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VDFB 2. Liga Finanzcheck
Wir schreiben zwar schon den dritten Spieltag der 16. VDFB Saison, aber es ist trotzdem
noch nicht zu spät für eine kleine Analyse der Finanzen der Vereine der 2. VDFB Liga zum Neuen Jahr. Schauen wir uns also die 18 Vereine und ihre Situation der Reihe nach an,
zunächst die drei Aufsteiger aus Liga 3, dann die beiden Absteiger aus der 1. Liga und schließlich
alle anderen Vereine der 2. Liga in der Reihenfolge ihrer Tabellenposition aus der Vorsaison.
Als Noten werden Ticks (✔ = positive Einschätzung der Finanzlage) oder Kreuze (✖ = negative
Einschätzung der Finanzlage) im Fazit vergeben. Die Anzahl der Ticks oder Kreuze deutet auf die
Stärke der positiven oder negativen Einschätzung der Finanzlage des jeweiligen Vereins hin.
Die Aufsteiger

Die Fakten (hier und im folgenden aktuell am 1.1.2014, 23.59 Uhr MEZ):
Kontostand: +2.472.574 | Richtwert: +1.923.000 |
FG Wert: 15 | Stadiongröße: 23.200 |
GI Wert: 107 (12., Einstelliger Tabellenplatz) | Kadergröße: 17 |
Die Analyse:
Ein außerordentlich solide geführter Club, der finanziell extrem gut dasteht. Auch die bisherige
Tätigkeit auf dem Transfermarkt ist in Anbetracht der finanziellen Stärke eher unauffällig.
Gulaschbomber Szalai wurde im Sturm durch Nils Petersen ersetzt (beides Erstligaspieler) während
in der Innenverteidigung Tim Heubach (Zweitligaspieler) für Uwe Hünemeier (Zweitligastar,
wechselte zu Plauen) geholt wurde. Dazu kamen ein linker Verteidiger mit Daniel Svåb
(Zweitligaspieler) und der linke Mittelfeldspieler Selim Aydemir (Amateur), der aber wohl nur als
Kaderfüller gedacht ist. Neben Szalai wurde auch der linke Mittelfeldspieler Rzatkowski
(Zweitligaspieler) an die SG Sonnenhof Großaspach abgegeben. Insgesamt gab man in Cottbus
bisher gut €900.000 mehr für neue Spieler aus als durch Verkäufe eingenommen wurden, aber der
Verein kann sich dies auf Grund seiner guten Finanzlage locker leisten. Sportlich liefen die ersten
drei Spiele für Energie etwas überraschend nicht ganz so gut, aber Alejandro hat genug Können
und Erfahrung um den verpatzten Saisonstart zu korrigieren und eine erfolgreiche 16. Saison
hinzulegen.
Fazit: ✔✔

Die Fakten:
Kontostand: +682.191 | Richtwert: +1.111.200 |
FG Wert: 9 | Stadiongröße: 17.300 |
GI Wert: 90 (18., Klassenerhalt) | Kadergröße: 17 |
Die Analyse:
Auch dieser Aufsteiger steht finanziell sehr gut da und hat auch aufgrund des starken Trainers
sportlich sehr gute Aussichten in der ersten Zweitligasaison. Mit Rzatkowski, Sako und zuletzt
Trochowski wurde der Kader angemessen verstärkt, ohne den finanziellen Rahmen zu sprengen.
Wohl nur zur Kaderauffüllung kam der junge Amateur Serejo aus Buchbach. Dagegen wurden die
Zweitligaspieler Glas, Prest und Schuessler, die Vertragsamateure Hilbert und Sebastian sowie der
Thekenfussballer Weil abgegeben. Die SG hat allen Grund optimitisch in die Saison zu gehen.
Fazit: ✔✔

Die Fakten:
Kontostand: +109.729 | Richtwert: +63.300 |
FG Wert: 8 | Stadiongröße: 16.500 |
GI Wert: 103 (14., Mittelfeldplatz) | Kadergröße: 19 |
Die Analyse:
Auch der dritte Aufstieger ist finanziell im grünen Bereich, wenn auch der Richtwert hier etwas
näher an der schwarzen Null ist als bei den beiden Mitaufsteigern. Das liegt auch am momentan
etwas aufgeblähten Kader von 19 Spielern und der Verein bietet zur Zeit seinen Stürmer Marvin
Braun auf dem Transfermarkt an, bisher allerdings ohne Erfolg. Der einzige bisher getätigte
Transfer war der Zugang von Benjamin Auer aus Saarbrücken. Auch für diesen Aufsteiger dürfte
aufgrund der Spielstärke des Trainers eine erfolgreiche Saison bevorstehen.
Fazit: ✔
Die Absteiger

Die Fakten:
Kontostand: +1.674.296 | Richtwert: -38.700 |
FG Wert: 24 | Stadiongröße: 47.200 |
GI Wert: 153 (2., Erstligaaufstieg) | Kadergröße: 18 |
Die Analyse:
Nach dem SuperGAU Erstligaabstieg kann das Saisonziel für die Werkself nur Wiederaufstieg
heißen. Leverkusen hat einen vom GI-Wert erstligareifen Kader (in Liga 1 läge man mit 153 auf
dem 6. Platz in der GI Wert Tabelle) und hat als einziges Team der zweiten Liga mit Edin Dzeko
einen Starspieler im Kader. Mit Kevin Trapp wurde ein neuer, erstligareifer Torwart verpflichtet,
während David Hohs an den FSV Frankfurt abgegeben wurde. Im einzigen anderen bisher
getätigten Transfer wechselt Timo Gebhart nach Lübeck. Durch den Sieg im ersten Ligaspiel gegen
Cottbus hat man den leicht negativen Richtwert schon wieder ausgeglichen und vermutlich werden
mehr Siege folgen und somit ist die leicht rote Null im Richtwert zu verkraften.
Fazit: ✔

