![]() |
Dienstag, 13. November 2012 |
Saisonvorbereitung läuft auf Hochtouren! Die erste Erstligasaison der Vereinsgeschichte soll für den SV Wehen Wiesbaden natürlich nicht ein einmaliges Abenteuer bleiben, sondern Trainer deCoo versucht den Verein dauerhaft in der Beletage des VDFB zu etablieren. Mit dem viertkleinsten FG-Wert (16) und dem zweitkleinsten Stadion (19.000) wird dieser Kraftakt angegangen.Um wettbewerbsfähiger zu sein, wird im Laufe der Hinrunde die Meisterschaftsprämie (2 Millionen Euro) größtenteils in den Stadionausbau fließen, sodass die Brita-Arena mindestens 20.000 Plätze haben wird. Ob der Ausbau noch weiter voranschreitet, hängt von den notwendigen Transfers sowie dem Abschneiden nach 10 Spieltagen ab. Derzeit befindet sich die Mannschaft im Trainingslager und testet diverse Probespieler aus. TransfergerüchteGerüchten zur Folge wird erneut die halbe Mannschaft umgekrempelt und verstärkt. Bis auf wenige Ausnahmen (Perthel, Herzig, Diarra und Dourandi gelten als unantastbar) scheinen alle Spieler befürchten zu müssen ausgetauscht zu werden. Mit einem postiven Richtwert von knapp 2 Millionen Euro ist hierfür auch viel Luft vorhanden. Bereits klar ist, dass Daniel Brink den Verein verlassen und ein neuer Torwart gesucht wird. Auch Carlos Grossmüller darf sich nach einem neuen Team umsehen, da er unentschuldigt verspätet aus seinem Heimaturlaub in Uruguay ins Trainingslager gereist war. Spieltage der Hinrunde terminiert Sofern es nach Expertenmeinungen geht, wird der gesamte Saisonverlauf des SVWW sehr ausgewogen sein, denn die Mannschaft wird stets auf Teams aus verschiedenen Tabellenregionen treffen. So beginnt die Saison gleich auswärts beim Mitaufsteiger aus Reutlingen. Anschließend folgen die Spiele gegen beide Berliner Mannschaften, welche jeweils einen neuen Trainer haben.Absolute Highlights stellen die Heimspiele gegen Borussia Dortmund und gegen Bayern München in der Hinrunde da. Erst in der Rückrunde sind die Meisterschaftskandidaten aus Duisburg und Frankfurt zu Gast. Bereits jetzt sind alle Heimspiele in der gesamten Saison in der Brita-Arena ausverkauft! Selbst bei einem maximalen Ausbau auf 20.700 wären sämtliche Plätze belegt. Die ganze hessische Hauptstadt sind schon gespannt auf den Erstligafußball und auf das langersehnte Hessen-Derby gegen Eintracht Frankfurt. |

Die erste Erstligasaison der Vereinsgeschichte soll für den SV Wehen Wiesbaden natürlich nicht ein einmaliges Abenteuer bleiben, sondern Trainer deCoo versucht den Verein dauerhaft in der Beletage des VDFB zu etablieren. Mit dem viertkleinsten FG-Wert (16) und dem zweitkleinsten Stadion (19.000) wird dieser Kraftakt angegangen.
Sofern es nach Expertenmeinungen geht, wird der gesamte Saisonverlauf des SVWW sehr ausgewogen sein, denn die Mannschaft wird stets auf Teams aus verschiedenen Tabellenregionen treffen. So beginnt die Saison gleich auswärts beim Mitaufsteiger aus Reutlingen. Anschließend folgen die Spiele gegen beide Berliner Mannschaften, welche jeweils einen neuen Trainer haben.
Der eigentlich bereits aussortierte Carlos Grossmüller (fehlte unentschuldigt nach seinem Heimaturlaub zum Trainingsauftakt) kam noch einmal auf seinen Trainer deCoo zu und sprach sich mit ihm aus.
