamo Dresden: 0:3-Pleite. Dreimal Aluminium getroffen, bei Expected Goals gefühlt, und doch scheiterte man am Hexer im Dresdner Tor. Ramaj, halb Albaner, halb Oktopus, hielt einfach alles, was nicht niet- und nagelfest war. Die Kieler schossen mehr, trafen öfter den Pfosten, aber das Runde wollte nicht ins Eckige. Ergebnis: Ein statistisches Massaker – aber null Punkte.


    Fazit: Kiel lebt zwischen Himmel und Hölle – mal Zauberkunst in Unterzahl, mal Torwart-Albanien-Blockade. Man darf gespannt sein, was als Nächstes kommt: Punkteklau am grünen Tisch oder ein neuer Aluminium-Sponsor.

    Ich würde bei Kiel bleiben. ALLERDINGS würde ich lieber zum FC Bayern wechseln. Ich denke ich wäre der geeignete Kandidat, weil:


    1) bin ich nicht zuuuu stark (siehe meine Lage in Liga zwei als wie dass ich alle 10:0 abziehen würde in der dritten

    2) bin ich sehr zuverlässig seit mehreren Saisons dabei

    3) habe ich Kiel zuletzt sehr gut gemanaged und gehe mit einem deutlichen plus aus der Saison raus


    -> alles in allem würde ich den FC Bayern hoffentlich wieder in die 2. Liga führen können ohne alle abzuschiessen. Ob es dann für die erste Liga reichen wird, wohl kaum, aber dann kann ich ja wieder wechseln ggf..

    Kieler Nachrichten


    Cash, Klasse, Chaos: Kiel lebt wieder


    Holstein Kiel meldet sich zurück – zumindest mit dem, was man in Kiel als „Form“ bezeichnet. Nach wochenlangem Slapstick-Fußball, Eigentor-Galas und defekten Controllern, gibt’s plötzlich gute Nachrichten auf allen Ebenen.


    290.000 € Prämie aus dem UI-Cup, die sofort in zwei Kästen Bier investiert wurden – ganz nach Plan.

    Und dann noch das: 3:2-Auswärtssieg bei Bayern München. Ein Sieg ist ein Sieg, egal ob gegen TuS Koblenz oder den FC Hollywood.


    Jetzt schaut man in Kiel sehnsüchtig Richtung Dynamo Dresden und dem heiß begehrten 10. Tabellenplatz – doch leider: Keiner will aktuell mehr gegen Kiel spielen. Augsburg, Karlsruhe, Union Berlin? Verschollen. Vielleicht Urlaub, vielleicht Zeugenschutz, vielleicht einfach keine Lust, von Matondo und Hwang abgeschossen zu werden.


    Fazit: Kiel ist im Rennen – wenn denn irgendjemand auftaucht. Jetzt ist man aber erst mal selbst im Urlaub.

    Kieler Nachrichten
    Pokal-Aus? Geschenkt! Hwang regelt in der Liga

    Im UI-Cup ist Holstein Kiel mal wieder im Viertelfinale gescheitert – diesmal mit der Eleganz eines nassen Handtuchs und der Effizienz eines leeren Akku-Balkens.


    Aber kein Grund zur Panik: In der Liga läuft’s!


    Gegen den 1. FC Köln ließ Kiel sämtliche UI-Cup-Frustrationen raus: 4 Tore von Hwang, der sich offenbar entschieden hat, jetzt einfach jeden Ball selbst reinzuhauen – zur Sicherheit.

    Und auch Matondo durfte nach einem Solo-Dribbling endlich mal wieder jubeln – so ganz ohne Stolpern.


    Fazit: Pokal? Egal. Wichtiger ist die Liga und da lebt Kiel. Noch :)

    Kieler Nachrichten

    Rückkehr der Kontrolle (so halb): Holstein Kiel feiert erste Rückrunden-Liga-Lebenszeichen


    Wer hätte das gedacht? Nach Wochen der Orientierungslosigkeit, zertrümmerten Abwehrreihen und Gegnern, die Kiel wie eine Freischusszone behandelten, meldet sich Holstein Kiel tatsächlich in der Liga zurück.


    Im 2:1 gegen Unterhaching gelang endlich wieder ein Sieg. Zwar war das Spiel mehr Lagg-Festival als Fußballfest und man fragt sich bis heute, wer da eigentlich wen kontrolliert hat – aber ein Dreier ist ein Dreier, auch wenn der Controller bei Kiel selbst, aber auch beim Gegner dabei öfter den Geist aufgegeben hat als das Mittelfeld.