Die Fakten:
Kontostand: +1.172.184 | Richtwert: -383.700 |
FG Wert: 11 | Stadiongröße: 54.200 |
GI Wert: 115 (10., Einstelliger Tabellenplatz) | Kadergröße: 18 |
Die Analyse:
Den VfB hat der Abstieg aufgrund des FG-Wert Verfalls in den letzten Jahren noch härter getroffen
als den Mitabsteiger aus Leverkusen, denn selbst gegen die FG-Wert stärksten Vereine der 2. Liga
wird die Mercedes-Benz-Arena noch nicht einmal zur Hälfte gefüllt sein. Der VfB war damit
vermutlich eine der größten finanziellen „Baustellen" im VDFB. Aber mit Samy wurde ein
erfahrener Coach verpflichtet, der auch sofort mit Tatkraft den dringend notwendigen Kaderumbau
in Angriff nahm. Abgängen von drei Spitzenspielern (dos Santos, van Bommel, Delpierre) und drei
Erstligaspielern (Marica, Bandrowski, Hensel) stehen Zugänge von vier Zweitligaspielern (Guela,
Misimovic, Rudy, Didavi) sowie drei Zweitligastars (Schwaab, Diaz, Vukcevic) gegenüber. Kenner
der Szene wissen natürlich um die Verbindung vieler dieser neuen Spieler mit dem Stuttgarter
Trainer aus seiner Zeit an der Seitenlinie von Bayreuth. Der Umbau ist auch noch nicht
abgeschlossen, denn Ibisevic wird den Verein auf jeden Fall verlassen und damit den momentan
negativen Richtwert in deutlich positive Regionen verschieben und dazu das Saisonziel weiter
senken. Der weitere feststehende Abgang von Thekenkicker Sosinski fällt nicht weiter ins Gewicht.
Zusammen mit dem sehr positiven Saisonstart (6:0 Sieg beim Fastaufsteiger FSV Frankfurt) kann
man nur sagen: Hut ab, Samy!
Fazit: ✔
Plätze 3 bis 6 der 15. Saison
FSV Frankfurt
Die Fakten:
Die Analyse:
Der FSV Vorstand konnte Erfolgstrainer Maginho von seinen zum Ende der letzten Saison
geäußerten Rücktrittsgedanken abbringen und so steht der erfahrene Coach auch in der neuen
Saison, mittlerweile seiner fünften, für den FSV an der Seitenlinie und das trotz der Enttäuschung
über den knapp in der Relegation verpassten Aufstieg. Finanziell steht im Moment eine leicht rote
Null als Richtwert zu Buche, aber das wird sich sicher durch weitere Transfers noch ändern. Bisher
stehen nur 5 Transfers für den FSV zu Buche während es über einen vergleichbaren Zeitraum der
letzten Saison schon 12 Transfers waren. Bisher stehen zwei Abgängen (Sako, für 1 Million zu
Großaspach, und Möllering, für € 500.000 zum VfR Mannheim) drei Zugänge gegenüber (Hohs,
Leverkusen, € 1 Ablöse, Stuckmann, Ingolstadt, € 55.000 Ablöse, Burki, Plauen € 1 Ablöse) mit
einem Transferüberschuss von zur Zeit € 1.444.998! Zudem stehen momentan vier weitere Spieler
des FSV auf der Transferliste (Streller, Porcello, Kellig und Prica). Ob sich für diese Spieler
Abnehmer finden bleibt abzuwarten, auch wenn die aufgerufenen Ablösesummen sich langsam
nach unten bewegen (die verlangte Ablösesumme für Streller fiel zum Beispiel während des
Schreibens dieses Beitrags um etwa €200.000, liegt aber immer noch €270.000 über dem
Einkaufspreis ...). Wenn die Erfahrung nicht trügt kann man durchaus mit weiteren Aktivitäten des
FSV am Transfermarkt rechnen. Finanziell wird der FSV auch in dieser Saison gut dastehen und
auch sportlich wird wohl einiges von den Frankfurtern zu erwarten sein, auch wenn das Auftaktspiel
gegen Stuttgart in die Hose ging.
Fazit: ✔
1.FC Köln
Die Fakten:
Die Analyse:
Nach 5 Jahren erklärte Trainer CologneVDFB zum Saisonwechsel seinen Rücktritt vom Traineramt
des FC. Der Vorstand verpflichtete mit andinho einen neuen Erfolgscoach, der soeben mit Holstein
Kiel den Durchmarch von der 3. in die 1. Liga geschafft hatte und für den der FC genauso wie für
seinen Vorgänger eine Herzensangelegenheit ist. Die Geißböcke sind momentan wohl der finanziell
stärkste Verein der zweiten Liga sind und der neue Mann an der Seitenlinie nutzte die
wirtschaftliche Kraft des Vereins schon mit dem Einkauf der beiden Spitzenspieler dos Santos und
Løvenkrands. Erstligaspieler Mohammed Zidan verließ den Verein dagegen in Richtung Chemnitz,
dazu wird Adil Chihi auf jeden Fall transferiert, während die anderen Kaderbereinigungen eher
Trainer aus seiner Zeit an der Seitenlinie von Bayreuth. Der Umbau ist auch noch nicht
abgeschlossen, denn Ibisevic wird den Verein auf jeden Fall verlassen und damit den momentan
negativen Richtwert in deutlich positive Regionen verschieben und dazu das Saisonziel weiter
senken. Der weitere feststehende Abgang von Thekenkicker Sosinski fällt nicht weiter ins Gewicht.
Zusammen mit dem sehr positiven Saisonstart (6:0 Sieg beim Fastaufsteiger FSV Frankfurt) kann
man nur sagen: Hut ab, Samy!
Fazit: ✔
Plätze 3 bis 6 der 15. Saison

Die Fakten:
Kontostand: +1.748.430 | Richtwert: -88.200 |
FG Wert: 11 | Stadiongröße: 15.900 |
GI Wert: 119 (9., Oben Mitspielen) | Kadergröße: 20 |
Die Analyse:
Der FSV Vorstand konnte Erfolgstrainer Maginho von seinen zum Ende der letzten Saison
geäußerten Rücktrittsgedanken abbringen und so steht der erfahrene Coach auch in der neuen
Saison, mittlerweile seiner fünften, für den FSV an der Seitenlinie und das trotz der Enttäuschung
über den knapp in der Relegation verpassten Aufstieg. Finanziell steht im Moment eine leicht rote
Null als Richtwert zu Buche, aber das wird sich sicher durch weitere Transfers noch ändern. Bisher
stehen nur 5 Transfers für den FSV zu Buche während es über einen vergleichbaren Zeitraum der
letzten Saison schon 12 Transfers waren. Bisher stehen zwei Abgängen (Sako, für 1 Million zu
Großaspach, und Möllering, für € 500.000 zum VfR Mannheim) drei Zugänge gegenüber (Hohs,
Leverkusen, € 1 Ablöse, Stuckmann, Ingolstadt, € 55.000 Ablöse, Burki, Plauen € 1 Ablöse) mit
einem Transferüberschuss von zur Zeit € 1.444.998! Zudem stehen momentan vier weitere Spieler
des FSV auf der Transferliste (Streller, Porcello, Kellig und Prica). Ob sich für diese Spieler
Abnehmer finden bleibt abzuwarten, auch wenn die aufgerufenen Ablösesummen sich langsam
nach unten bewegen (die verlangte Ablösesumme für Streller fiel zum Beispiel während des
Schreibens dieses Beitrags um etwa €200.000, liegt aber immer noch €270.000 über dem
Einkaufspreis ...). Wenn die Erfahrung nicht trügt kann man durchaus mit weiteren Aktivitäten des
FSV am Transfermarkt rechnen. Finanziell wird der FSV auch in dieser Saison gut dastehen und
auch sportlich wird wohl einiges von den Frankfurtern zu erwarten sein, auch wenn das Auftaktspiel
gegen Stuttgart in die Hose ging.
Fazit: ✔