Als Wiedergutmachung für sein Zuspätkommen einigte sich Carlos Grossmüller mit Trainer deCoo den Weihnachtsmann für die Kinder von Dennis Dourandi spielen. "Das hat mir sehr viel Freude bereitet in die glücklichen Gesichter seiner Kinder zu schauen" äußerte sich Grossmüller dazu.
Vinicius wechselt mit sofortiger Wirkung von Zweitliga-Absteiger Schalke 04 nach Wiesbaden. Für den 32-jährigen Innenverteidiger musste der Aufsteiger die Geldbörse weit aufmachen, denn die Ablösesumme betrug gute 1,2 Millionen Euro. Mit im Rennen um die Gunst des Defensivspezialisten buhlte auch Mitaufsteiger SSV Reutlingen. Am Ende entschied sich der Brasilianer allerdings für den SV Wehen Wiesbaden und erhält zunächst einen Einjahresvertrag.
Nach zwei Unentschieden gegen Hertha BSC und SSV Reutlingen ging es für die Mannschaft des SV Wehen Wiesbaden für 3 Wochen nach Peru, um den Akku für die schwere Spielzeit aufzuladen und einen Konditionsvorteil durch die Höhenluft zu erlangen.
Bedingt durch das Trainingslager verschoben sich einige Partien, welche allesamt kurz nach der Ankunft absolviert worden sind. Spielerisch lief dabei nicht viel zusammen und es hagelte neben einem Unentschieden (Union Berlin) drei Niederlagen (SC Paderborn, RW Ahlen und Borussia Dortmund).
Mit Marko Arnautovic wurde heute der nächste Neuzugang verpflichtet. Der österreichische Nationalspieler mit der Trikotnummer 7 kommt für 1 Million Euro von Ligakonkurrent Bayern München und soll nun in der hessischen Hauptstadt auf Torejagd gehen.
Nach dem Ende der Hinrunde steht der SV Wehen Wiesbaden mit 23 Punkten auf dem 9. Tabellenplatz und bewegt sich im Mittelmaß der Tabelle. Dabei wurde die Zielsetzung von 20 Punkten zur Frühlingspause überschritten, sodass der Verein fernab aller Abstiegssorgen scheint.
Auch in der Transferphase der 15. Saison wurde der SV Wehen Wiesbaden wiederholt Transferkönig mit 61 getätigten Transfers im VDFB. 27 Abgänge stehen dabei 34 Neuzugängen gegenüber. Daraus resultiert ein Transferüberschuss von 2.027.637 Euro.
Die Brita-Arena wächst und wächst! Auch in dieser Saison wurden bereits 18 Umbaustufen getätigt. Nun wurden weitere 16 eingereicht. Darüber hinaus erfolgt nach der Saison ein Ausbau um weitere 14 Stufen, sodass die Gesamtkapazität zum Saisonbeginn der 16. Saison 23.800 Plätze betragen wird. Dafür werden insgesamt 5.320.000 Euro allein in dieser Saison in das Stadion investiert.
Leider wurde die erste Hälfte der Rückrunde dermaßen in den Sand gesetzt, sodass der SVWW sogar zeitweise in den Abstiegsstrudel hineingeraten war. Aus deren ersten 8 Spielen konnten lediglich 4 mickrige Pünktchen eingefahren werden, weshlab man mit Abstand die schlechteste Rückrundenmannschaft bis dato darstellte. Der Sieg gegen Dynamo Dresden sollte schließlich der Brustlöser sein und es folgte eine starke Restsaison als befreit aufgespielt werden konnte. 19 Punkte aus 9 Spielen bedeutet einen Punkteschnitt von 2,1 pro Spiel. Mit etwas mehr Konstanz wäre schließlich der zur Winterpause angestrebte 8. Rang drin gewesen, aber dieser lag letztendlich in weiter Ferne.