    Im darauffolgenden Spiel gegen Heidenheim zeigte man dann offensiv, was in der Mannschaft steckt: 3:0-Führung nach 20 Minuten, ein Rauschzustand, Euphorie, vielleicht sogar ein bisschen Hoffnung – doch wie immer, wenn Kiel sich zu sicher fühlt, klopft Fortuna an die Tür… und tritt sie ein. Endstand: 5:5. Immerhin torreich. Und immerhin ein Punkt. Auch wenn sich das eher wie ein verlorenes WM-Finale anfühlte.


    Trotzdem: Zwei Spiele, vier Punkte, zehn eigene Tore – man munkelt, Alexander K. habe sich zum ersten Mal seit Wochen wieder ohne Tränen in den Augen vor den Spiegel gestellt.


    Vielleicht ist das die Wende. Oder auch nur ein kurzer Sonnenstrahl vorm nächsten Gewitter.


    Aber hey: Für Kiel-Verhältnisse ist das schon fast ein Titelgewinn.

    Ich denke Uhle wollte dem ganzen eineChance geben. Uhle versucht sein Spiel durchzudringen ist auch kein Super Player er will auch nur Spaß haben.


    Wenn man 7:0 in minute x zurück liegt und dann 27 Tore bekommt dann verliert einem die Lust.


    27 gegentore hat bisher kein Team in der VDFB Historie bekommen. Ich finde es übertrieben. ABER niemand war bei dem Spiel dabei

    Achso verstehe ich. Ja, 27:0 ist natürlich schon unnötig dann da noch so nach vorne zu spielen. Kann ich verstehen, würde ich auch zurücktreten

    Jap sehe ich ähnlich. Klar hat man bei 10:0 kein bock mehr zu spielen. Mit der quasi Lockerung machen wir uns alle das leben leichter und können auch solche unnötigen SP weg lassen.

    Aber bitte dann nur das verlierende Team und nicht das führende Team. Es wurde in der vdfb Geschichte nämlich bestimmt schon mal nen 6:0 aufgeholt

    Pflicht würde ich nicht machen. Vor allem weil 6 Tore Unterschied noch gut aufgeholt werden kann seit der Einführung des Ping-Pong-Patches. Gegen Heidenheim hab ich bereits 2x nen 0:4 Rückstand in einen Sieg umgewandelt


    Ich würde einem vorz. Spielabbruch bei 6 Tore Unterschied auf freiwilliger Basis zustimmen - und auch nur das zurückliegende Team darf abbrechen. NICHT das führende Team.

    Kieler Nachrichten – Sommerhitze, UI-Cup-Fieber und Preisgeldträume


    Man hätte es kaum für möglich gehalten, aber inmitten sportlicher Rückrunden-Apokalypsen, und der mittlerweile traditionell wackelnden Defensive von Stolperstein ehhhh Holzbein ehhhh Holstein Kiel hat sich eine zarte Erfolgsblüte durch das verbrannte Feld der bisherigen Rüxkrunde gegraben: Im UI-Cup 2025 – Sommerspezial ist Kiel überraschend souverän in die K.O.-Phase eingezogen.


    Ja, richtig gelesen. Nach einer charmant-demütigenden 3:8-Auftaktklatsche (so wie man es gewöhnt ist) gegen Unterhaching, hat sich Kiel plötzlich auf das besonnen, was es eigentlich kann: Chaos nach vorne und irgendwie hinten dicht genug.


    Es folgten echte Glanzlichter:

    – 5:1 gegen Cottbus

    – 8:4 gegen Braunschweig (Man hatte sogar den Italiener gut im Griff)

    – 7:3 gegen Heidenheim


    Und jetzt? Größte Euphorie in Kiel seit der letzten Sturmflut! Zwar läuft in der Liga weiterhin alles wie ein Ikea-Regal ohne Anleitung, aber im UI-Cup winken Prämien, Ruhm und der vielleicht erste Grund zum Lächeln seit Wochen.


    Besonders drückt man auch dem VfL Wolfsburg von frax die Daumen, aber nicht etwa aus sportlicher Solidarität, sondern weil deren Weiterkommen die Preisgeldtöpfe aufbläht. Man hat ja sonst nichts zu feiern – dann wenigstens das Konto aufbessern.


    Holstein Kiel – in der Liga das Sorgenkind, im UI-Cup im Viertelfinale.