Die Fakten:
Kontostand: +9.441.287 | Richtwert: +2.152.500 |
FG Wert: 22 | Stadiongröße: 42.000 |
GI Wert: 121 (6., Aufstieg) | Kadergröße: 17 |
Die Analyse:
Nach 5 Jahren erklärte Trainer CologneVDFB zum Saisonwechsel seinen Rücktritt vom Traineramt
des FC. Der Vorstand verpflichtete mit andinho einen neuen Erfolgscoach, der soeben mit Holstein
Kiel den Durchmarch von der 3. in die 1. Liga geschafft hatte und für den der FC genauso wie für
seinen Vorgänger eine Herzensangelegenheit ist. Die Geißböcke sind momentan wohl der finanziell
stärkste Verein der zweiten Liga sind und der neue Mann an der Seitenlinie nutzte die
wirtschaftliche Kraft des Vereins schon mit dem Einkauf der beiden Spitzenspieler dos Santos und
Løvenkrands. Erstligaspieler Mohammed Zidan verließ den Verein dagegen in Richtung Chemnitz,
dazu wird Adil Chihi auf jeden Fall transferiert, während die anderen Kaderbereinigungen eher
unter die Kategorie „Kleinvieh" fallen. Durch die Kombination von geballter Finanzkraft und
exzellentem Trainer stehen die Signale in der Domstadt klar auf Aufstieg und das erste Ligaspiel
(5:2 gegen Ingolstadt) gab schon einen ersten Vorgeschmack auf den Rest der Saison.
Fazit: ✔✔✔
Arminia Bielefeld
Die Fakten:
Die Analyse:
Ein einziger Blick auf den finanziellen Saisonrichtwert von -€5.234.400 sollte genügen um bei
jedem und insbesondere bei den Verantwortlichen des Vereins (obwohl ich versucht bin eher von
den „Unverantwortlichen" des Vereins zu sprechen) alle Alarmglocken schrillen zu lassen! Hinzu
kommt, daß diese prekäre Lage erst seit der Öffnung des Transfermarkts vom Trainer selbst
verursacht wurde!
Der Verein verpflichtete binnen kurzer Zeit drei Spitzenspieler (Costa, Barzagli und Sam) zusätzlich
zu ter Stegen und Huntelaar und gab dafür satte 6,5 Millionen Euro aus. Wenn man sieht, daß
sowohl Barzagli als auch Costa schon ein relativ fortgeschrittenes Alter haben (beide 32) muss man
sich generell fragen, ob das Zahlen von Ablösesummen von 1 Mio (Costa) und 2 Mio (Barzagli)
wirklich wirtschaftlich gerechtfertigt war. Dafür wurden mit Timm Klose und Ryan Babel zwei relativ
junge und durchaus nicht schlechte Erstligaspieler für insgesamt Mio 2,25 Euro abgegeben. Die
negative Transferbilanz in dieser Saison beträgt bisher ca Mio -4,250 Euro und hat das vorher gut
gefüllte Bielefelder Konto stark belastet. Dazu kommen nun zusätzliche Gehaltszahlungen von €
2.601.000 im Vergleich zum Ende der letzten Saison, was beim nunmehr drittstärksten GI-Wert
(197) im gesamten VDFB (nur der BVB und Dresden haben einen größeren GI-Wert) nicht
verwundert.
Die Frage ist: Hat Trainer matzen einen „Masterplan", der sich sonst niemandem erschließt, oder
wurde hier das Finanzkonzept des VDFB nicht richtig verstanden? Bei 34 Siegen käme Bielefeld auf
€3.400.000 Siegprämien und käme mit der fälligen Meisterschaftsprämie von €1.500.000 auf
€4.900.000 Einnahmen, die zusammen mit dem momentanen Kontostand den negativen Richtwert
mehr als ausgleichen würden. Dazu könnten eventuelle Einnahmen aus dem Pokal kommen. Aber
auch wenn matzen in der letzten Saison gezeigt hat, daß er ein sehr guter FIFA Spieler ist, würde
hier sehr hoch gepokert und die finanzielle Existenz des Vereins aufs Spiel gesetzt, falls so
gerechnet worden wäre. Zudem wäre der finanzielle Spielraum in der Zukunft sehr gering. Bei
Bielefeld besteht dringendst Handlungsbedarf!
Fazit: ✖✖✖
TSV 1860 München
Die Fakten:
Die Analyse:
Die Münchner Löwen gehen mittlerweile in die fünfte Saison mit Trainer Pitbull, der zu den am
längsten im VDFB tätigen Trainern gehört (seit April 2002 dabei). Durch den Erstligaabstieg in
Saison 12 und inkonsistenten Ergebnissen in den beiden folgenden Spielzeiten war der FG Wert auf
9 gesunken und stieg erst durch den 6. Platz in der letzten Saison wieder auf 11 an. Trotzdem wird
das riesige Stadion selbst bei Spitzenspielen noch nicht einmal annähernd zur Hälfte gefüllt werden.
Traditionell wird in München in jedem Transfermarkt am Kader gebastelt und das war bisher auch
in dieser Saison nicht anders. Neben den Thekenkickern Mayer und Jungwirth kamen Zweitligastar
Christopher Schindler für die Innenverteidigung, die erstligareifen Stürmer Mladen Petric (von
Hannover) und Ewerthon (aus Hoffenheim) und soeben Erstligaflügelflitzer Shinji Okazaki vom SV
Wehen Wiesbaden, während die Zweitligastars Jan Polak und Tobias Werner an Plauen abgegeben
wurden. Zur Zeit stehen mit Pedro Geromel (Erstligaspieler, €1,4 Mio), Leonard Kweuke
(Zweitligastar, € 1.611.111) sowie dem Thekenkicker Dennis Vogler (€50.000) drei Löwenkicker auf
dem Transfermarkt, aber bisher fanden sich noch keine Abnehmer. Durch den Erwerb von Okazaki
wird der Verkauf anderer Erstligaspieler dringend erforderlich, denn das Barkapital ist fast
aufgebraucht, während man momentan einen negativen Richtwert von mehr als €-1.3 Millionen
aufweist. Es bleibt zu hoffen, daß dies nur eine Momentaufnahme bleibt, aber zur Zeit ist der
finanzielle Zustand des Vereins suboptimal.
Fazit: ✖
Plätze 7 bis 11 der 15. Saison
1. FSV Mainz 05
Die Fakten:
Die Analyse:
Die erste Saison nach dem Abstieg aus der ersten Liga endete für Mainz mit dem etwas
enttäuschenden 7. Platz und einem Verlust von weiteren zwei FG-Wert Punkten. Der erfreulich hohe
Kontostand von fast € 5 Mio ist zum Teil der Ablösesumme von € 2 Mio zu verdanken, die Bielefeld
bereit war für Spitzenspieler Barzagli zu überweisen. Trotz dieses Abgangs hat Mainz momentan
immer noch den fünfthöchsten GI-Wert in der 2. Liga und sollte somit um den Aufstieg mitspielen.
Falls das nicht gelingt droht ein weiterer Verlust in der Fanbeliebtheit, was die finanziellen
Gestaltungsmöglichkeiten in der Zukunft weiter einschränken würde. Eventuell wäre deshalb ein
weiterer Umbau des Kaders zur Absenkung des Saisonziels angebracht. Insgesamt zeigt der
Richtwert aber momentan eine schwarze Null für die aktuelle Saison an. Und Trainer Besiktas75
ist seit 2004 im Traineramt bei Mainz und hat genug Erfahrung um die Situation richtig einschätzen
zu können.
Fazit: ✔
1. FC Saarbrücken
Die Fakten:
Die Analyse:
Genau wie Mainz war Saarbrücken am Ende der 14. Saison aus der 1. Liga abgestiegen und musste
versuchen einen Spagat zwischen finanzieller Sanierung, und somit Kaderumbau, und sportlichem
Erfolg hinzubekommen. Man muss Trainer iceman191083 zugestehen, dass er diese Aufgabe mit
Bravour gemeistert hat. Zum Ende der Hinrunde war die Mannschaft zwar bis in die Nähe der
Abstiegszone abgerutscht, legte aber dann eine für die Stärke des Kaders fulminante Rückrunde hin
und schloss die Saison auf dem 8. Tabellenplatz ab, was einen Zugewinn von 2 FG Punkten brachte
und somit den finanziellen Handlungsspielraum erweiterte. Saarbrückens Transfertätigkeit in dieser
Saison hat den Umbau der Mannschaft weiter vorangetrieben. So wurde mit Wesley ein
Erstligaspieler für € 1 Mio an Darmstadt abgegeben und dafür der junge und aufstrebende
Zweitligastar Benjamin Woltmann vom Transferteam verpflichtet. Im Sturm wurde der 32-jährige
Benjamin Auer nach Meppen transferiert und durch den erst 22-jährigen und körperlich stärkeren
Peniel Mlapa vom VfR Mannheim ersetzt - ein Wechsel, der für FIFA 14 durchaus Sinn macht. Von
Tennis Borussia Berlin kam der Vetragsamateur Anton Shynder, ebenfalls ein für seine
Spielerklasse großer und kopfballstarker Stürmer. In der Abwehr wurde der Linksverteidiger
Andreas Schäfer (Zweitligaspieler, 30 Jahre, ging nach Buchbach) gegen den drei Jahre jüngeren
Zweitligastar Constant Djkapa (kam von Eintracht Frankfurt) ausgetauscht. Dazu verließ zuletzt
Zweitligastar Marco Caliguri den Verein in Richtung RB Leipzig. Zur Zeit hat Saarbrücken mit
Gjasula einen weiteren Zweitligastar auf dem Transfermarkt stehen, aber bisher hat sich noch kein
Abnehmer gefunden. Insgesamt ein absolut solide geführter Verein, der bisher sehr sinnvolle
Transfers getätigt hat. Bleibt nur die Aufgabe nun auch den sportlichen Teil ähnlich erfolgreich zu
gestalteten wie die Vereinsfinanzen.
Fazit: ✔✔✔
SC Verl
Die Fakten:
Die Analyse:
Der SC Verl wird mittlerweile im 8. Jahr von Topolino betreut, der die Ostwestfalen von der
Regionalliga Nord bis in die 2. Bundesliga geführt hat. In der Vorsaison war man lange auf den
ersten sechs Plätzen der 2. Liga positioniert, rutschte aber gegen Ende der Saison auf Platz 9 ab.
Verl bringt es aber Saison für Saison fertig mit einem eher durchschnittlichen Kader gute sportliche
Leistungen zu erbringen und steht dadurch auch wirtschaftlich solide da. Die bisherige
Transfertätigkeit beschränkte sich auf den Kauf zweier Außenbahnspieler mit Zweitligastar
Vunguidica (kam von Chemnitz) und Zweitligaspieler Karol (aus Plauen geholt). Dazu wurde
Amateur Dustin Heun ein Stürmer an TB Berlin abgegeben während mit ZDM Fejz Hodaj ebenfalls
ein Amateurspieler von Sparta Göttingen kam. Weitere Transfers sind zu erwarten, aber Topolino
wird dafür sorgen, daß Verl auch in dieser Saison finanziell in sicherem Fahrwasser bleibt.
Fazit: ✔
FC St. Pauli
Die Fakten:
Die Analyse:
Der FC St. Pauli war neben Mainz und Saarbrücken in der 14. Saison der dritte Absteiger aus der 1.
Bundesliga. Wie in Saarbrücken wurde damals mit Boll ein neuer Trainer verpflichtet, der den Kader
in der letzten Saison sehr erfolgreich für die 2. Liga umgebaut hat. Durch das Erreichen des 10.
Platzes konnte der FG-Wert von 24 gehalten werden (zusammen mit Bayer Leverkusen der höchste
der 2. Bundesliga) und so stehen die Kiezkicker finanziell exzellent da und haben zusammen mit
Köln und Saarbrücken die besten Finanzdaten der 2. Liga. Auf dem Transfermarkt war St. Pauli in
dieser Saison noch nicht aktiv, aber nach schon zwei Siegen ohne Gegentor scheint hier auch kein
unmittelbarer Bedarf an Verstärkungen zu bestehen.
Fazit: ✔✔✔
Hamburger SV
Die Fakten:
Die Analyse:
Trainer Schnabel betreut seinen HSV jetzt schon in der 11. Saison hintereinander, konnte aber das
sportliche Siechtum des Vereins nach dem Intermezzo in der 1. Bundesliga (13. VDFB Saison) nicht
in den Griff bekommen und das obwohl sich der HSV den vom GI-Wert drittstärksten Kader der 2.
Bundesliga leistet. Dies war nur durch das gut gefüllte Konto möglich, aber die Rücklagen
schrumpfen von Jahr zu Jahr und langsam geht es ans Eingemachte. Einen größeren negativen
Richtwert hat momentan nur Arminia Bielefeld. Aufgrund der Diskrepanz zwischen Saisonziel und
erbrachter Leistung schrumpfte die Fanbeliebtheit auf einen FG-Wert von mittlerweile nur noch 12,
wodurch das Stadion selbst beim Lokalderby gegen St. Pauli nur knapp über die Hälfte gefüllt sein
wird. Mit Ruud van Nistelrooy ging zudem einer der Toptorjäger der Hanseaten in den Ruhestand.
Für diese und eventuell die nächste Saison wir das Guthaben auf dem Konto den Verein über
Wasser halten, aber es wäre sicher einfacher, wenn eine Kadererneuerung und die damit
einhergehende finanzielle Sanierung sobald wie möglich in die Wege geleitet würde.
Fazit: ✔
Plätze 12 bis 15 der 15. Saison
FC Schönberg 95
Die Fakten:
Die Analyse:
Auch in der vierten vollen Saison auf der Schönberger Bank versucht Trainer TotoTorro aus den
begrenzten Mitteln das Beste zu machen. Bisher konnte der FG-Wert in jeder Spielzeit mit diesem
Trainer gesteigert werden, aber für die kommende Saison rechnen viele Experten mit dem Abstieg
des Vereins aus der 2. Bundesliga. Finanziell ist Schönberg zwar nicht auf Rosen gebettet, wird
aber wohl am Ende der Saison positive Zahlen schreiben. Bisher gab es nur zwei Transferzugänge:
Stefan Wollermann (Erstligaspieler) kam für €1 aus Mönchengladbach für die linke Seite und für die
Innenverteidigung wurde der Zweitligaspieler Martin Latka für €559.877 verpflichtet. Gründe für
Latkas Verpflichtung war zum einen seine Körpergröße und Robustheit, die den jetzigen
Schönberger Innenverteidigern etwas fehlt, zum anderen die Tatsache, daß Thorsten Judt seine
letzte Saison spielt und somit für die nächste Saison auf jeden Fall ersetzt werden muß. Der
momentane GI-Wert ist sicher zu hoch für das Ziel des Vereins, welches nur Nichtabstieg heißen
kann (auch wenn der Trainer in der Kabine schon mal scherzhaft von „Vermeidung des Aufstiegs"
als realistisches Saisonziel spricht). Insofern ist damit zu rechnen, daß Schönberg später in der
Hinrunde noch Spieler abgeben wird.
Fazit: ✔
SSV Jahn Regensburg
Die Fakten:
Die Analyse:
Der SSV Jahn Regensburg hatte in den letzten Jahren mit häufigen Trainerwechseln zu kämpfen
und auch zu Beginn dieser Saison steht mit Piskopat ein neuer Mann an der Seitenlinie. Finanziell
steht Regensburg momentan solide da und es bleibt zu hoffen, daß der neue Trainer seine
Lektionen aus dem Kapitel Hoffenheim gelernt hat. Die bisherigen Transfers (Zugänge: Sezer
(Amateur), Weimer (Thekenfussballer), de la Cuesta (Zweitligastar), Cisse (Thekenfussballer);
Abgänge: Diaz (Zweitligastar), Banushi (Zweitligastar)) lassen das Beste hoffen und der Start in die
neue Saison ist mit einem Sieg gegen Cottbus ebenfalls geglückt.
Fazit: ✔
VfB Lübeck
Die Fakten:
Die Analyse:
Trainer OMO72 übernahm den Verein in der letzten Saison kurz vor Ende der Hinrunde und konnte
Fazit: ✔✔✔