Bei der Kaderplanung ging man in Vorkasse und kalkuliert nun mit einem negativen Richtwert von 872.100 Euro, der durch eingenomme Siegprämien aufgefangen werden soll. Eine Entwicklung ist daher nur bei sportlichem Erfolg möglich. Erst bei einer Stadionkapazität von 27.100 Zuschauern ließe sich dies auffangen, was bei Ausbaukosten in Höhe von 3,96 Millionen Euro in einer Saison schwierig zu stemmen sein dürfte. Somit ist es geplant innerhalb von 2 Jahren auf einen grünen Zweig zu kommen. In 3 Jahren sollen die 30.000 dann erreicht werden. Für all das ist der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga natürlich Voraussetzung.
Nachdem der SV Wehen Wiesbaden seinen Kader aufgeräumt und 8 Spieler innerhalb von 8 Tagen verkauft hatte, konnte durch die eingenommen Ablösesummen in Höhe von über 1,2 Millionen Euro Tranquillo Barnetta von Drittligist Borussia Mönchengladbach für 1 Million Euro verpflichtet werden.
Neues Jahr - neuer Spieler! So heißt es beim SV Wehen Wiesbaden, der soeben die Verpflichtung von Theodor Gebre Selassie perfekt machen konnte. "Theo" kommt von Zweitligaabsteiger Kickers Offenbach für eine Ablösesumme mit Schnapszahlcharakter: 1.111.111 Euro. Der tschechische Nationalspieler erhält üblicherweise einen Einjahresvertrag und wird ab sofort mit der Trikotnummer 2 auflaufen.
11 Spieltage, also rund ein Drittel der Saison, sind absolviert und die Redaktion möchte an dieser Stelle ein erstes Zwischenfazit über die bisherige Saison ziehen.
Am 5. Spieltag kam es zur erneuten Ernüchterung als das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg durch einen umstrittenen Elfmeter mit 0:1 verloren ging, obwohl man die Partie durchweg dominierte, das Tor einfach nicht fallen wollte und keine gegnerischen Chancen zuließ. Erst der Überraschungssieg in Dresden sollte die Initialzündung für eine bisher starke Saison sein.
Anders als in den vorangegangenen Jahren gewohnt, war der SV Wehen Wiesbaden nicht dazu gezwungen sehr aktiv auf dem Transfermarkt agieren zu müssen. Die Liga wurde nicht mehr gewechselt - man war schließlich in der Beletage des VDFBs angekommen. So wurde bereits in der abgeschlossenen Saison der Grundstein für den Kader gelegt und lediglich punktuelle Veränderungen nötig.
Erfolgreich wie nie zuvor verlief die Hinrunde des SV Wehen Wiesbaden. Nicht nur die Vizeherbstmeisterschaft lässt den SVWW in seiner zweiten Saison in der 1. Bundesliga auf Wolke 7 schweben, sondern auch 42 Punkte wurden ligaübergreifend unter Trainer deCoo bisher in der Hinrunde nicht erreicht. Sogar die Tabellenführung hatte das Team nach den Spieltagen 10 und 11 inne.
Die Mannschaft wurde punktuell verstärkt und dabei konnte sogar ein Transferüberschuss von 1.832.216 Euro erzielt werden. Alle Spieler im Kader sind relativ jung oder momentan im besten Fußballalter, sodass sich das Bild der Mannschaft in den nächsten Jahren kaum verändern dürfte. Wenn man die Fluktuation im Kader in den letzten Jahren betrachtet, ist dies schwer vorstellbar. Die Veränderungen waren allerdings aufgrund des rasanten Aufschwungs und den beiden Aufstiege notwendig.

Auf dem Transfermarkt gab es ebenfalls bereits etwas Bewegung. So mussten die unvorhergesehenen Stammspieler Theodor Gebre Selassie und Demba Ba ersetzt werden. Dies nutzte Trainer deCoo zu einer Systemumstellung vom 4-2-2-2 zum moderneren Offensivfußball im 4-3-3, wodurch Raffael ebenfalls eine neue Herausforderung suchte. Mit Beck, Schmid und De Bruyne konnte sich der SV Wehen Wiesbaden adäquaten Ersatz angeln und besitzt nun ein paar Taler auf dem Festgeldkonto, die hauptsächlich in den Stadionausbau fließen sollen.