Die Fakten:
Kontostand: +1.407.914 | Richtwert: -5.234.400 |
FG Wert: 20 | Stadiongröße: 34.500 |
GI Wert: 197 (1., Zweitligameisterschaft) | Kadergröße: 20 |
Die Analyse:
Ein einziger Blick auf den finanziellen Saisonrichtwert von -€5.234.400 sollte genügen um bei
jedem und insbesondere bei den Verantwortlichen des Vereins (obwohl ich versucht bin eher von
den „Unverantwortlichen" des Vereins zu sprechen) alle Alarmglocken schrillen zu lassen! Hinzu
kommt, daß diese prekäre Lage erst seit der Öffnung des Transfermarkts vom Trainer selbst
verursacht wurde!
Der Verein verpflichtete binnen kurzer Zeit drei Spitzenspieler (Costa, Barzagli und Sam) zusätzlich
zu ter Stegen und Huntelaar und gab dafür satte 6,5 Millionen Euro aus. Wenn man sieht, daß
sowohl Barzagli als auch Costa schon ein relativ fortgeschrittenes Alter haben (beide 32) muss man
sich generell fragen, ob das Zahlen von Ablösesummen von 1 Mio (Costa) und 2 Mio (Barzagli)
wirklich wirtschaftlich gerechtfertigt war. Dafür wurden mit Timm Klose und Ryan Babel zwei relativ
junge und durchaus nicht schlechte Erstligaspieler für insgesamt Mio 2,25 Euro abgegeben. Die
negative Transferbilanz in dieser Saison beträgt bisher ca Mio -4,250 Euro und hat das vorher gut
gefüllte Bielefelder Konto stark belastet. Dazu kommen nun zusätzliche Gehaltszahlungen von €
2.601.000 im Vergleich zum Ende der letzten Saison, was beim nunmehr drittstärksten GI-Wert
(197) im gesamten VDFB (nur der BVB und Dresden haben einen größeren GI-Wert) nicht
verwundert.
Die Frage ist: Hat Trainer matzen einen „Masterplan", der sich sonst niemandem erschließt, oder
wurde hier das Finanzkonzept des VDFB nicht richtig verstanden? Bei 34 Siegen käme Bielefeld auf
€3.400.000 Siegprämien und käme mit der fälligen Meisterschaftsprämie von €1.500.000 auf
€4.900.000 Einnahmen, die zusammen mit dem momentanen Kontostand den negativen Richtwert
mehr als ausgleichen würden. Dazu könnten eventuelle Einnahmen aus dem Pokal kommen. Aber
auch wenn matzen in der letzten Saison gezeigt hat, daß er ein sehr guter FIFA Spieler ist, würde
hier sehr hoch gepokert und die finanzielle Existenz des Vereins aufs Spiel gesetzt, falls so
gerechnet worden wäre. Zudem wäre der finanzielle Spielraum in der Zukunft sehr gering. Bei
Bielefeld besteht dringendst Handlungsbedarf!
Fazit: ✖✖✖

Die Fakten:
Kontostand: +142.707 | Richtwert: -1.301.700 |
FG Wert: 11 | Stadiongröße: 63.000 |
GI Wert: 135 (4., Aufstieg) | Kadergröße: 20 |
Die Analyse:
Die Münchner Löwen gehen mittlerweile in die fünfte Saison mit Trainer Pitbull, der zu den am
längsten im VDFB tätigen Trainern gehört (seit April 2002 dabei). Durch den Erstligaabstieg in
Saison 12 und inkonsistenten Ergebnissen in den beiden folgenden Spielzeiten war der FG Wert auf
9 gesunken und stieg erst durch den 6. Platz in der letzten Saison wieder auf 11 an. Trotzdem wird
das riesige Stadion selbst bei Spitzenspielen noch nicht einmal annähernd zur Hälfte gefüllt werden.
Traditionell wird in München in jedem Transfermarkt am Kader gebastelt und das war bisher auch
in dieser Saison nicht anders. Neben den Thekenkickern Mayer und Jungwirth kamen Zweitligastar
Christopher Schindler für die Innenverteidigung, die erstligareifen Stürmer Mladen Petric (von
Hannover) und Ewerthon (aus Hoffenheim) und soeben Erstligaflügelflitzer Shinji Okazaki vom SV
Wehen Wiesbaden, während die Zweitligastars Jan Polak und Tobias Werner an Plauen abgegeben
wurden. Zur Zeit stehen mit Pedro Geromel (Erstligaspieler, €1,4 Mio), Leonard Kweuke
(Zweitligastar, € 1.611.111) sowie dem Thekenkicker Dennis Vogler (€50.000) drei Löwenkicker auf
dem Transfermarkt, aber bisher fanden sich noch keine Abnehmer. Durch den Erwerb von Okazaki
wird der Verkauf anderer Erstligaspieler dringend erforderlich, denn das Barkapital ist fast
aufgebraucht, während man momentan einen negativen Richtwert von mehr als €-1.3 Millionen
aufweist. Es bleibt zu hoffen, daß dies nur eine Momentaufnahme bleibt, aber zur Zeit ist der
finanzielle Zustand des Vereins suboptimal.
Fazit: ✖
Plätze 7 bis 11 der 15. Saison

Die Fakten:
Kontostand: +4.986.696 | Richtwert: +81.600 |
FG Wert: 17 | Stadiongröße: 34.000 |
GI Wert: 123 (5., Aufstieg) | Kadergröße: 16 |
Die Analyse:
Die erste Saison nach dem Abstieg aus der ersten Liga endete für Mainz mit dem etwas
enttäuschenden 7. Platz und einem Verlust von weiteren zwei FG-Wert Punkten. Der erfreulich hohe
Kontostand von fast € 5 Mio ist zum Teil der Ablösesumme von € 2 Mio zu verdanken, die Bielefeld
bereit war für Spitzenspieler Barzagli zu überweisen. Trotz dieses Abgangs hat Mainz momentan
immer noch den fünfthöchsten GI-Wert in der 2. Liga und sollte somit um den Aufstieg mitspielen.
Falls das nicht gelingt droht ein weiterer Verlust in der Fanbeliebtheit, was die finanziellen
Gestaltungsmöglichkeiten in der Zukunft weiter einschränken würde. Eventuell wäre deshalb ein
weiterer Umbau des Kaders zur Absenkung des Saisonziels angebracht. Insgesamt zeigt der
Richtwert aber momentan eine schwarze Null für die aktuelle Saison an. Und Trainer Besiktas75
ist seit 2004 im Traineramt bei Mainz und hat genug Erfahrung um die Situation richtig einschätzen
zu können.
Fazit: ✔

Die Fakten:
Kontostand: +1.755.043 | Richtwert: +4.087.800 |
FG Wert: 20 | Stadiongröße: 40.700 |
GI Wert: 96 (17., Klassenerhalt) | Kadergröße: 18 |
Die Analyse:
Genau wie Mainz war Saarbrücken am Ende der 14. Saison aus der 1. Liga abgestiegen und musste
versuchen einen Spagat zwischen finanzieller Sanierung, und somit Kaderumbau, und sportlichem
Erfolg hinzubekommen. Man muss Trainer iceman191083 zugestehen, dass er diese Aufgabe mit
Bravour gemeistert hat. Zum Ende der Hinrunde war die Mannschaft zwar bis in die Nähe der
Abstiegszone abgerutscht, legte aber dann eine für die Stärke des Kaders fulminante Rückrunde hin
und schloss die Saison auf dem 8. Tabellenplatz ab, was einen Zugewinn von 2 FG Punkten brachte
und somit den finanziellen Handlungsspielraum erweiterte. Saarbrückens Transfertätigkeit in dieser
Saison hat den Umbau der Mannschaft weiter vorangetrieben. So wurde mit Wesley ein
Erstligaspieler für € 1 Mio an Darmstadt abgegeben und dafür der junge und aufstrebende
Zweitligastar Benjamin Woltmann vom Transferteam verpflichtet. Im Sturm wurde der 32-jährige
Benjamin Auer nach Meppen transferiert und durch den erst 22-jährigen und körperlich stärkeren
Peniel Mlapa vom VfR Mannheim ersetzt - ein Wechsel, der für FIFA 14 durchaus Sinn macht. Von
Tennis Borussia Berlin kam der Vetragsamateur Anton Shynder, ebenfalls ein für seine
Spielerklasse großer und kopfballstarker Stürmer. In der Abwehr wurde der Linksverteidiger
Andreas Schäfer (Zweitligaspieler, 30 Jahre, ging nach Buchbach) gegen den drei Jahre jüngeren
Zweitligastar Constant Djkapa (kam von Eintracht Frankfurt) ausgetauscht. Dazu verließ zuletzt
Zweitligastar Marco Caliguri den Verein in Richtung RB Leipzig. Zur Zeit hat Saarbrücken mit
Gjasula einen weiteren Zweitligastar auf dem Transfermarkt stehen, aber bisher hat sich noch kein
Abnehmer gefunden. Insgesamt ein absolut solide geführter Verein, der bisher sehr sinnvolle
Transfers getätigt hat. Bleibt nur die Aufgabe nun auch den sportlichen Teil ähnlich erfolgreich zu
gestalteten wie die Vereinsfinanzen.
Fazit: ✔✔✔

Die Fakten:
Kontostand: +1.411.330 | Richtwert: +132.000 |
FG Wert: 13 | Stadiongröße: 20.000 |
GI Wert: 121 (8., Oben mitspielen) | Kadergröße: 20 |
Die Analyse:
Der SC Verl wird mittlerweile im 8. Jahr von Topolino betreut, der die Ostwestfalen von der
Regionalliga Nord bis in die 2. Bundesliga geführt hat. In der Vorsaison war man lange auf den
ersten sechs Plätzen der 2. Liga positioniert, rutschte aber gegen Ende der Saison auf Platz 9 ab.
Verl bringt es aber Saison für Saison fertig mit einem eher durchschnittlichen Kader gute sportliche
Leistungen zu erbringen und steht dadurch auch wirtschaftlich solide da. Die bisherige
Transfertätigkeit beschränkte sich auf den Kauf zweier Außenbahnspieler mit Zweitligastar
Vunguidica (kam von Chemnitz) und Zweitligaspieler Karol (aus Plauen geholt). Dazu wurde
Amateur Dustin Heun ein Stürmer an TB Berlin abgegeben während mit ZDM Fejz Hodaj ebenfalls
ein Amateurspieler von Sparta Göttingen kam. Weitere Transfers sind zu erwarten, aber Topolino
wird dafür sorgen, daß Verl auch in dieser Saison finanziell in sicherem Fahrwasser bleibt.
Fazit: ✔

Die Fakten:
Kontostand: +4.711.094 | Richtwert: +3.190.500 |
FG Wert: 24 | Stadiongröße: 30.000 |
GI Wert: 105 (13., Mittelfeldplatz) | Kadergröße: 16 |
Die Analyse:
Der FC St. Pauli war neben Mainz und Saarbrücken in der 14. Saison der dritte Absteiger aus der 1.
Bundesliga. Wie in Saarbrücken wurde damals mit Boll ein neuer Trainer verpflichtet, der den Kader
in der letzten Saison sehr erfolgreich für die 2. Liga umgebaut hat. Durch das Erreichen des 10.
Platzes konnte der FG-Wert von 24 gehalten werden (zusammen mit Bayer Leverkusen der höchste
der 2. Bundesliga) und so stehen die Kiezkicker finanziell exzellent da und haben zusammen mit
Köln und Saarbrücken die besten Finanzdaten der 2. Liga. Auf dem Transfermarkt war St. Pauli in
dieser Saison noch nicht aktiv, aber nach schon zwei Siegen ohne Gegentor scheint hier auch kein
unmittelbarer Bedarf an Verstärkungen zu bestehen.
Fazit: ✔✔✔

Die Fakten:
Kontostand: +4.520.060 | Richtwert: -2.229.000 |
FG Wert: 12 | Stadiongröße: 55.000 |
GI Wert: 148 (3., Zweitligameisterschaft) | Kadergröße: 16 |
Die Analyse:
Trainer Schnabel betreut seinen HSV jetzt schon in der 11. Saison hintereinander, konnte aber das
sportliche Siechtum des Vereins nach dem Intermezzo in der 1. Bundesliga (13. VDFB Saison) nicht
in den Griff bekommen und das obwohl sich der HSV den vom GI-Wert drittstärksten Kader der 2.
Bundesliga leistet. Dies war nur durch das gut gefüllte Konto möglich, aber die Rücklagen
schrumpfen von Jahr zu Jahr und langsam geht es ans Eingemachte. Einen größeren negativen
Richtwert hat momentan nur Arminia Bielefeld. Aufgrund der Diskrepanz zwischen Saisonziel und
erbrachter Leistung schrumpfte die Fanbeliebtheit auf einen FG-Wert von mittlerweile nur noch 12,
wodurch das Stadion selbst beim Lokalderby gegen St. Pauli nur knapp über die Hälfte gefüllt sein
wird. Mit Ruud van Nistelrooy ging zudem einer der Toptorjäger der Hanseaten in den Ruhestand.
Für diese und eventuell die nächste Saison wir das Guthaben auf dem Konto den Verein über
Wasser halten, aber es wäre sicher einfacher, wenn eine Kadererneuerung und die damit
einhergehende finanzielle Sanierung sobald wie möglich in die Wege geleitet würde.
Fazit: ✔
Plätze 12 bis 15 der 15. Saison

Die Fakten:
Kontostand: +340.209 | Richtwert: +108.000 |
FG Wert: 12 | Stadiongröße: 17.700 |
GI Wert: 112 (10., Einstelliger Tabellenplatz) | Kadergröße: 18 |
Die Analyse:
Auch in der vierten vollen Saison auf der Schönberger Bank versucht Trainer TotoTorro aus den
begrenzten Mitteln das Beste zu machen. Bisher konnte der FG-Wert in jeder Spielzeit mit diesem
Trainer gesteigert werden, aber für die kommende Saison rechnen viele Experten mit dem Abstieg
des Vereins aus der 2. Bundesliga. Finanziell ist Schönberg zwar nicht auf Rosen gebettet, wird
aber wohl am Ende der Saison positive Zahlen schreiben. Bisher gab es nur zwei Transferzugänge:
Stefan Wollermann (Erstligaspieler) kam für €1 aus Mönchengladbach für die linke Seite und für die
Innenverteidigung wurde der Zweitligaspieler Martin Latka für €559.877 verpflichtet. Gründe für
Latkas Verpflichtung war zum einen seine Körpergröße und Robustheit, die den jetzigen
Schönberger Innenverteidigern etwas fehlt, zum anderen die Tatsache, daß Thorsten Judt seine
letzte Saison spielt und somit für die nächste Saison auf jeden Fall ersetzt werden muß. Der
momentane GI-Wert ist sicher zu hoch für das Ziel des Vereins, welches nur Nichtabstieg heißen
kann (auch wenn der Trainer in der Kabine schon mal scherzhaft von „Vermeidung des Aufstiegs"
als realistisches Saisonziel spricht). Insofern ist damit zu rechnen, daß Schönberg später in der
Hinrunde noch Spieler abgeben wird.
Fazit: ✔

Die Fakten:
Kontostand: +597.429 | Richtwert: +617.100 |
FG Wert: 12 | Stadiongröße: 19.000 |
GI Wert: 97 (16., Klassenerhalt) | Kadergröße: 18 |
Die Analyse:
Der SSV Jahn Regensburg hatte in den letzten Jahren mit häufigen Trainerwechseln zu kämpfen
und auch zu Beginn dieser Saison steht mit Piskopat ein neuer Mann an der Seitenlinie. Finanziell
steht Regensburg momentan solide da und es bleibt zu hoffen, daß der neue Trainer seine
Lektionen aus dem Kapitel Hoffenheim gelernt hat. Die bisherigen Transfers (Zugänge: Sezer
(Amateur), Weimer (Thekenfussballer), de la Cuesta (Zweitligastar), Cisse (Thekenfussballer);
Abgänge: Diaz (Zweitligastar), Banushi (Zweitligastar)) lassen das Beste hoffen und der Start in die
neue Saison ist mit einem Sieg gegen Cottbus ebenfalls geglückt.
Fazit: ✔

Die Fakten:
Kontostand: +487.969 | Richtwert: -170.100 |
FG Wert: 13 | Stadiongröße: 20.100 |
GI Wert: 121 (7., Oben mitspielen) | Kadergröße: 17 |
Die Analyse:
Trainer OMO72 übernahm den Verein in der letzten Saison kurz vor Ende der Hinrunde und konnte
in einem Herzschlagfinale den Abstieg gerade noch abwenden und den 14. Platz erreichen. Bisher
wurde mit van der Gun ein Zweitligaspieler in den Ruhestand geschickt und dafür mit Timo Gebhart
ein Erstligaspieler verpflichtet. Wie die Saison sportlich laufen wird muss man nach den beiden
Auftaktniederlagen erst noch abwarten. Nimmt man den negativen Richtwert und das relativ hohe
Auftaktniederlagen erst noch abwarten. Nimmt man den negativen Richtwert und das relativ hohe
Saisonziel als Grundlage für die Planung, sollte hier am Kader vielleicht doch noch etwas gefeilt
werden, damit der FG-Wert in der Zukunft nicht noch weiter sinkt. Dies scheint auch der
Vereinsführung bewusst zu sein, denn momentan wird der Erstligaspieler Borja für € 1 auf dem
Transfermarkt angeboten, hat aber noch keinen Abnehmer gefunden. Für diese Saison ist Lübeck
finanziell gesichert, falls keine „wilden" Transfers getätigt werden.
Fazit: ✔
FC Ingolstadt 04
Die Fakten:
Die Analyse:
Eine Finanzprognose für den FC Ingolstadt unter Trainer Senf während des geöffneten
Transfermarkts zu erstellen kann manchmal in etwa so schwierig sein wie die Tropfen in einem
Wasserfall zu zählen. Man muss allerdings sagen, daß die Schanzer diesmal mit bisher nur 8
Transfers erstaunlich zurückhaltend agieren. Einzig wirklich nennenswerter Zugang bis jetzt war der
Zweitligastar Pavel Fort, der für €315.000 aus Nürnberg kam. Dazu kommen zwei Amateure
(Hauswald und Pavlovic) sowie ein Thekenfussballer (Ledesma). Dagegen stehen die Abgänge von
Guela (Zweitligaspieler, Stuttgart), Nicht (Zweitligaspieler, Kaiserslautern), Ujma
(Vertragsamateur, Wuppertal) und Stuckmann (Amateur, FSV Frankfurt). Der bis dato erzielte
Transferüberschuß beträgt grob € 1 Mio. Momentan bietet Ingolstadt Jurado und Mavraj auf dem
Transfermarkt an, aber beide fanden bisher keine Abnehmer. Finanziell steht zur Zeit eine schwarze
Null beim Richtwert, aber die Erfahrung lehrt, daß diese Zahl sich sicher noch in die eine oder
andere Richtung ändern wird. Da Senf ein erfahrener VDFB Trainer ist, wird Ingolstadt wohl auch in
dieser Saison am Ende finanziell im Plus stehen. Auf lange Sicht sollte vielleicht ein weiterer Ausbau
des Stadions in Angriff genommen werden.
Fazit: ✔
Zusammenfassung:
Nur ein Verein (Arminia Bielefeld) scheint momentan akut von Insolvenz bedroht. Die Lage beim
TSV 1860 München ist zur Zeit auch nicht rosig, aber auf Grund der Erfahrung des Trainers mit
dem VDFB Finanzsystem ist das wohl nur eine Momentaufnahme und wird in naher Zukunft
bereinigt werden.
werden, damit der FG-Wert in der Zukunft nicht noch weiter sinkt. Dies scheint auch der
Vereinsführung bewusst zu sein, denn momentan wird der Erstligaspieler Borja für € 1 auf dem
Transfermarkt angeboten, hat aber noch keinen Abnehmer gefunden. Für diese Saison ist Lübeck
finanziell gesichert, falls keine „wilden" Transfers getätigt werden.
Fazit: ✔

Die Fakten:
Kontostand: +1.178.701 | Richtwert: +21.900 |
FG Wert: 11 | Stadiongröße: 13.300 |
GI Wert: 101 (15., Mittelfeldplatz) | Kadergröße: 19 |
Die Analyse:
Eine Finanzprognose für den FC Ingolstadt unter Trainer Senf während des geöffneten
Transfermarkts zu erstellen kann manchmal in etwa so schwierig sein wie die Tropfen in einem
Wasserfall zu zählen. Man muss allerdings sagen, daß die Schanzer diesmal mit bisher nur 8
Transfers erstaunlich zurückhaltend agieren. Einzig wirklich nennenswerter Zugang bis jetzt war der
Zweitligastar Pavel Fort, der für €315.000 aus Nürnberg kam. Dazu kommen zwei Amateure
(Hauswald und Pavlovic) sowie ein Thekenfussballer (Ledesma). Dagegen stehen die Abgänge von
Guela (Zweitligaspieler, Stuttgart), Nicht (Zweitligaspieler, Kaiserslautern), Ujma
(Vertragsamateur, Wuppertal) und Stuckmann (Amateur, FSV Frankfurt). Der bis dato erzielte
Transferüberschuß beträgt grob € 1 Mio. Momentan bietet Ingolstadt Jurado und Mavraj auf dem
Transfermarkt an, aber beide fanden bisher keine Abnehmer. Finanziell steht zur Zeit eine schwarze
Null beim Richtwert, aber die Erfahrung lehrt, daß diese Zahl sich sicher noch in die eine oder
andere Richtung ändern wird. Da Senf ein erfahrener VDFB Trainer ist, wird Ingolstadt wohl auch in
dieser Saison am Ende finanziell im Plus stehen. Auf lange Sicht sollte vielleicht ein weiterer Ausbau
des Stadions in Angriff genommen werden.
Fazit: ✔
Zusammenfassung:
Nur ein Verein (Arminia Bielefeld) scheint momentan akut von Insolvenz bedroht. Die Lage beim
TSV 1860 München ist zur Zeit auch nicht rosig, aber auf Grund der Erfahrung des Trainers mit
dem VDFB Finanzsystem ist das wohl nur eine Momentaufnahme und wird in naher Zukunft
bereinigt werden.